Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 451] Wir sind eins

Hallo!

vor einem Jahr gab es die letzte Jugendleitermail.

Eigentlich hatte ich (Stephan Münch) geplant, mit dem Schreiben der Jugendleitermail aufzuhören, das Jugendleiternetz abzugeben und mich vor allem um das Orientierungsjahr Lebenstraum zu kümmern.
Aber im Laufe des Jahres 2017 wurde mir mehr und mehr bewusst, wie wertvoll die Jugendleitermail und die Homepage Jugendleiternetz.de wirklich ist. Mehrere tausend Menschen kommen jeden Monat auf der Website vorbei, stöbern in den über 450 Andachten und profitieren von dem guten Angebot.

Also habe ich mich entschlossen mit Heiko Metz von der Ev. Hochschule Tabor die Jugendleitermail wieder zu beginnen. Die Homepage soll bis Sommer eine Grundsanierung erfahren. Weitere Angebote sollen im Laufe des Jahres entstehen. Wir wissen noch nicht genau, was dran ist: Eine App, ein Insta-Account, ein Podcast, ein youtube channel – mal sehen, was passt und was wir schaffen …

Wer gute Ideen hat, unser Ermutigungsangebot für Mitarbeiter weiter zu entwickeln, wer Apps programmieren, eine Website gestalten, mit Instagram oder youtube Erfahrungen gesammelt hat, kann sich gerne bei mir melden.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt und freue mich, dass wir auch in Zukunft verbunden bleiben.

Viel Segen und Kraft vom Allerhöchsten!
Dein
Stephan

P.S. 
Wenn jemand die Jugendleitermail nicht mehr erhalten will … einfach ein kurzes „Ich melde mich von der JLM ab“ schicken. 

1. Ein Wort zur Ermutigung

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen
(aus dem Vaterunser in Matth. 6,13 / LÜ)

2. Wir sind eins

Am Sonntag endete die MEHR-Konferenz in Augsburg. Ein faszinierendes Ereignis, das von Katholiken, Evangelischen, Freikirchlern und vielen mehr besucht wurde. Die deutsche Öffentlichkeit war über dieses Phänomen so erstaunt, dass die Tagesthemen bei der MEHR-Konferenz im Januar 2017 in der ARD sogar einen Beitrag brachten. Es ist unglaublich, was für eine Dynamik entstehen kann, wenn die Grenzen der Konfessionen fallen und Jesus im Mittelpunkt steht.

Ähnliches erlebte ich bei einem Jugendgottesdienst in Fulda, bei dem wir mit unserem Infostand von Lebenstraum dabei waren. 15 Gemeinden aus Fulda und Umgebung hatten sich zusammengeschlossen, um 2x im Jahr einen BASE-Jugendgottesdienst auf die Beine zu stellen. 
Beim ersten Mal kamen 800 Besucher – 200 mussten an der Tür abgewiesen werden, weil die Location zu klein war. Beim zweiten Jugo waren es schon 1300 Besucher … man hatte vorsorglich eine größere Halle angemietet …Ca. eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung standen wir mit 140 Mitarbeitern im Kreis und beteten in kleinen Gruppen für die Veranstaltung. Am Ende sprachen wir gemeinsam das Vaterunser. Als wir „… denn dein ist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen“ beteten, hatte ich Gänsehaut. Ich merkte: Hier sind über 100 Leute, die wirklich damit rechnen, das Gottes Reich, seine Kraft und Herrlichkeit heute und hier sichtbar werden. WOW. Das hat mich unglaublich begeistert.

Ich träume davon, dass sich in vielen Orten in Deutschland Menschen zusammenschließen. Jugendarbeiten, Gemeinden, Einzelpersonen – alle denen es auf dem Herzen brennt, dass sie Jesus in dieser Welt bezeugen. Es beginnt schon, wenn zwei Jugendarbeiten in einem Ort sich gemeinsam treffen und austauschen. Wenn zwei Gemeinden zusammen einen Gottesdienst auf die Beine stellen. Wenn sich Leute aus verschiedenen Gemeinden in der nächsten Woche wieder zur Allianzgebetswoche treffen.

Hier merkt man etwas von dem Geist der Einheit … und in dem steckt eine unglaubliche Power!

3. Tipp für die Praxis

– Geh nächste Woche zu einem Allianz-Gebetsabend in deiner Region – vielleicht gemeinsam mit deinem Jugend- oder Hauskreis.
– Geh mal auf deine benachbarten Jugendgruppe / Jungschar / etc. zu und plane mit ihnen ein gemeinsames Treffen.
– Triff dich mit einigen Jugendleitern aus deiner Stadt zum gemeinsamen Beten … und schaut mal, was Gott euch aufs Herz legt. 

4. Echt witzig

„Warum“, fragt Gretchen den katholischen Pfarrer, „dürfen eigentlich Frauen nicht Priester werden?“
„Damals, als Jesus beim letzten Abendmahl die Apostel als Priester eingesetzt hat“, erklärt er, „da war eben keine Frau dabei!“
„Ach“, wundert sich Gretchen, „aber ein Argentinier war dabei?“

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