Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 121] Mentoring III

Hallo!
Jetzt liegt es hinter uns – das EC-Event in Oschau. Teens und Jugendliche haben ein Wochenende erlebt, an dem Gott gewirkt hat und Gottes Geist spürbar war. Das Wetter war durchwachsen – aber auch immer wieder schön. Es gab intensive Gespräche und viele Jugendliche haben sich wieder neu oder zum ersten Mal auf Jesus ausrichten lassen.
Danke an alle, die dafür gebetet haben.

Ich wünsche dir, dass du trotz mancher Schwierigkeiten im Alltag – trotz dunkler Wolken – erleben darfst, wie Gott in deiner Jungschar, deinem Teen- oder Jugendkreis wirkt!

Vergiss nicht: Gott kommt zu seinem Ziel! (dieser Spruch steht seit einiger Zeit auf meinem Schreibtisch ;-)

Gott segne dich!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Der Rat eines weisen Menschen hilft anderen zum Leben und bewahrt sie vor tödlichen Fallen.
Sprüche 13:14

2. Mentoring III

Bist du bereits in einem Mentoring-Prozess – oder hättest du Interesse daran, dass dein Leben durch Gespräche mit einem anderen vorwärts kommt – dann freu dich auf die dritte Einheit unserer vierteiligen Mentoring-Serie.

Ohne Mentoring und intensive Gespräche mit verschiedensten Personen, die mich über kürzere oder längere Wegstrecken begleitet haben wäre ich heute bei weitem nicht der Mensch, der ich heute bin. Menschen haben mich (auf meine Bitte hin) begleitet, unterstützt, beraten. Sie haben für mich gebetet, mich gesegnet und neu ausgerichtet.
Ich will dir Mut machen, dir einen Mentor oder eine Mentorin zu suchen, um persönlich und im Glauben weiter zu wachsen.

Mentoring ist eine Sache, die nur über einen bestimmten Zeitraum läuft – und dann wieder neu vereinbart wird (z. B. für œ oder 1 Jahr)

Das Ziel von Mentoring ist, dass geistliches Wachstum geschieht und die Persönlichkeit entwickelt und gefördert wird – und zwar in die Richtung, in die Gott es für ihn vorgesehen hat.

Bei einem Mentoring-Prozess gibt es drei Phasen: *

Phase 1: EINSTIEG
Beziehung aufbauen, Vertrauen gewinnen, Vereinbarungen treffen, Ziele und Themen festlegen.

Phase 2: ARBEIT
Themen beraten, Beziehung pflegen und vertiefen, Lernprozesse initiieren, experimentieren, Erfahrungen sammeln

Phase 3: AUSSTIEG
Beratung abschließen, Beziehung lockern

*aus dem Buch „Coaching“ von Hans-Hartmut Schmidt

Am Anfang ist es notwendig, dass die Erwartungen von beiden Seiten geklärt sind.

  • Was erwartet der Mentor / die Mentorin von dir – und was erwartest du von deinem Mentor?
  • Was kann der Mentor anbieten, wo hat er (bzw. sie) seine Grenzen?
  • Welche Erwartungen sind realistisch – welche sind nicht realistisch?

Hier ist es sinnvoll einen gemeinsamen Ausgangspunkt zu finden – z. B. das Buch „Coaching“ von Hans Hartmut Schmidt (ein kleines Büchlein mit 92 Seiten). Das könnt ihr beide vor dem ersten Mentoring-Treffen lesen und im ersten Treffen besprechen.
So habe ich das in meinem letzten Mentoring-Gesprächsgang gemacht – und das war sehr hilfreich.

Ein sehr wichtiger (und leider oft vernachlässigter Punkt in einem Mentoring-Prozess) ist der Abschluss. Hier werden manchmal Dinge übersehen, die dann ein komisches Gefühl zurücklassen oder sogar ganze Mentoringprozesse zunichte machen.

Deshalb dazu in der nächsten JLM die vierte und letzte Einheit zum Thema „Mentoring“:
Wie bringt man einen Mentoring-Prozess zu einem guten Abschluss?

3. Praxistipp

Der Pocket Guide zum Thema „Coaching“ von Hans Hartmut Schmidt – jetzt nur noch für 3,50 Euro (vorher 6,90 Euro) unter http://shop.charisma-shop.de/nr627435/Hans-Hartmut-Schmidt-Coaching?f=0)

Ein hilfreicher Leitfaden für Mentoren (z. B. zum Weitergeben an einen potenziellen Mentor – oder zum Selber-lesen) von meinem EC-Kollegen Ulrich Schön aus Ostwestfalen findest du unter: http://www.zahnrad.org/texte_themen/pdf/texte_04.pdf

4. Echt witzig

Kurz vor den Ferien mal ein kleiner Schüler-Witz:

„Zwei Schüler in der Pause. Sagt der eine: „Der Gabler ist ein furchtbarer Streber.“
„Wie kommst du darauf?“, fragt der andere.
„Der streut den Lehrern sogar Niespulver auf`s Pult, damit er ihnen öfter Gesundheit wünschen kann!“


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