Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 441] Auf Pilgerreise

Hello!

.. everybody,
wünschen euch viel Gewinn und einen guten Start ins Wochenende,
Hanno & Stephan

1. Wort der Ermutigung

Der Herr lässt mich in grünen Tälern ausruhen, er führt mich zum frischen Wasser. Er gibt mir Kraft. Er zeigt mir den richtigen Weg um seines Namens willen.
Psalm 23,2+3 (Neues Leben Bibel

2. Ein Pilgerreise

Vor einigen Wochen waren wir in unserer Kleingruppe auf der Suche nach einem neuen Thema für die nächste Zeit. Wir brachten einige Vorschläge ein und haben uns schließlich dazu entschieden, gemeinsam ein Buch zu lesen, „Ich und Franziskus“ von Ian Morgan Cron.
Dieser Roman handelt von Pastor Chase Falson, der seinen Glauben verliert und das direkt vor den Augen seiner Megagemeinde. Nun wollen die Ältesten, dass er eine Weile fortgeht: weit fort. Also überquert Chase den Atlantik, um seinen Onkel in Italien zu besuchen, einen franziskanischen Priester, wo er den Lehren des Franz von Assisi begegnet und dessen antiken Glauben wiederentdeckt.
Ich war mir nicht sicher, was der antike Glaube des Heiligen Franz von Assisi mit meinem Leben zu hat, und ob ich mir aus diesem Buch wirklich viel mitnehmen kann. Aber jetzt war es das Thema unserer Kleingruppe und so begann ich zu lesen.
Ich begab mich also zusammen mit Pastor Chase Falson auf eine Pilgerreise in den Fußstapfen des Franziskus. Es war eine spannende, aufrüttelnde und von eindrücklichen Erlebnissen geprägte Reise. Ich blieb an vielen Stationen fasziniert stehen, überdachte mein eigenes Leben und ging reich beschenkt weiter.
Eine dieser Stationen möchte ich herausgreifen. Chase macht sich zusammen mit einigen Franziskanermönchen auf den Weg nach Carceri, einem abgelegenen Ort auf dem Monte Subasio. Franziskus und die ersten Brüder verbrachten dort ausgedehnte Zeiten der Abgeschiedenheit und des Gebets. Dort oben lernt Chase neu die Faszination der Natur kennen und wie Gott uns darin begegnen kann. Dieser Abschnitt des Buches hat auch mich neu auf die wunderbare Schöpfung unseres Gottes aufmerksam gemacht und so sah ich viel bewusster die blühenden Blumen und Bäume. Ich freute mich über ein aufgewecktes Eichhörnchen und betrachtete spielende Kinder auf dem Spielplatz und die beiden Omas auf der Parkbank mit andern Augen.
Unser ganzes Leben gleicht einer Pilgerreise mit vielen Stationen. Manchmal weiß man nicht genau, wohin diese Reise geht. Mal geht der Weg einfach und geradeaus, mal ist er sehr anstrengend und macht viele Kurven. Ich weiß nicht auf welchem Abschnitt du dich gerade befindest, ob du rennst, gehst, oder eher stehen bleibst und eine Pause einlegst. Sei dir gewiss, du gehst deine Pilgerreise nie alleine, Gott geht mit!
Von Tanja Mößel, Lebenstraum

3. Ein Tipp für die Praxis

Lies doch zusammen mit deiner Kleingruppe, mit ein paar Freunden oder alleine das Buch „Ich und Franziskus“ von Ian Morgan Cron.
In der englischen Version gibt es am Ende des Buches, zu jedem Kapitel Fragen, die ein guter Gesprächsleitfaden sein können.

4. Witz aus der Praxis

Sagt eine Henne zur anderen: „Letzte Nacht hatte ich mindestens 40 Grad Fieber.“
„Woher weißt du das?“
„Heute Morgen hab ich ein gekochtes Ei gelegt.“


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de findest du alle bisherigen Jugendleitermails. Du kannst unter anderem auch nach Stichworten suchen.
Viel Spaß beim Stöbern!
Copyright: EC-Bayern / Lebenstraum

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