Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 326] Entscheidungen treffen

Hi!

Hier kommt die Jugendleitermail zum 1. Mai. Heute von meinem Kollegen aus Röthenbach - Hartmut Herbst.
Ich wünsch dir, dass du ermutigt und gestärkt in die Rest-Woche gehen kannst.
Gott segene dich!
Stephan

1. Ein Wort zum Nachdenken

Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr gehören wollt: den Göttern, die eure Vorfahren jenseits des Euphrat verehrt haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr lebt. Ich aber und meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen.“ (Josua 24,15 - HfA)

2. Entscheidungen treffen

Gestern hatte ich ein Treffen mit einigen hauptamtlichen Kollegen. Dabei kamen wir auf das Thema „Entscheidungen treffen“. Viele Menschen (auch Hauptamtliche) tun sich sehr schwer damit, Entscheidungen zu treffen. „Was hat Gott mit mir in den nächsten Jahren vor?“, „Was ist für unseren EC als Nächstes dran?“ oder ganz lapidar: „Was mache ich für ein Thema im nächsten Jugendkreis/Teenkreis?“. Wir sind noch auf der Suche nach was Besseren/Besonderen, wissen aber noch nicht was das eigentlich sein könnte. Dieser Gedanke verleitet uns dazu, wichtige Entscheidungen vor uns her zu schieben. Oft vergleiche ich uns mit einem Flugzeug, dass noch keinen Landeplatz gefunden hat und noch seine Runden im Luftraum dreht. Hoffentlich reicht der Kraftstoff noch für eine weitere Runde!

Aus meiner persönlichen Biographie heraus formte sich in mir dieser Satz:
Entweder ich treffe die Entscheidungen, oder die Entscheidungen treffen mich!“

Wenn ich mich den Entscheidungen meines Lebens/meiner Mitarbeit oder auch meines Glaubens nicht stelle, gibt es nichts mehr zu entscheiden. Denn unser Leben und damit unser Glaube gleicht einer Reise (vielleicht sogar einer Pilgerreise). Und wenn ich die Herausforderungen an mir vorüberziehen lasse, muss ich mit dem leben, was übrig bleibt.

Für unser Leben als Christ, für unsere Mitarbeit stellt sich - manchmal täglich - die Frage: „Will ich noch mit ganzem Herzen dabei sein?!“
Und ich will lernen zu antworten: „Ja, mit Gottes Hilfe!“

Josua hat sich entschieden: „Ich aber und meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen.“ Und ich bete, dass wir Männer/Frauen dabei nicht überlesen, dass Josua hier auch seine Familie nennt. Denn es hilft nichts, wenn wir Männer/Frauen in (geistlichen) Aufgaben gänzlich aufgehen, aber unsere Familien auf der Strecke bleiben.

Ich wünsche dir heute den Mut, dich den Entscheidungen zu stellen - verbunden mit der Motivation Josuas, dabei mit deinem ganz Ich und deiner Familie, dem HERRN zu DIENEN.

(Hartmut Herbst)

3. Tipp für die Praxis

http://medienrehvier.de
Hier finden christliche Gemeinden und Kirchen Fotos, Grafiken und Vorlagen für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Schnell, einfach und kostenlos! Darunter sind auch Bildvorlagen, die man gut in Präsentationen oder für Einladeflyer verwenden kann!

4. Echt witzig

Ein vorbildlich frommer, gelehrter und orthodoxer Rabbi gelangt nach seinem Ableben in den Himmel. Dort weint und klagt er. Fragt Gott ihn: „Warum weinst und klagst du, Rabbi, wo Du doch im Himmel bist?“
Der Rabbi erwidert: „Ja Herr, ich weiß, aber was soll ich sagen, mein einziger Sohn ist Christ geworden.“
Darauf Gott nach kurzem Schweigen: „Mach dir nichts draus. Meiner auch.“
Fragt ihn der Rabbi: „Und was hast du dann gemacht?“
Daraufhin Gott: „Ich hab ein neues Testament gemacht.“


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst? Unter http://www.jugendleiternetz.de findest du alle bisherigen Jugendleitermails. Du kannst auch nach Stichworten suchen mit unserer Suchfunktion. Viel Spaß beim Stöbern! Stephan Münch – EC-Bayern

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