Kategorien: Beziehungen

Ein Brief an Jugendleiter, deren Schüler nicht im Online-Club aufgetaucht sind

Sie sind nicht gekommen. Sie haben deine WhatsApp Nachricht ignoriert. Deinen Zoom-Club gemieden. Sie haben sich nicht auf Instagram Live zugeschaltet.

Das tut weh. Es ist schwer. Aber es definiert nicht deinen Erfolg in den Beziehungen, die du in den letzten Jahren oder Monaten aufgebaut hast.

Für Leiter und Mitarbeiter, die die Instagram und Zoom-Call-Screenshots anderer mit Dutzenden von Schülern sehen, die zu ihrer Online-Veranstaltung gekommen sind. Es ist in Ordnung jede Emotion, die Sie danach empfunden hast zu akzeptieren… Ich weiß, meine war Eifersucht.

Mein Team und ich möchten, dass auch unsere jugendlichen Freunde in Brooklyn einen bildschirmfüllenden Zoom-Anruf erleben. Aber im Moment können sie das nicht. Wegen des beschränkten Zugangs zu Computern und dem Internet… wegen des Schocks, den sie in der der Stille der Dinge bewältigen müssen… weil ihre Grundbedürfnisse im Moment nicht gedeckt sind.

Und es fühlt sich einfach ungerecht an.

Ich weiß, es ist frustrierend. Wenn es so scheint als ob die ganze Welt in einem Zustand der Angst und Verzweiflung steckt… Wenn du versuchst, online »aufzutauchen«, um die Hoffnung und den Frieden zu überbringen, die nur Jesus bringen kann… Und wenn du die Club-Einladungen und die »Wie-geht’s-dir-Nachrichten« verschickst und alles, was du zurückbekommst, sind Lesebestätigungen.

Gib nicht auf. Und verpasse es nicht in deiner Frustration auf den Heiligen Geist zu hören.

Ich bete, dass wir nicht »ausharren«, weil wir den Lügen des Feindes zuhören, wenn er uns mit seiner listigen Taktik in die Geschäftigkeit ablenkt. Ich bete, dass wir in der Wahrheit bleiben, die der Herr uns in dieser Zeit als Leiter zu sagen versucht. Während dieser Pandemie müssen wir von einem überquellenden Ort der Gnade und Wahrheit aus leiten und dienen. Wenn wir unsere Tage damit verbringen, um unseren Wert zu kämpfen, einen Wert, der auf Vergleichen mit anderen Menschen beruht, werden wir am Ende erschöpft und verbraucht sein.

Ich weiß, wie verlockend es ist, in einer Zeit der Not und Panik weiterhin intensiv zu arbeiten. Als Jugendleiterin habe ich das am vergangenen Wochenende getan. Ich hatte vergessen, auf die süße Wahrheit des Geistes zu hören. Und dann hatten wir den »Online-Club«. Wir saßen da und warteten… und KEIN EINZIGER Schüler tauchte auf.

Langsam wurden die Lügen immer lauter.

»Was hast du das ganze Jahr über gemacht?«

»Haben die Beziehungen, die du aufgebaut hast, überhaupt etwas bedeutet?«

»Das war eine dumme Idee!«

Was sind die Lügen, die du gerade hörst?

Was sind die Wahrheiten, in denen du verwurzelt werden musst, bevor du wieder in den Kampf ziehen kannst?

Der Herr ruft uns dazu auf, im Leben der Teenager präsent zu sein… Aber zuerst ruft er uns auf, uns seiner Gegenwart bewusst zu werden.

Gib nicht auf. Der Heilige Geist wird uns führen. Es kann sein, dass wir unseren Zoom-Club oder unsere Insta-Kampagnen nicht gleich beim ersten Mal richtig hinbekommen, aber denke daran, dass wir nicht nach unserem Zeitplan arbeiten, sondern nach Gottes. Und seine Wege sind immer perfekt. Und er ist immer treu.

Hast du ermutigende Gedanken oder Ideen während dieser Zeit, die du mit Jugendleitern teilen möchtest? Wenn ja, kannst du dich hunderten von Jugendleitern anschließen und deine Ideen in der Mr. Jugendarbeit Facebook Gruppe teilen.

Hailey Porth

Autorin

Hailey Porth ist Young Life Bereichsleiterin in Bedstuy Brooklyn, New York.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserer Partnerseite, dem Young Life Leader Blog.

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