Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 102] Dafür hat Gott andere

Hi,
bist du momentan ziemlich gestresst? Hast du mal wieder tausend Termine, die du in dieser und der nächsten Woche vor dir hast?
Stöhnst du mal wieder über deine vielen Aufgaben und Verpflichtungen, die du zu erledigen hast?

Dann ist diese Mail heute für dich!

Ich wünsch dir, dass du jeden Tag ein bisschen Zeit hast für Gott und für dich – auch heute!
Der Allmächtige segne dich!

Dein
Stephan

P.S. Der Gewinner des buches „Jugendarbeit mit Vision“ wird in der nächsten Mail bekannt gegeben. Dann werden auch die 10 EC-Kulis verschickt! ;-)

1. Ein Wort zur Ermutigung

Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, daß niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt zu halten, sondern daß er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat.
Röm. 12,3

2. Dafür hat Gott andere

Ich sitze vor vier Tagen in unsrer Mitarbeiterschulung mit Klaus Heid in Oberschlauersbach.
Trotz aller Anstrengungen genieße ich die drei Tage. Ich kann drei Bibelarbeiten am Stück anhören. Es ist einfach mal angenehm, statt immer zu geben, was für sich mitzunehmen.
Bei der zweiten Einheit „Willkommen im Team“ spricht Klaus über Römer 12,3-8. Dort geht es um Gaben. Obwohl ich diesen Abschnitt schon oft gelesen und auch schon darüber gepredigt habe, pckt mich der Vers 3 an diesem Tag besonders: „Jeder soll so viel von sich halten, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat“.

Die wenigen Worte – und die Auslegung von Klaus – waren genau mein Thema. Sie treffen mich unvermittelt ins Herz. An diesem Vormittag wird mir deutlich, dass es bei Gott nicht darum geht, wie viel ich mache, oder wie viele Gaben ich für ihn einsetze. Bei Gott ist es nicht wichtig, ob ich besser, schlechter bin als andere. Ob ich für ihn mehr investiere oder weniger.

Mir wird plötzlich klar, dass ich mit den Gaben, die ich von Gott bekommen habe, treu umgehen soll. Dass ich sie einsetze und sie zu seiner Ehre gebrauche.
Ihm geht es darum, dass ich in dem Bereich tätig bin, den ER mir zugeteilt hat. Nicht mehr und nicht weniger.

Was heißt das ganz praktisch?
Du musst nicht die Kasse führen, wenn du eigentlich ein kreativer Kopf bist. Dafür hat Gott andere.
Du musst nicht den Jugendraum dekorieren, wenn du Zahlen und Fakten liebst! Dafür hat Gott eine andere!
Du musst nicht jeden Freitag eine Bibelarbeit halten, wenn du ein Computerfreak bist – dafür hat Gott andere begabt!
Und wenn du niemand anderen hast, der diese Dinge tut? Dann bete um Menschen, die dich ergänzen.

Ich sitze in der Bibelarbeit von Klaus und merke, wie mich diese Botschaft unglaublich entlastet: Ich muss nicht alles können. Ich darf an vielen Stellen schwach sein – denn dafür hat Gott andere

Eine Frage persönlich an dich:
Wo kannst du Dinge abgeben, die andere besser können als du.
Sprich mit Gott darüber – und frage ihn, was für dich dran ist!

Was meinst du? Was denkst du darüber? Was sind deine Überlegungen zu diesen Zeilen?
Schreib doch mal ins Forum unter http://www.jugendleiternetz.de/?i=forum-f1!

3. Wichtiges Gebetsanliegen:

IN letzter Zeit hat das Christival und der Christival Leitungskreis um Roland Werner heftige Kritik einstecken müssen. Es gab sogar eine „kleine Anfrage“ an den Bundestag, in der über das Christival und verschiedene Organisationen, die das Christival mitgestalten, kritisiert wurden.

Bitte bete in deinem Jugendkreis, mit Freunden, etc für das Christival und die Verantwortlichen.
Außerdem: unterstütze das Christival, wo du kannst. Mache Werbung, fahr selbst hin, arbeite mit.
Ich selbst bin auch auf dem Christival und arbeite beim Surprise-Festival mit.

Wenn du mehr über die Hintergründe erfahren willst, dann kannst du den unten stehenden Idea-Artikel dazu lesen.
Außderdem kann ich dir, wenn du willst, gerne weitere Dokumente (z. B. die kleine Anfrage mit Antworten im Bundestag) zuschicken.
Hier der Idea-Artikel: http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&tx_ttnews%5Btt_news%5D=61651&cHash=f2bf0d36f8

4. Echt witzig

Es war einmal ein Schäfer, der in einer einsamen …
… Gegend seine Schafe hütete.
Plötzlich tauchte in einer großen Staubwolke ein nagelneuer grauer Audi TT auf und hielt direkt neben ihm. Der Fahrer des TT, ein junger Mann in Brioni-Anzug, Cerutti-Schuhen, Ray-Ban-Sonnenbrille und einer YSL-Krawatte steigt aus und fragt ihn:
„Wenn ich errate wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eins?“
Der Schäfer schaut den jungen Mann an, dann seine friedlich grasenden Schafe, und sagt ruhig: „In Ordnung.“
Der junge Mann parkt den TT, verbindet sein Notebook mit dem Handy, geht im Internet auf eine NASA-Seite, scannt die Gegend mit Hilfe seines GPS-Satellitennavigationssystems, öffnet eine Datenbank und 60 Excel-Tabellen mit einer Unmenge Formeln.
Schließlich druckt er auf seinem Hi-Tech-Minidrucker einen 150-seitigen Bericht, dreht sich zu dem Schäfer um und sagt:
„Sie haben hier exakt 1586 Schafe.“
Der Schäfer sagt: „Das ist richtig! Suchen Sie sich ein Schaf aus.“
Der junge Mann nimmt ein Schaf und lädt es in den TT ein.
Der Schäfer schaut ihm zu und sagt:
„Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das Schaf dann zurück?“
„Klar, warum nicht“, antwortet der junge Mann.
„Sie sind Unternehmensberater.“
„Das ist richtig. Woher wissen Sie das?“
„Sehr einfach“, sagt der Schäfer.
„Erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat. Zweitens wollen Sie ein Schaf als Bezahlung haben dafür, dass Sie mir etwas sagen, was ich ohnehin schon weiß und drittens haben Sie keine Ahnung von dem was ich mache. Und jetzt geben Sie mir bitte meinen Hund wieder!“


Ein Archiv aller Jugendleitermails findest du unter http://www.jugendleiternetz.de/?i=jlm
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