Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 167] „57 Cent“

Hi!
Nach langer Sommerpause melde ich mich wieder aus meiner Elternzeit zurück.
Wir hatten als Familie einen wunderschönen Urlaub – und außerdem war ich in der Zeit drei Tage in Dresden und habe den Stoffwechsel e.V. besucht. Total interessant. Aber dazu mehr in einer der nächsten JLMs.

Es geht ab sofort wieder wie gewohnt weiter – jeden Mittwoch eine Mail als Ermutigung für dich und viele andere Mitarbeiter in verschiedenen Gemeinden.

Heute schreibt einer der 14 Teilnehmer beim Jugendleitertraining 2009 das auch im Jahr 2010 wieder statt findet. (mehr dazu unter http://www.jugendleiternetz.de/?i=intensivzeit),

Ich wünsche dir Gottes fetten Segen für diesen Herbst – dass du erlebst, wie Gott aus ganz wenig total viel machen kann (wie in der Geschichte unten).

Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

So sollst du nun wissen, das der Herr, dein Gott, alleine Gott ist,
der Treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste
Glied hält denen die ihn Lieben und seine Gebote halten,
5 Mose 7,9

2. „57 Cent“

Zunächst mal zum Ersteller der heutigen JLM:
„Ich heiße Robert, ich nehme gerade bei Stephan Münch am Jugendleitertraining teil, und heute schreibe ich mal die Jugendleitermail.

Über mich, ganz kurz:
ich komme aus Burgbernheim, da ist auch meine Gemeinde und unser Jugendkreis in den ich gehe.
Bin 19 gerade mit meiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker fertig geworden. Und ich liebe Geschichten von Leuten die etwas Besonderes mit Gott erlebt haben.

Zur Geschichte:
Ein kleines Mädchen stand in der Nähe einer kleinen Kirche, wo es abgewiesen worden war, weil der Raum überfüllt war.
„Jetzt kann ich nicht zur Sonntagschule“, schluchzte sie dem Pastor zu, der vorbeiging. Als der Pastor ihr ärmliches, ungepflegtes Äußeres sah, ahnte er den Grund für ihren Kummer. Er nahm sie deshalb bei der Hand, ging mit ihr in die Kirche und besorgte ihr einen Platz bei den Sonntagsschulkindern. Einige Jahre später lag das Kind tot in einer der ärmlichen Mietshaussiedlugen, und die Eltern ließen den freundlichen Pastor rufen, der sich mit ihrer Tochter angefreundet hatte, um ihn zu bitten sich um die Beerdigung zu kümmern. Als ihr kleiner Körper für die Beerdigung hergerichtet wurde, fand man bei ihr eine abgetragene, völlig zerknautschte kleine Tasche, die irgendwo aus den Müll zu stammen schien. In der Tasche waren 57 Cents und ein handgeschriebener Zettel, auf dem stand: „Das soll dazu verwendet werden um kleine Kirchen Groß zu machen, damit mehr Kinder in die Sonntagschule gehen können.“

2 Jahre lang hatte sie für diese Liebesgabe gespart. Als der Pastor unter Tränen den Zettel las, wusste er was er auf der Stelle was er tun würde. Mit dem Zettel, und der zerknautschten Tasche in der Hand betrat er die Kanzel und erzählte die Geschichte des kleinen Mädchens. Er forderte seine Diakone heraus, sich auf die Socken zu machen und Geld für ein größeres Gebäude zu sammeln.

Aber die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. Eine Zeitung erfuhr von der Geschichte und veröffentlichte sie. Ein Immobilienmakler las den Artikel und bot ein Grundstück im Wert von mehreren tausend Dollar an. Als die Gemeinde ihm mitteilte, dass sie so viel Geld nicht aufbringen können, überließ er es ihr für 57 Cents. Mitglieder der Gemeinde spendeten großzügig und es gingen Schecks
aus nah und fern ein. Innerhalb von fünf Jahren war die Spende des kleinen Mädchens auf eine Viertelmillion Dollar angewachsen. (für die damalige Zeit eine ungeheure Summe. Es war um die Jahrhundertwende)
Wenn du einmal in Philadelphia bist, dann schau dir die Teampel Baptist Church mit 3.300 Plätzen an und die Temple University, wo Hunderte von Studenten ausgebildet werden. Und dann besuche auch das Good Samaritan Hospital und ein Sonntagsschulgebäude, in dem Hunderte von Kindern und Jugendlichen platz haben, so dass nie wieder Kind aus der Gegend zur Sonntagsschulzeit draußen bleiben muss.
In einem der Räume in dem Gebäude kann man das Bild des süßen Kleinen Mädchen sehen, deren aufopferungsvoll ersparte 57 Cents auf so bemerkenswerte Weise Geschichte machten. (Das bild kann man anschauen unter http://across.co.nz/57cents.html)
Russel H. Conwell

3. Tipp für die Praxis

Aktion Bibelstern: Die Bibelliga startet dieses Jahr in der Weinachtzeit voll los mit einer
Aktion die es eröglicht vielen Menschen die es sich nicht leisten können eine Bibel zu kaufen
eine Bibel zu Besitzen. Und jeder kann mithelfen.
Informationen unter www.bibelliga.de (Rubrik „Aktion und Angebote“)

4. Echt witzig „Mammi! Mammi! Ich mag mein Ei nicht essen.“
„Sei ruhig es wird gegessen was auf den Tisch kommt.“
„Aber mein Ei ist so komi….“
„Ruhe jetzt! Iss!“
„Mammi, muss ich den Schnabel auch mitessen?…“


Hast du was Geniales mit Gott erlebt?
Dann schreib mir – und dein Erlebnis kann eine Ermutigung für viele JLM-Bezieher werden.
Entweder an: s.muench@ec-bayern.de oder einfach auf diese Mail antworten.

Stephan Münch – EC-Bayern

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