Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 233] Spielkarten

Hallo!

Kleine Dinge im Alltag können uns an das erinnern, was Gott für uns bedeutet. Dazu eine kleine Geschichte, die mir JLM-Leser Manuel zugeschickt hat. Er schrieb: „Gestern stand ein kleiner Überraschungsbeutel vor meiner Tür mit schönen Dingen - unter anderem auch diese Geschichte – die wäre doch was für die Jugendleitermail.“

Heute beginnt die Fastenzeit. Willst du auch auf etwas verzichten in den nächsten sieben Wochen? Aufs Fernsehen, auf Süßigkeiten – vielleicht sogar auf Facebook :-) dazu mehr im Praxistipp!

Ich wünsch dir eine von Gott gesegnete Woche. ER bewahre und begleite dich und halte seine schützende Hand über dir!

Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Vertraue auf den Herrn!
Sei stark und mutig, vertraue auf den Herrn!
Psalm 27,14

2. Spielkarten

Nach einem schweren Kampf kehrte ein Soldat in sein Lager zurück. Der nächste Tag war ein Sonntag und der Kaplan setzte einen Gottesdienst an. Die Männer wurden gebeten, ihre Bibeln oder Gebetsbücher herauszuholen. Der Kaplan bemerkte, dass einer der Soldaten auf einem Stapel Spielkarten saß. Nach dem Gottesdienst wurde er zum Major gebracht. Der Major erklärte mit Nachdruck, dass er dafür bestraft werden würde, wenn er nicht eine Erklärung für sein Verhalten hätte. Der junge Soldat sagte dem Major frei heraus, dass er während des Kampfes weder eine Bibel noch ein Gebetsbuch zur Hand hatte und deshalb einfach seinen Stapel Spielkarten benutzt.
„Sehen Sie Sir, wenn ich mir das Ass ansehen, dann sagt es mir, dass es nur einen GOTT gibt und keinen anderen.
Wenn ich die „2“ sehe, so erinnert sie mich an die zwei Teile der Bibel, das ALTE TESTAMENT und das NEUE TESTAMENT.
Die „3“ erinnert mich an die DREIEINIGKEIT VON GOTT DEM VATER, GOTT, DEM SOHN und GOTT, DEM HEILIGEN GEIST.
Die „4“ erinnert mich an die VIER EVANGELIEN: MATTHÄUS, MARKUS, LUKAS und JOHANNES.
Wenn ich die „5“ sehe, erzählt sie mir von den FÜNF TÖRICHTEN JUNGFRAUEN, die verloren waren und den Fünf, die gerettet wurden.
Die „6“ macht mich aufmerksam darauf, dass GOTT DIE WELT IN NUR SECHS TAGEN ERSCHAFFEN HAT, und dass Gott gesagt hat, das es gut war.
Wenn ich die „7“ sehe, erinnert sie mich daran, dass GOTT AM SIEBTEN TAG GERUHT HAT.
Ebenso, wenn ich mir die „8“ ansehe, so erinnert sie mich daran, dass GOTT DAS GESAMTE MENSCHENLEBEN DURCH WASSER ZERSTÖRT HAT, BIS AUF ACHT MENSCHEN: Noah, seine Frau, seine drei Söhne und deren Frauen.
Wenn ich die „9“ sehe, denke ich an die NEUN AUSSÄTZIGEN, DIE GOTT GEHEILT HAT. Es waren zehn Aussätzige, aber nur einer kam zurück und dankte ihm.
Die „10“ erinnert mich an die ZEHN GEBOTE, die von der Hand Gottes auf Stein geschrieben wurden.
Der „Bube“ lässt mich an den PRINZEN DER DUNKELHEIT denken. Wie ein brüllender Löwe verschlingt er alles, was er kann.
Wenn ich mir die „Königin“ anschaue, so sehe ich DIE GEMEINDE, DIE BRAUT JESU.
Ebenso wenn ich die letzte Karte ansehe: Den „König“, so erinnert sie mich daran, dass JESUS „HERR ALLER HERREN“ und „KÖNIG ALLER KÖNIGE“ ist.
Es gibt 365 Punkte auf dem Kartenrücken, und das ist auch die Anzahl der Tage in einem Jahr.
Es gibt 52 Karten zu einem Spielkartenstapel, und das ist die Zahl der Wochen in einem Jahr.
Es gibt 12 Bilderkarten, und das ist auch die Anzahl der Monate in einem Jahr.
Es gibt 4 verschiedene Kartenfarben und das ist die Anzahl der Jahreszeiten in einem Jahr…“
Und dann sagte der junge Soldat zu dem Major, „Sehen Sie Sir, meine Absichten waren ehrenhaft. Meine Spielkarten dienen mir als meine Bibel, mein Gebetsbuch und mein Kalender. Aber am allerwichtigsten, meine Spielkarten erinnern mich daran, dass ich Jesus brauche… 365 Tage, 52 Wochen und 12 Monate im Jahr und dass ich immer für andere beten soll.“

3. Zwei Tipps für die Praxis

Es gibt eine Facebookgruppe mit dem Motto: „Lasst uns die Fastenzeit nutzen, um Gott zu loben und ihm näher zu kommen!“ Sieben Wochen ohne Pinnwand-Einträge, Status-Updates, „Gefällt-mir“-Klicks, Foto-Kommentare und Freundschaftseinladungen.
http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=168072863241902

Einen ähnlichen Weg geht die Aktion „offline aktiv sein“, die jedoch nur eine Woche dauert. Im Gegensatz zur Facebook-Gruppe ruft der Christliche Medienverbund KEP zu einem noch radikaleren Verzicht auf: „Keine Bildschirmmedien ab 18 Uhr und am Wochenende“. Das Ziel der Aktion, die vom 9. bis 17. April stattfindet, ist, wieder mehr am realen Leben teilzunehmen und seine Freizeit gemeinsam mit der Familie, Freunden oder Nachbarn zu verbringen. Auf der Homepage der Aktion kann man sich verbindlich anmelden, auch Begleitmaterialien kann man sich kostenlos herunterladen
http://www.kep.de/home/aktionen/offline-aktiv-sein/

Und hier ist die Facebook-Gruppe dazu:
http://www.facebook.com/event.php?eid=168299313216608

=> Vielleicht eine Idee für euren Jugendkreis?!?

4. Echt witzig

„Ihre Heilung haben Sie dem Herrgott und Ihrer robusten Natur zu verdanken“, klärt der Arzt den älteren Mann auf.
„Gut, dass Sie das sagen Herr Doktor. Ich hoffe Sie berücksichtigen das auch bei Ihrer Rechnung.“


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de findest du alle bisherigen Jugendleitermails – sogar mit einer Stichwort-Suchfunktion.
Viel Spaß beim Stöbern!
Stephan Münch – EC-Bayern

Neueste Beiträge

18 Kennenlernfragen: Mit diesen Fragen brichst du das Eis in jeder Gruppe

Wie ein Reh im Scheinwerferlicht schauen mich acht Augenpaare an. Es ist der erste Abend…

29. April 2021

Gottes Meisterwerk: Warum du kreativer bist als du denkst

Viele Menschen halten sich nicht für »kreativ« – aber da liegen sie falsch. Wir alle…

20. April 2021

Das Lockdown-Paradox: Wie bekomme ich mein Zeitgefühl zurück?

Wir leben in einer seltsamen Zeit, die wenig Struktur und Neues bietet. Wie können wir…

16. April 2021

Sex, Verzweiflung, Mord und die Unterstellung eines rassistischen Motivs

Die Nachrichten über Waffengewalt aus den USA scheinen kein Ende zu nehmen. Vor zwei Wochen…

6. April 2021

Gute Nachricht schlecht verpackt? Das muss nicht sein [4 Tipps]

Evangelisation muss nicht zum Fremdschämen sein. Wie können Jugendleiter:innen das Teilen des Evangeliums jungen Menschen…

25. März 2021

Bringen wir Jugendlichen bei, ihre Sünden zu bekennen oder zu verbergen?

Machen wir unsere Kinder zu Heuchlern? Schaffen wir ein Umfeld, in dem Teens das Gefühl…

17. März 2021