Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 354] Fünf Dinge, die du zuerst tun solltest …

Hallo!

vor kurzem hörte ich eine Andacht, die sich bei mir richtig eingeprägt hat. Noch Tage später waren mir alle fünf Punkte der Andacht präsent und begleiteten mich durch den Alltag. Von daher will ich dir diese „Fünf Dinge, die du als erstes tun solltest …“ nicht vorenthalten.

Ich wünsch dir für dich und deine Jugendarbeit, dass Gott dich segnet und dir das gibt, was du wirklich brauchst.
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben.
Matthäus 6,33

2. Fünf Dinge, die du zuerst tun solltest …

Als erstes am TAG: Rede mit Gott
Jesus hat das auch so gemacht. Er ist manchmal schon vor Tagesanbruch aufgestanden, um mit seinem Vater zu reden (Markus 1,35). Wenn ich morgens aufwache und hab noch 10 Minuten, bevor ich aufstehe, dann danke ich Gott für den Tag, für meine Familie, für das, was er mir schenkt. Und oft schaue ich in meinem Handy nach, was in der Losung für diesen Tag steht.
Der erste Gedanke, den wir am Morgen denken, sollte auf Gott ausgerichtet sein.

Als erstes in der WOCHE: Suche die Gemeinschaft
Schon seit meiner Kindheit gehe ich sonntags in den Gottesdienst. Das ist eine geniale Einrichtung. Im Lobpreis Gott begegnen, sich von der Predigt herausfordern lassen, Gemeinschaft genießen, Freunde treffen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, in jedem Gottesdienst bewusst darauf zu hören, was Gott mir sagen will. Das ist gerade in langatmigen Gottesdiensten manchmal gar nicht so einfach. Aber Gott kann auch durch solche Gottesdienste mein Herz berühren.
Von daher: Suche die Gemeinschaft.

Als erstes im MONAT: Spende einen Teil deines Geldes
Bereits Abraham hat das gemacht – den zehnten Teil seines Besitzes an Melchisedek (den Priester Gottes) zu geben. So steht es in 1. Mose 14,20. Später wurde es beim Volk Israel eingeführt, dass die Tempelbediensteten den Zehnten bekamen, damit sie frei ihren Dienst im Tempel konnten.
Auch heute gibt es viele Menschen, die für Gott unterwegs und auf unsere Unterstützung angewiesen sind: Missionare, Hilfskräfte, Spendenwerke und viele mehr. Ich mache die Erfahrung, dass es gut ist, wenn das Geld für das Reich Gottes bereits am Anfang des Monats vom Konto abgeht. Denn wenn ich bis zum Ende des Monats damit wartet, ist oft nichts mehr übrig.

Als erstes im JAHR: Halte ein paar Tage der Besinnung
Zeiten der Stille und Besinnung haben in der Bibel eine lange Tradition. Jesus zog sich in die Wüste zurück, bevor er in der Öffentlichkeit auftrat (Mt. 4,1). Die Gemeinde in Korinth betete und fastete, bevor sie Paulus und Silas auf die erste Missionsreise schickten (Apg. 13,2)
Auch wir brauchen ab und zu eine Auszeit, um uns neu auszurichten auf das, was uns wirklich wichtig ist. Das bietet sich zum Jahreswechsel an. Ich selbst mache jedes Jahr in der Adventszeit einige Tage der Stille - manchmal sogar Schweigetage, in denen ich innehalte und mich bewusst auf Gott ausrichte. Diese Tage sind für mich einige der wichtigsten im Jahr.

Als erstes im LEBEN: Setz Gott und seine Sache an die erste Stelle
Ich wünsche mir, dass mein ganzes Leben unter diesem Motto steht: „Gott und seiner Sache den ersten Platz einzuräumen“. Das ist nicht immer einfach. Es gibt viele Dinge, die mich davon abhalten wollen: Sorgen um Geld, um den Partner, um Kinder, um die Zukunft. Aber Gott will, dass wir uns ganz auf ihn ausrichten, von ihm alles erwarten. Er will für uns sorgen. Er will, dass wir ihm voll und ganz vertrauen.

Und er soll die Nr. 1 sein: Jeden Tag – jede Woche – jeden Monat – jedes Jahr.

Eine Frage persönlich an dich:
An welchem der fünf Punkte ist es für dich dran, wieder neu darauf zu achten?
Fang heute damit an.

3. Tipp für die Praxis

… diesmal von der Ev. Hochschule Tabor, die ich sehr empfehlen kann :-)

Studie über Dankbarkeit:

Die Evangelische Hochschule Tabor in Marburg hat zusammen mit der Leuphana Universität Lüneburg ein Dankbarkeitstraining entwickelt.
Es handelt sich dabei um eine vierwöchentliche wissenschaftliche Studie, die untersuchen soll, wie sich Dankbarkeit auf Lebenszufriedenheit auswirkt. Anmeldungsschluss zur Studie ist Ende Januar 2014.
Mehr Infos: http://www.eh-tabor.de/dankbarkeitsstudie

4. Echt witzig

Ein Einbrecher steigt durch das Fenster in ein Haus als er eine Stimme hört: „Jesus sieht dich.“
Verwirrt blickt er sich um, sieht aber niemanden. Er beginnt wertvolle Gegenstände an sich zu nehmen. Bald darauf ertönt wieder die Stimme: „Jesus sieht dich.“
Diesmal fragt er: „Wer bist du und warum sagst du das ständig?“
Da taucht ein Papagei aus der Dunkelheit auf: „Ich bin Moses.“
„Wer nennt seinen Papagei denn bitte Moses?“
„Derselbe der seine Rottweiler-Pitbull-Mischling Jesus nennt.“


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Viel Spaß beim Stöbern!
Stephan Münch – EC-Bayern

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