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[Jugendleitermail 172] Das Wunder von Berlin

Hallo!
Nächste Woche ist ja der 09. November – 20 Jahre Fall der Berliner Mauer.
Es ist schon echt genial, wie Gott in der deutschen Geschichte gehandelt hat! Und ich hoffe – er tut es auch in den nächsten 20 und mehr Jahren!
Ich wünsche dir für dich und deine Gruppe, dass ihr erlebt, wie Gott Gebet erhört! Wenn Menschen beten und von Gott viel erwarten – dann geschieht etwas!

Dieser allmächtige Gott, der alles in Händen hält und dem nichts zu schwer ist – der segne dich!

Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Wenn euer Glaube nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: ‚Rücke von hier dorthin!‘, und es würde geschehen. Nichts würde euch unmöglich sein!
Matth. 17,20

2. Das Wunder von Berlin

Es war am 10. November 1989.
Ich gehe morgens um sieben auf die Arbeit. Ich war damals 16 Jahre alt und Elektroinstallateur-Azubi.
Wir drehen wie jeden morgen das Radio auf. Und eine Meldung kommt im 5-Minutentakt – und man merkt, dass der Radiomoderator es selbst nicht fassen kann: „Die Mauer in Berlin ist offen. Tausende von DDR-Bürgern sind heute Nacht über die Grenze geströmt. Fremde West- und Ost-Deutsche lagen sich in den Armen. Unbeschreiblich, was sich in dieser Nacht in Berlin abgespielt hat!“ Die ganze Firma hängt an den Radiogeräten, um ja nichts zu verpassen. Sogar der Chef lässt an diesem Tag Nachsicht walten.
Ich kann es heute noch nachfühlen, was für eine Euphorie es damals war! Ein Wunder war geschehen! Die Grenze, die fast 40 Jahre (!) verschlossen war, wurde plötzlich geöffnet. Unbegreiflich!
Wer dieses Gefühl ein bisschen nachempfinden will, kann ja den youtube-Film unter http://www.youtube.com/watch?v=6jPQM4o21aM mal anschauen. Sehr cool – mit Wind of Change von den Scorpions als Hintergrund.

Ich sehe in dem, was vor 20 Jahren passiert ist, ein Wunder, das die Handschrift Gottes trägt. Gott wirkt, wenn Menschen ihn bitten. Gott greift in die Weltgeschichte ein! Gott hat dieses Wunder von Berlin am 09. November 1989 geschenkt. Es war nicht die Verhandlung eines Staatsmannes oder die geschickte Infiltration einer Gruppe. Es war nicht Helmut Kohl oder Michail Gorbatschow, die die Einheit vollbracht haben.
Es war der lebendige Gott!

Ich will dafür einige Gründe aufzählen:
1. In der Leipziger Nikolaikirche fanden seit 1982 jeden Montag Friedensgebet statt. Am Anfang war es ein kleiner Haufen, der sich traf. Aber im Jahr 1988/89 wurden es immer mehr. Bis schließlich im Herbst 1989 zehntausende von Menschen sich entgegen der Staatsgewalt in und um die Nikolaikirche trafen und mit Kerzen demonstrierten und beteten. Ab da gab es jeden Montag Friedensgebete in verschiedenen Städten der DDR.

2. Die Organisation „Open Doors“ unter der Leitung von Bruder Andrew hatte im Jahr 1982 zu einer siebenjährigen Gebetskampagne für die Sowjetunion aufgerufen. Diese Gebetskampagne endete im Jahr 1989 mit dem Fall der Mauer.

3. In allen Beiträgen zu dem Thema „9. November“ wird immer von einem Wunder gesprochen. Z. B. diese Meldung über eine neue Reiseregelung, die eigentlich für das SED-Politbüro intern gedacht war, wurde am Morgen des 09. November „aus Versehen“ öffentlich im Fernsehen verlesen. Daraufhin strömten Tausende von DDR-Bürgern an die Grenzen – vor allem in Berlin. Dass es bei diesen Massen nicht zu einer Schießerei oder größeren Gewaltanwendung durch die Volkspolizei kam, ist bis heute ein unglaubliches Wunder.

Ich muss sagen:
Dass wir heute in einem freien und geeinten Deutschland leben ist ein Wunder Gottes. Es wäre sicher angebracht nach 20 Jahren Mauerfall Gott von Herzen zu danken, statt sich über die Schwierigkeiten und Herausforderungen zu beklagen, die die Einheit mit sich gebracht hat.
Und deshalb möchte ich Gott von Herzen danken für diese Einheit – und frage mich, was Gott wohl mit unserem Land in den nächsten 20 Jahren vor hat? Was sind auch unsere Aufgaben und Herausforderungen als Christen in einem geeinten Deutschland?

Ich bin gespannt was Gott noch in den nächsten 20 Jahren in unserem geeinten Land tut …

3. Tipp für die Praxis

Prayday – der Gebetstag für die Schule (am 17.11. - in zwei Wochen)
Wenn Menschen beten und viel von Gott erwarten, geschieht etwas! Hier kannst du aktiv werden!
Am Abend vor dem Buß- und Bettag wird in ganz Deutschland für Schulen, Schüler, Lehrer, usw gebetet.
Macht ihr mit? Dann tragt euch unter www.prayday.de/events/ ein.
Es ist ermutigend zu SEHEN, wo überall gebetet wird.

4. Echt witzig

Dieser Witz ist wirklich in einer Sitzung in Moskau von Gorbatschow erzählt worden …

US-Präsident Ronald Reagan, KPdSU-Generalsekretär Michail Gorbatschow und DDR-Staatschef Erich Honecker waren einmal beim lieben Gott zum Tee eingeladen waren.
Am Ende habe der liebe Gott aber gesagt, er müsse den drei Staatsmännern leider mitteilen, dass er nächste Woche eine Sintflut auf die Erde schicken werde. Schockiert seien die Politiker schliesslich in ihre Heimatländer gefahren und hätten sich in Fernsehansprachen an ihre Landsleute gewandt.

So habe Reagan seinen Mitbürgern mitgeteilt, er habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Er sei beim lieben Gott zum Tee eingeladen gewesen, und der habe auch Gorbatschow und Honecker ins Gewissen geredet. Die Schlechte: Nächste Woche komme eine Sintflut.
Gorbatschow sagte es im sowjetischen Fernsehen ein wenig anders. Er habe zwei schlechte Nachrichten: Erstens, den Gott der Christen gebe es wirklich, und zweitens, der schicke nächste Woche eine Sintflut.
Doch DDR-Staatschef Honecker habe in seiner Fernsehrede drei ausschliesslich gute Nachrichten angekündigt: Erstens, er sei beim lieben Gott zum Tee eingeladen worden. Zweitens, damit sei die DDR nun auch von allerhöchster Stelle anerkannt. Und drittens, die Perestroika finde nicht statt, weil nächste Woche eine Sintflut komme.

Quelle: http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/10/16/international/20_jahre_mauerfall/witz_ebnete_weg_zur_deutschen_wiedervereinigung


Hast du was mit Gott erlebt?
Dann schreib mir – und dein Erlebnis kann eine Ermutigung für viele JLM-Bezieher werden.
Entweder an: s.muench@ec-bayern.de oder einfach auf diese Mail antworten.
Stephan Münch – EC-Bayern

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