Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 453] Gott macht mit

Hallo!

als Mitarbeiter in der Jugendarbeit sind wir manchmal ganz schön herausgefordert. Es gibt gute und auch schwierige Situationen. Wie gut, dass Gott mitmacht – und im Hintergrund das Entscheidende tut. 
Dazu ein paar Gedanken von Cathrine Backes.

Herzliche Grüße – und Gottes fetten Segen!
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Joh 15,5

2. Gott macht mit

Wenn ich Sonntagsabends vom Teenkreis nach Hause fahre, bin ich regelmäßig von unterschiedlichen Gefühlen dominiert. Manchmal bin ich total begeistert von dem, was die Teens erkannt haben oder wie sie ihren Glauben und ihre Beziehung zu Gott leben. An anderen Tagen bin ich so frustriert, weil ich noch so viel mehr Potenzial sehe und mir noch so viel mehr wünsche, in die Teens zu investieren. Kennst du das auch? Als Jugendleiter kann man nie genug in die Kinder und Jugendlichen investieren und irgendwann kommt der Punkt, wo man sie gehen lassen muss, obwohl man ihnen gerne noch so viel mehr mitgeben würde!

Als ich letztens mit meinem Mentee das Thema „Liebe Gottes“ bearbeitete, durfte ich wieder mal erleben, wie sehr Gott „mitmacht“. Gemeinsam fragten wir Gott, was er über meinen Mentee denkt und schrieben unsere Eindrücke auf. Während dieser Zeit des Hörens wunderte ich mich irgendwann, dass ich so viele Eindrücke hatte. Als wir uns darüber austauschten, stellte ich fest, dass die Liste meines Mentees ebenso lang war. Da fiel mir ein, welches Prinzip mein Mentee durch die Erfahrung entdecken sollte: Gott schenkt seine Liebe im Überfluss – im wahrsten Sinne des Wortes!

Solche Erlebnisse können wir nicht planen. Zumindest nicht, was den „Faktor“ Gott betrifft. Aber wenn wir den Mut haben, mit Gott zu rechnen, dann wird er übernatürlichen Segen zu unseren „Programmen“ dazu geben und sich den Kindern und Jugendlichen offenbaren! 
(Cathrine Backes)

3. Tipp für die Praxis

Trau dich, Gott bei deinen Planungen Freiräume zu geben und lass dich überraschen, wie er diese Freiräume nutzt!

4. Echt witzig

„Ihr alle seid meine Schäfchen“, erklärt der Pastor den Kindern im Kindergottesdienst „also wer bin ich dann für euch?“
Prompt ertönt es aus der letzten Reihe: „Unser Leithammel!“

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