Alaska Rugby

Alaska Rugby ist ein sportliches Icebreakerspiel. In Alaska wird dieses Spiel mit einem eingefrorenen Huhn gespielt. Innerhalb kürzester Zeit gewinnt dieses geniale Spiel eine besondere Dynamik, weshalb es sich bestens als Icebreaker einsetzen lässt. Alaska Rugby hört sich zwar brutal an, wird aber vollkommen berührungslos gespielt.

Zeitdauer: 10 Minuten pro Runde. Das Spiel kann nicht allzu lange gespielt werden, da sich die Spieler innerhalb kürzester Zeit verausgaben.

Zielgruppe: Dieses Spiel ist optimal als Icebreaker und um eure Teens in kürzester Zeit auszupowern.

Material: Eine große Wiese, ein Spielgerät: Langweiler nehmen ein normales Rugby Ei. In Alaska nimmt man ein gefrorenes Huhn. Ich habe es mit Hundespielzeug kennengelernt. Zur Not reicht auch ein alter Turnschuh. Mit einem Schwein, Huhn oder anderen witzigen Tieren wie diesen hier, ist es natürlich tausendmal witziger: https://geni.us/hundespielzeug

Vorbereitung: Die Spieler brauchen Energie und Motivation für dieses Spiel. Jeder muss mitziehen, sonst funktioniert es nicht. Üblicherweise sorgen automatisch diejenigen dafür, die gewinnen wollen.

So funktioniert das Spiel: Bildet zwei gleich große Mannschaften und stellt Euch in einer Reihe nebeneinander auf. Eine Mannschaft erhält das Schwein. Der Besitzer wirft es so weit wie möglich von der gegnerischen Mannschaft weg. Diese hat nun die Aufgabe, so schnell wie möglich zum Schwein zu rennen. Der Erste, der dort ankommt, nimmt das Schwein in die Hand und stellt sich breitbeinig hin. Der Rest der Mannschaft stellt sich nun hinter ihn und bildet einen Tunnel. Nun wird das Schwein durch die Beine nach hinten gegeben. Witzig ist das Geräusch, das vom Spielzeug kommt während es durchgegeben wird. Es darf übrigens nicht auf den Boden fallen, sonst muss die betroffene Mannschaft noch einmal von vorne starten. Die letzte Person im Tunnel rennt nun mit dem Schwein nach vorne, wo es zuvor aufgekommen ist. Er macht den klassischen Touchdown, indem er das Schwein auf den Boden drückt – es darf nicht geworfen werden – und laut „Break“, „Stopp“ oder etwas Ähnliches brüllt. Das ist das Stichwort für die andere Mannschaft.

Das gegnerische Team hat sich in der Zwischenzeit nicht ausgeruht, sondern eifrig Punkte gesammelt: Wenn ein Spieler das Schwein weggeworfen hat, stellt sich der Rest der Mannschaft so eng wie möglich zusammen. In der Zeit, in der die andere Mannschaft mit dem Schwein beschäftigt ist, rennt nun der Werfer um den Pulk von Teens. Man kann ihn festhalten, damit er durch die Fliehkraft nicht aus der Kurve fliegt. Die Mannschaft zählt indes laut die Runden. „Eins, zwei, drei, …“ Diese Runden sind die Punkte. Das geht so lange bis sie das „Break“ von der anderen Mannschaft hören.

Könnt ihr euch schon denken, wie es weitergeht? Genau – sobald die Mannschaft, die zum Schwein gerannt ist, den »Break« ausgerufen hat, schnappt sich ein Spieler dieser Mannschaft das Schwein und wirft es wieder weg. Das gegnerische Team wird also auch automatisch aufhören seine Runden zu ziehen, denn sie müssen nun zum Schwein rennen, um der anderen Mannschaft nicht zu viel Zeit zum Punktesammeln zu geben. So geht das Hin und Her, bis keiner mehr kann.

Tipps: Am besten spielen Mitarbeiter mit, die zusätzlich »pushen«! Ihr solltet euch vorher entscheiden, ob ihr jeder Mannschaft einen Schiedsrichter zu Seite stellt, die die Runden mitzählen oder aufpassen, dass das Schwein korrekt durch die Beine hindurch gegeben wird.

Alternativen: Ihr könnt das Spiel auch mit mehr als 2 Mannschaften spielen. Allerdings gibt es bei dieser Version immer wieder Verschnaufpausen für die anderen Mannschaften. Somit kann man das Spiel auch länger spielen. Außerdem kann man das Schwein auch nicht so oft in die entgegengesetzte Richtung werfen, weil überall Gruppen lauern.

Lernziel: Das Geniale an Alaska Rugby ist, dass alle mitrennen. Teamwork ist gefragt, da das Spiel nicht von einzelnen, besonders sportlichen Spielern entschieden wird. Im Idealfall werden die Teilnehmer sich gegenseitig anspornen.

Foto von Pau Casals auf Unsplash


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