Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 47] Das Bild des Sohnes

Hallo,
wie geht’s dir mit dem Winter? Die Nächte werden immer länger: Wenn man aufsteht ist es noch stockdunkel, wenn man abends heim kommt ist es schon wieder dunkel. Wie schön ist es, wenn man dann zuhause in die warme Wohnung kommt, eine Kerze anzündet und sich daran freut, dass bald Weihnachten ist.
Ich wünsch dir für diese Woche viele solche Momente der Freude auf Weihnachten!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Wer den Sohn (Jesus Christus) hat – der hat das Leben
Wer den Sohn nicht hat – der hat das Leben nicht!
(1. Joh. 5,12)

2. Das Bild des Sohnes – eine Weihnachtsgeschichte

Es gab einmal einen alten, sehr reichen Gutsbesitzer, der gemeinsam mit seinem erwachsenen Sohn auf einem Landsitz wohnte. Die Mutter war vor einigen Jahren verstorben, so dass sie das alte Gemäuer allein bewohnten. Und sie hatten ein gemeinsames Hobby: Wertvolle Bilder sammeln. Und so sammelten sie Bilder von Rembrandt, van Gogh, Monet usw – bis das ganze Haus mit großartigen Kunstwerken bestückt war.
Eines Tages wurde der Sohn zum Militär eingezogen und musste in einen Krieg ziehen. An der Front kämpfte er und rettete einigen Kameraden das Leben. Doch bei dem Versuch einen Verwundeten zu bergen wurde er selbst tödlich getroffen. Als der Vater die Nachricht bekam, war er erschüttert und trauerte sehr um seinen einzigen Sohn.
Einige Zeit später – es war kurz vor Weihnachten - klingelte es an der Haustür des großen Anwesens und ein junger Soldat stand mit einem Geschenk vor dem alten und grauen Vater. „Ich bin der Soldat, der von Ihrem Sohn gerettet wurde, kurz bevor er im Kugelhagel starb“. Der Vater bat ihn herein und unter Tränen packte er das Geschenk aus, das der junge Mann ihm überreichte: Ein Portrait seines Sohnes – gemalt von dem Soldaten selbst. Nicht besonders kunstfertig – aber voller Liebe gezeichnet. In jeder Linie dieses Bildes steckte die Dankbarkeit des Geretteten.
Da stand der Vater auf, nahm den Millionen teuren Monet über dem Kamin ab und hängte das Bild seines Sohnes auf.
Wenige Tage darauf war 24. Dezember – und der Vater feierte diesen Tag, indem er immer wieder mit Trauer aber auch großer Dankbarkeit auf das Bild blickte. Sein Sohn hatte vielen das Leben gerettet – und dafür selbst sein Leben gelassen.
Es vergingen einige Jahre – und der Vater starb. Er hinterließ einen Kunstschatz, wie ihn nur wenige weltweit besitzen. Im Testament wurde verfügt, dass die gesamten Kunstwerke in einer Auktion versteigert werden sollten – und zwar an einem 24. Dezember.
So reisten aus der ganzen Welt viele Kunstsammler und reiche Leute an, um sich einen Rembrandt oder van Gogh zu erwerben.
Die Auktion begann und alle warteten auf das erste großartige Kunstwerk, doch der Leiter der Auktion hielt das Bild des Sohnes in die Höhe und fragte: Wer bietet für dieses Werk?
Unwilliges Gemurmel wurde laut. „Was für ein billiges und schlechtes Bild ist das?“
Doch der Auktionator fuhr fort: „So wollte es der Verstorbene: Zuerst soll das Bild seines Sohnes versteigert werden.“
Ein guter Freund des Vaters und des Sohnes bot 10 Dollar für das Bild. Er wollte es sich gerne aufhängen, um die beiden nicht zu vergessen.
„Zum ersten – zum zweiten – zum dritten! Das Bild geht an den Herrn hier vorne für 10 Dollar!“ Es folgte eine knisternde Stille im Saal. Nun würde es zu den wirklich wertvollen Kunstwerken kommen.
Alle warteten gespannt.
Da erhob sich der Auktionator und sagte laut und vernehmlich:
„Hiermit ist die Auktion beendet! Der Verstorbene hat verfügt, dass wer das Bild des Sohnes erwirbt, alles erben soll! Wer den Sohn hat – bekommt auch den Rest!“
In dem Saal gab es einen großen Tumult – die von weit her gereisten Leute waren aufgebracht – doch ein Mann ging als steinreicher Besitzer des Landhauses mitsamt allen Kunstschätzen zur Tür hinaus.
Denn: Wer den Sohn hat – bekommt auch alles andere!
Eine Frage persönlich an dich:
Was ist dir Jesus wert? Ist dir bewusst, dass du zu den reichsten Menschen dieser Welt gehörst – weil du den Sohn - der an Weihnachten auf diese Welt gekommen ist - in dir hast? Sag Gott und seinem Sohn einfach mal von Herzen „Danke“ dafür!

3. Aus der Praxis für die Praxis

Thomas Heumüller hat einen Tipp für alle, die Ideen suchen, wie man Menschen mit dem Evangelium erreichen können. Nicht nur mit dem Verstand – sondern von Herzen!
www.e-fun-gelisation.de – das ist eine Seite über Evangelisation mit vielen Anregungen, Ideen und einem guten Newsletter.

4. Echt witzig

[heute ist der Witz etwas länger – aber ich find ihn genial!] Klein Fritzchen geht vor dem Heiligen Abend in die Kirche und macht sich an der dort aufgestellten Weihnachtskrippe zu schaffen.
Der Pfarrer beobachtet ihn umbemerkt dabei, sagt aber nichts.
Nachdem Fritzchen wieder gegangen ist, schaut sich der Pfarrer die Krippe an und stellt fest, daß Fritzchen den Josef mitgenommen hat.
Am nächsten Tag erscheint Fritzchen wieder in der Kirche. Er geht wieder zur Krippe und nimmt etwas weg. Daraufhin schaut sich der Pfarrer die Krippe an und stellt fest, dass Fritzchen die Mutter Maria mitgenommen hat.
Den Tag darauf kommt Fritzchen wieder, geht zur Krippe, nimmt allerdings nichts weg sondern legt einen Brief in die Krippe. Dann geht er wieder.
Der Pfarrer geht zur Krippe, nimmt den Brief und öffnet ihn.
Darin steht geschrieben: Liebes Christkind! Wenn Du mir dieses Jahr wieder kein Mountainbike zu Weihnachten schenkst, siehst Du Deine Eltern nie wieder!


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