Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 426] Was will Gott, dass wir denken?

Hallo!

…. liebe Teeny- & Jugendleiter. Wir wünschen Euch viel Gewinn mit der neuen Jugendleitermail und wünschen Euch gesegneten Gruppenabenden in Euren Gemeinden.
Es grüßen Euch herzlich,
Hanno & Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2.Timotheus 1,7

2. Was will Gott dass wir denken?

Hin und wieder frage ich mich: Was ist eigentlich Gottes Wille für unser Leben? Und mehr und mehr komme ich zu dem Ergebnis, dass es auf diese Frage keine pauschale Antwort gibt. Es gibt keinen perfekten, kompletten Lebensentwurf und nur, wer dem folgt, gefällt Gott. Ich glaube Gott wünscht sich, dass wir ihn immer wieder nach seinem Willen fragen und unser Leben mit seiner Unterstützung gestalten.
In Römer 12,2 steht: Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist.
Ich will dich heute herausfordern, dein Denken erneuern zu lassen. Geh mal durch, worüber du so den ganzen Tag nachdenkst. Wie viele Gedanken fasst du in dem Bewusstsein, dass Gott bei dir ist? Ich finde bei mir neben zuversichtlichen und frohen Gedanke auch einige sorgenvolle Gedanken: „Wie soll ich das nur schaffen?“ oder „Was passiert, wenn das Geld nicht reicht?“ oder auch Angst: „Was wird als nächstes schlimmes passieren?“ Kennst du das? In 2. Timotheus 1,7 ist von dem Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit die Rede. Gott gibt uns die besten Voraussetzungen, damit wir kraftvolle, liebevolle und bedachte Gedanken haben können. Dahin möchte ich kommen: Statt sorgenvolle und ängstliche Gedanken zu haben, möchte ich mir bewusst machen, dass Gott bei mir ist und mir einen neuen Geist geben will.
Dazu möchte ich auch Jugendliche ermutigen. In der Welt finden wir genug Gründe um pessimistisch und negativ zu leben. Aber Gott wünscht sich, dass wir seine Freude in unseren Herzen spüren und das Leben mit ihm gemeinsam gestalten. Wir wollen nicht die Augen vor dem Leid in der Welt verschließen, aber wir wollen unser Denken nicht davon negativ werden lassen, sondern Gottes Perspektive suchen.
Ich wünsche dir Kraft, Liebe und Besonnenheit für deinen Lebensweg und Mut in der Jugendarbeit und in deinem Umfeld Gottes Perspektive zu suchen.
von Miriram Freigang

3. Tipp für die Praxis

Die Erneuerung des Denkens kann durch eine Bibellese-Hilfe unterstützt werden.
„Zeit mit Gott“ des Diakonissenmutterhauses Aidlingen gibt Anregungen wie die Bibeltexte für das alltägliche Leben relevant werden können.
Ein Heft zum Kennenlernen findest du hier: http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.de/cms/zeit-mit-gott

4. Zum Nachdenken

Erzähl Gott nicht, wie groß Deine Probleme sind. Erzähle Deinen Problemen, wie groß Dein Gott ist.


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de findest du alle bisherigen Jugendleitermails. Du kannst unter anderem auch nach Stichworten suchen.
Viel Spaß beim Stöbern!
Copyright: EC-Bayern / Lebenstraum

Neueste Beiträge

18 Kennenlernfragen: Mit diesen Fragen brichst du das Eis in jeder Gruppe

Wie ein Reh im Scheinwerferlicht schauen mich acht Augenpaare an. Es ist der erste Abend…

29. April 2021

Gottes Meisterwerk: Warum du kreativer bist als du denkst

Viele Menschen halten sich nicht für »kreativ« – aber da liegen sie falsch. Wir alle…

20. April 2021

Das Lockdown-Paradox: Wie bekomme ich mein Zeitgefühl zurück?

Wir leben in einer seltsamen Zeit, die wenig Struktur und Neues bietet. Wie können wir…

16. April 2021

Sex, Verzweiflung, Mord und die Unterstellung eines rassistischen Motivs

Die Nachrichten über Waffengewalt aus den USA scheinen kein Ende zu nehmen. Vor zwei Wochen…

6. April 2021

Gute Nachricht schlecht verpackt? Das muss nicht sein [4 Tipps]

Evangelisation muss nicht zum Fremdschämen sein. Wie können Jugendleiter:innen das Teilen des Evangeliums jungen Menschen…

25. März 2021

Bringen wir Jugendlichen bei, ihre Sünden zu bekennen oder zu verbergen?

Machen wir unsere Kinder zu Heuchlern? Schaffen wir ein Umfeld, in dem Teens das Gefühl…

17. März 2021