Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 178] Weihnachten – reloaded

Hi!
Heute schreibt die Jugendleitermail Tanja Pfeiffer – sie ist Jugendleiterin in der EC-Jugendarbeit in Diespeck (www.christusgemeinde.com).

Bald ist es soweit. Weihnachten – Heilig Abend steht vor der Tür.

Hast du schon alle Geschenke, bist satt gegessen mit Plätzchen und Lebkuchen? Freust du dich, wenn im Radio mal wieder „Last Christmas“ läuft?

Oder frägst du dich vielleicht auch, ob das alles ist was Weihnachten ausmacht? Ist es Zeit für ein anderes Weihnachten?

Zu welcher Antwort du auch immer kommst, ich wünsche Dir gesegnete Weihnachten und viel Freude daran, dass der Heiland geboren wurde!

Der Allmächtige segne Dich!

Viele Grüße
Tanja (Tanja.Pfeiffer1@gmx.de)

1. Ein Wort zur Ermutigung

Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.
Jes. 43, 11

2. Weihnachten – reloaded

Ich kann es nicht mehr hören! Wirklich, ein Satz in der Weihnachtszeit macht mich total irr. „Das Fest der Liebe!“ Überall steht es, jeder sagt es. Aber warum? Warum ist Weihnachten das Fest der Liebe.

In der Werbung schenken perfekte Eltern, ihren noch perfekteren Kindern, vor der Kulisse eines perfekten Weihnachtsbaums die – ihr könnt es erraten – perfekten Geschenke. Frei nach dem Motto „Piep – Piep – Wir haben uns alle lieb.“

Ist das unser Bild von Weihnachten? Ist das Weihnachten? Das die Familie zusammenkommt, sich tolle Geschenke schenkt und dann alles voller Harmonie ist…

Falsch ist sicherlich an diesem Bild nichts. Warum sollte man nicht im der Kreis der Familie zusammenfeiern, sich Geschenke schenken und mal versuchen etwas friedfertiger miteinander umzugehen. Aber ist das Weihnachten?

Das Bild von Weihnachten, das uns die Bibel zeigt ist anders. Maria hat gerade ihr erstes Kind in einem dreckigen und zugigen Stall zur Welt gebracht. Maria und ihr Mann sitzen vor einem Futtertrog in dem das Neugeborene liegt. Und als Weihnachtsgäste kommen wildfremde, arme Hirten vom Feld gelaufen. Ein ziemlich irres Bild. Da ist kein Baum und keine Kerze. Keine Geschenke und kein Festessen. Aber mehr Weihnachten als an diesem Tag war nie. Der Heiland ist da. Unsere Rettung, die Rettung aller Menschen.

Durch Jesus kam Gottes Liebe auf die Welt. Und nur durch Jesus ist es möglich, dass wir ein Gebot haben können wie „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Denn Gott hat uns so geliebt, dass er seinen Sohn gab, damit wir nie wieder von Gott und seiner Liebe getrennt sind.

Ein Vorschlag persönlich für dich:
Nimm dir doch beim Weihnachtseinkauf mal ein paar Minuten, setzt dich hin, trink nen Kaffee, und überleg dir, warum DU weihnachten feierst, und was es für dich bedeutet

3. Tipp für die Praxis

Suchst du noch ein Mini-Geschenk für Mitarbeiter, Jugend- oder Teenkreis?

Es gibt einen sehr cool gestalteten Minikalender 2010 mit Jahreslosung als kleines Geschenk zu Weihnachten oder zum Start ins neue Jahr. Für den Jugend- oder Hauskreis, Mitarbeiter, Freunde/Bekannte/Kollegen.

Außerdem kann man das Bild als E-Card verschicken oder den passenden Desktophintergrund runterladen.

Download und Bestellung unter www.daniel-muenzenmayer.de

4. Echt witzig

In der weihnachtlich geschmückten Kirche steht auf dem Altar eine Krippe mit Maria, Joseph und dem Jesuskind. Als der Pfarrer eines Tages in die Kirche kommt, fehlt Joseph. Ein paar Tage später fehlt auch noch Maria, außerdem bemerkt er neben dem Jesuskind einen Brief, in dem steht: „Liebes Christkind! Wenn ich dieses Jahr nicht mein Fahrrad zu Weihnachten bekomme, siehst du Deine Eltern nie wieder!“


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de/?i=jlm findest du alle bisherigen Jugendleitermails unter dem jeweiligen Thema der JLM als Download.

Viel Spaß beim Stöbern
Stephan Münch – EC-Bayern

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