Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 114] Back to the roots

Hallo!
Gott tut manchmal erstaunliche Dinge. Dinge, mit denen wir nicht rechnen.
Und es ist gut, sich an diese Dinge zu erinnern.

Ich wünsche dir für deinen Alltag, dass Jesus dich leitet und führt – dass er dir deinen Weg zeigt und Türen öffnet, von denen du noch nicht wusstest, dass sie da sind.

ER segne deine nächste Jungschar, Teenkreis, Jugendkreis-Vorbereitung. ER redet durch dich!

Sei gesegnet!
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

So breitete sich das Wort aus durch die Kraft des Herrn und wurde mächtig.
Apg. 19:20

2. Back to the roots

Ich habe vor wenigen Tagen eine Andacht über die Grundsätze der EC-Arbeit gehalten. Bei der Vorbereitung bin ich über die Entstehungsgeschichte der weltweiten EC-Bewegung gestolpert.

Es ist einfach unglaublich, was Gott aus einer kleinen Zelle wachsen lässt. Aber staunt selbst über das Wunder der EC-Bewegung:

Die Jugendarbeit „Entschieden für Christus“ (EC) ist eine Jugendbewegung, die auf einen geistlichen Aufbruch in den USA zurückzuführen ist. Am 2. Februar 1881 hatte der junge Gemeindepastor Dr. Francis E. Clark in Portland, Maine, an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika, etwa 50 junge Leute zu einem gemütlichen Abend in das Pfarrhaus der „Williston-Congregational-Church“ eingeladen. Es war drei Wochen nach einer Evangelisation, bei der viele junge Menschen zum Glauben an Jesus Christus gefunden hatten.
Clark kam es darauf an, diese Gemeindejugend zu verbindlicher Mitarbeit in der Gemeinde anzuleiten. Er hatte dazu eine Satzung entworfen, die ein Gelübde enthielt, zu dem sich die Jugendlichen schriftlich verpflichten sollten; gewissermaßen eine Erneuerung ihres Konfirmationsgelübdes. So entstand unter dem Motto „For Christ and the Church“, was damals etwa bedeutete „für Christus und meine Gemeinde“, ein Jugendbund „of christian endeavour (CE)“.

Im Mittelpunkt dieser Jugendgruppe für „christlichen Einsatz“ sollten intensives Bibelstudium und eine einmal in der Woche stattfindende Gebetsversammlung stehen, zu deren regelmäßigem Besuch sich die Mitglieder durch ihre Unterschrift verpflichteten. Von Anfang an geschah diese Jugendarbeit - für die damalige Zeit geradezu sensationell - in gemeinsamen Gruppen von Jungen und Mädchen.

Was seinerzeit am 2.2.1881 von etwa 50 jungen Menschen als verbindlich akzeptiert wurde, sollte wegweisend für bibelorientierte Gemeinden rund um die Welt werden. Durch verschiedene Veröffentlichungen fanden die Bemühungen Pastor Clarks um eine entschieden christliche Jugendarbeit in kürzester Zeit Beachtung und erlebten eine rasche Verbreitung, zunächst in England, dann aber auch in anderen Ländern der Welt.

Im Jahre 1904 (23 Jahre nach diesem Abend in Portland) zählte die Bewegung weltweit bereits 56000 Jugendarbeiten mit fast 4 Millionen Mitgliedern. Im gleichen Jahr schlossen sich die in verschiedenen Ländern nach gleichem Muster organisierten Jugendverbände zu einem Weltverband (Christian Endeavour Society) mit Sitz in Boston (USA) zusammen.

=> Was wäre, wenn sich heute 50 Jugendliche zusammenschließen würden, um für Christus und seine Gemeinde aufzubrechen, Neues zu wagen, anders zu leben?
=> Was wäre, wenn Gott heute wieder so eine Bewegung ins Leben rufen würde, die sich dann wie ein Lauffeuer ausbreitet – vielleicht in Deutschland?
=> Wie würde wohl so eine Bewegung aussehen?

3. Praxistipp

Unter der Homepage www.amano-kunst.de gibt es geniale Kurzfilme anzuschauen (kann man da nur in klein anschauen – aber dann auf ner DVD kaufen).

Ich bin auf amano-kunst (wieder) aufmerksam geworden, weil sie einen total genialen animierten Videoclip auf der neuen Kurzfilm-DVD „Glaube bewegt“ hatten, die auf dem Christival ihre Uraufführung hatte.
Da sind einige gute (und auch mittelmäßige) Kurzfilme für Jugendgottesdienste etc. drauf.
http://www.bornverlag.de/ (Link direkt auf der Startseite)

4. Echt witzig

Eine Nonne bleibt mit ihrem alten Opel irgendwo auf dem Land liegen. Kein Benzin mehr. Sie macht sich auf den Weg, um Benzin aufzutreiben. Bei einem einsamen Haus wird ihr geöffnet. Der alte Mann sagt, dass er wohl Benzin in einem Fass habe, aber nichts, um es zu transportieren. Schließlich findet er einen Nachttopf und füllt ihn mit Benzin. Die Nonne macht sich damit auf den Weg. Als sie gerade das Benzin vom Nachttopf in den Tank füllt, kommt ein LKW angefahren. Der Fahrer beugt sich aus dem Fenster und ruft: Ihren Glauben möchte ich haben, Schwester!


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