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[Jugendleitermail 374] Kein leichter Weg

Hallo!

Unglaublich – wir sind wirklich Weltmeister. Man kann das ja kaum fassen. Viermal hintereinander war unsere Nationalelf so nah dran – und jetzt hat es endlich geklappt. Wahnsinn!

Wie uns dieser steinige und lange Weg zum Symbol werden kann und was Xavier Naidoos Lied „Dieser Weg“ damit zu tun hat, kannst du in der Andacht nachlesen.

Ich wünsch dir Gottes fetten Segen für dich und deine Jugendarbeit! Und wenn eine Freizeit vor dir liegt – dann wünsch ich dir, dass viele Kids oder Jugendliche einen Schritt weiter mit Jesus gehen.

Sei gesegnet!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Wir wollen den Blick auf Jesus richten. Er hat uns zum Glauben geführt und wird ihn auch vollenden.
Hebräer 12,2

2. Kein leichter Weg

Wir schreiben den 6. Juli 2014. Um 23:36 pfeift der Schiedsrichter nach 125 Minuten das Endspiel der FIFA WM im Maracana-Stadion im brasilianischen Rio de Janeiro ab. Deutschland ist endlich Weltmeister! Nach 24 langen Jahren hat die Fußballnation Deutschland den Pokal endlich mal wieder ins eigene Land geholt. Es war ein langer, steiniger Weg bis zu diesem Titel. Oft war das Ziel greifbar nah – aber jetzt haben die Jungs aus Deutschland es geschafft.

Ich denke zurück an die WM 2006 in Deutschland. Damals schon sollte das Sommermärchen wahr werden und die Mannschaft den Titel holen. Der Sänger Xavier Naidoo hatte wenige Monate zuvor - Ende 2005 - ein Lied herausgebracht, das zum Begleiter der Nationalelf in der Zeit der Weltmeisterschaft wurde: „Dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg wird steinig und schwer.“

Und genauso war es auch. Der Weg, den Joachim Löw – damals noch Co-Trainer - eingeschlagen hatte, wurde ein langer, steiniger Weg. Ein Weg voller Höhen und Tiefen. Aber es war ein Weg, der sich lohnte. Trotz aller Rückschläge und Schwierigkeiten führte er die von ihm geformte Mannschaft nach acht Jahren bei der WM 2014 zum grandiosen Sieg.

Ich denke da an unser Leben. Es gibt Höhen, Tiefen, Rückschläge und viele Erwartungen von anderen. Es geht nicht immer geradlinig voran. Da gibt es Freunde, die uns plötzlich den Rücken zuwenden, die Versetzung in der Schule ist gefährdet, in der Familie gibt es Schwierigkeiten. Aber dann gibt es auch echte Freunde, Menschen die zu mir halten, hinter mir stehen. Da ist es doch sehr realistisch, wenn Xavier singt: „Manche treten dich, manche lieben dich, manche geben sich für dich auf, manche segnen dich“.
Die Frage ist aber dann: Woran halte ich mich fest? Was gibt mir Sicherheit? Was trägt mich durch die stürmischen Zeiten, wenn der Wind das Meer aufbraust? Und was ist, wenn die menschlichen Sicherheiten nicht mehr halten?

Der Blick nach vorne auf das Ziel ist das, was uns hilft, immer wieder aufzustehen, auch wenn der Weg nicht einfach ist. In Hebräer 12,2 heißt es: „Wir wollen den Blick auf Jesus richten. Er hat uns zum Glauben geführt und wird ihn auch vollenden.“ Deshalb lohnt es sich nach vorne zu schauen – auf Jesus. Er hat den Weg geschafft. Einen langen, steinigen Weg ist er gegangen. Jesus war auch mit manchen nicht einig, andere haben ihn geliebt, manche haben ihn getreten. Aber er hat durchgehalten bis zu seinem Tod. Und am Ende hat er in einem unglaublichen Finale den Tod besiegt und das Böse überwunden.

Ich mache täglich die Erfahrung: Wenn ich dran bleibe, das Ziel – Jesus - im Auge behalte, dann kann ich auch in schweren Zeiten durchhalten. Die Kraft kommt von IHM. Ich muss den Glauben nicht selbst machen. Jesus lässt ihn in mir wachsen und wird mich zum Ziel bringen.

Zwei Fragen zum Weiterdenken:
1. Wann hast du erlebt, dass Jesus dich durchgetragen auf einem steinigen und schweren Weg? Danke ihm heute dafür.
2. Welche Zeiten des Tages nutzt du, um auf Jesus zu schauen? Wann ist deine Zeit mit deinem Trainer?

3. Tipp für die Praxis

FETTE ÜBERRASCHUNG! Alle Downloads für Jugendarbeit sind jetzt kostenlos auf https://mrjugendarbeit.com/downloads/ zu finden.

Das Holynetwork Team hat sich entschieden den gesamten Holynetwork Store gratis zu machen um so Jugendarbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch besser zu fördern.

Danke an alle Jugendleiterinnen und Jugendleiter, die sich leidenschaftlich für Jesus und Jugendliche einsetzen! Wir sind begeistert von euch und eurem Engagement.

Euer Holynetwork Team,
Andreas Fronius, Daniel Monshausen, Arthur Leichner, Viktor Janke, Hans Christian Graß, Jasmin Tiburski, Janice Timm und viele mehr…

4. Echt witzig

Ein Pastor verabschiedet sich nach dem Gottesdienst an der Kirchentür von den Besuchern. Da sagt ein Mädchen zum ihm: “Herr Pastor, Sie haben eine tolle Predigt gehalten!” Da beugte sich der Geistliche zu dem Mädchen hinunter und meinte: “Das war der Heilige Geist.” Daraufhin sagte das Mädchen: “So gut war die Predigt nun auch wieder nicht.”


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Viel Spaß beim Stöbern!
Stephan Münch – EC-Bayern / Lebenstraum

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