Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 189] Das Ziel deines Lebens

Hi!
Wie kann ich erkennen, was Gott von mir will?
Anfang dieses Jahres hat mich diese Frage sehr bewegt – und Gott hat mir etwas gezeigt.
Seitdem lässt mich das nicht mehr los.
Dazu unten mehr.

Ich wünsche dir, dass du Gottes Wirken in deinem Alltag – in deiner Jugendarbeit – in deinem Umfeld erkennen kannst und dass du dann Teil davon wirst.

Gott segne dich!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zum Nachdenken

Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.
Eph. 2:10 (Luther)

2. Das Ziel deines Lebens

Ich hab mich schon oft gefragt, wie ich für Gott da sein kann. Wie erkenne ich, was Gott will?
Was ist sein Wille – für diesen Tag – für diese Woche – für dieses Jahr – für mein Leben?
Wo will mich Gott haben?

Diese Fragen haben mich schon oft umgetrieben.

In Eph. 2,10 sagt Paulus, dass ich vor allen Dingen die Augen offen halten soll.
Wo tut Gott schon etwas? Wo ist er am Wirken?

Ganz praktisch:
Da ist ein Jugendlicher, der nach dem Jugendkreis noch mal mit mir persönlich reden will.
Was mache ich?
Ich kann mir Zeit nehmen, ihm zuhören, mich ganz ihm widmen.
Oder ich kann auch sagen: „Ich muss jetzt aber heim – wir reden ein andermal!“

Ich möchte es so machen, wie Jesus es auch getan hat. Jesus sagt in Joh. 5,17+19: „Immer, an jedem Tag, tut mein Vater Gutes, und ich folge nur seinem Beispiel. Der Sohn kann nichts aus sich selber heraus tun, wenn er nicht den Vater es tun sieht. Denn was jener tut, das tut gleichfalls auch der Sohn.“

So wie Jesus mit dem Vater verbunden war, möchte ich „in Jesus“ sein, damit ich die Situationen erkenne, die ER vorbereitet hat.

Das ist auf der einen Seite eine gewisse Verantwortung – aber es ist auch unglaublich entspannend. Ich muss nichts selbst machen – sondern aus dem Hintergrund beobachten, beten fragen – und dann nur „einsteigen“ in den Prozess Gottes. Genial.

Ich wünsche mir, dass Jesus mir zeigt, und mir die Augen öffnet, was ER an Menschen tut. An meiner Familie, in meiner Nachbarschaft, an Leuten, die ich persönlich begleite.
Ich wünsche mir, Teil dieses Plans zu werden. Einzusteigen in den Prozess Gottes.
Ich muss nichts selbst machen – sondern ich soll einsteigen in den Prozess.

Eine Frage persönlich an dich
Wie wäre es, heute (bzw. morgen) die Augen offen zu halten, wo Gott Dinge tut und dann dort einzusteigen.
Ein gutes Wort, ein stilles Gebet, ein offenes Ohr, eine helfende Hand.

Kleiner Tipp:
Nimm einen Zettel und schreib drauf „Wo handelt Gott – wie kann ich Teil davon werden?“ und tu es in deinen Geldbeutel. Mal schauen, was passiert.

3. Tipp für die Praxis

Wie können wir als Gemeinde dort sein, wo die Menschen sind?
Wie geht es, dass Jugendarbeit und Gemeinde wirklich relevant werden für diese Welt?

Diese Fragen stellt Michael Frost auf einem Kongress in Tabor (Marburg) am 23. + 24. April 2010.
Er wird zum Thema „Missionale Gemeinde“ einige Vorträge halten. Außerdem gibt es Diskussionsforen etc. zu diesem Thema.

Einige Plätze sind noch frei.
Anmeldung und Infos unter http://www.tabor.de/t3/beg_impuls.html

P.S. Wenn ich an den zwei Tagen könnte, würde ich auf jeden Fall hinfahren … hab aber leider schon einen lang vereinbarten Termin L

4. Echt witzig

Ein Pastor hört auf der Strasse, wie sich zwei Jungs mit derben Kraftausdrücken anschreien. „Hier“, sagt der Pastor zu dem Kleinen, „ich gebe Dir 50 Cent, wenn Du mir versprichst, nie wieder so etwas schlimmes zu sagen!“
Da steckt der Kleine die 50 Cent ein und meint spitzbübisch:“ Sie! Ich kenne noch einen Ausdruck, aber der ist glatt 5 Euro wert!“


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de/?i=jlm findest du alle bisherigen Jugendleitermails unter dem jeweiligen Thema der JLM als Download.

Viel Spaß beim Stöbern!
Stephan Münch – EC-Bayern

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