Kategorien: Beziehungen

[Jugendleitermail 49] Neues wächst auf

Hallo,
Nur noch 4 Tage – dann ist das Jahr 2006 zu Ende. Was für ein Jahr liegt hinter dir – welche Herausforderungen liegen vor dir? In dieser JLM möchte ich dich herausfordern, auf die Dinge zu sehen, die Gott in deinem Leben aufwachsen lassen will.

Dir einen wunderschöne Silvester-Abend – und einen guten Start im Jahr 2007!
Gott segne dich und alle die du gern hast im nächsten Jahr!

Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?
(Jes. 43,19a)

2. Neues wächst auf

Gestern telefoniere ich mit einer guten Bekannten, die auch die Jugendleitermail bekommt. Da erzählt sie mir, dass sie sich entschlossen hat, die langjährige Leitung der Jungschar im Frühjahr des nächsten Jahres abzugeben. Schweren Herzens überlässt sie nun die Gruppe und die Mitarbeiter einem Nachfolger.
Verschiedene Dinge in ihrem Leben haben sie dazu gebracht, diese Entscheidung zu treffen. Auf der einen Seite ist sie froh – weil sie sich jetzt wirklich manchen Aufgaben von ganzem Herzen zuwenden kann. Aber auf der anderen Seite tut es ihr wirklich weh, diese langjährige Arbeit in andere Hände zu geben.

Und nun fragt sie sich: „Was hat Gott mit mir vor? Was sind die Schwerpunkte, die ich jetzt legen soll? Welchen Weg hat Gott in der Zukunft für mich?“

Vielleicht stehst du an der Schwelle zum neuen Jahr auch vor solch einer schweren Entscheidung.
Vielleicht gibst du Verantwortung ab und weißt noch nicht wie es weiter gehen soll.
Vielleicht wurdest du angefragt, ob du eine bestimmte Aufgabe übernehmen sollst und bist dir noch nicht sicher, ob es Gottes Wille ist.
Vielleicht merkst du aber auch, dass in deiner Gruppe ein wichtiger Schritt dran ist im nächsten Jahr
– Mitarbeiter aufbauen

    • Freizeit veranstalten
    • eine missionarische Aktion durchzuführen
    • geistlich tiefer arbeiten
    • …..

Ich weiß nicht, was in dir momentan brodelt und welche Fragen dich bewegen. Aber ich möchte dir Mut machen, das Wort der Jahreslosung wirklich für dich persönlich zu nehmen. Lies diese Worte mal direkt für dich und deine Situation:

Schau genau hin: Ich will etwas Neues erschaffen. Es wächst doch schon längst auf – erkennst du es denn nicht?“

Gott ist dabei, etwas in deinem Leben, in deiner Gruppe, in deinem Umfeld aufwachsen zu lassen. Und er ist ein Gott, der aus dem Nichts – aus dem leeren Raum eine ganze Welt erschaffen kann.
Und dieser Gott lässt etwas aufwachsen. Er schafft etwas Neues. Erkenne es! Begreife es! Nimm es bewusst wahr!

Und dann lass dich darauf ein. Gehe mutige Schritte im Vertrauen auf Gott.

Und auch wenn es Rückschläge gibt, wenn andere den Kopf über dich schütteln – dann lass dich nicht entmutigen. Wachstum braucht Zeit. Ein kleiner Sproß wächst nicht in einer Nacht zu einem großen Baum.

Ich möchte dir Mut machen, Gottes Wirken zu erkennen. ER hat die Fäden in seiner Hand. Gott schafft etwas Neues. Es wächst schon auf – erkennst du es denn nicht?“

Einige Fragen persönlich an dich:
Wie wäre es, wenn du dich an Silvester (oder ein paar Tage vorher – oder nachher) mal für ein paar Stunden zurückziehst, um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen? Du kannst dir folgende Fragen stellen:
Wofür möchte ich Gott danken?
Was war schmerzhaft?
Wo muss ich vielleicht etwas in Ordnung bringen (eine Mail schreiben, einen Anruf machen)?
Was möchte ich aus den Erfahrungen des letzten Jahres für mich lernen?
Was hat Gott wohl im nächsten Jahr mit mir vor?
Was sind meine persönlichen Herausforderungen im Jahr 2007?
Wo lässt Gott etwas in meinem Leben oder Umfeld aufwachsen, was ich erkennen soll?

Bewege diese Fragen – und bringe sie immer wieder im Gebet zu Gott.

3. Aus der Praxis für die Praxis

Unter der Homepage www.gott-sieht.de gibt es einen beeindruckenden Film, der verzweifelten Menschen das Evangelium nahe bringt. Es gibt dazu eine Film als download – aber auch eine Flash-Präsentation.

Falls du Ideen aus der Praxis hast, die für andere Mitarbeiter auch interessant wären, dann schreib mir: s.muench@ec-bayern.de. Diese Rubrik der JLM lebt vom gemeinsamen Austausch!!

4. Echt witzig

Ein Busfahrer und ein Pfarrer kommen in den Himmel. Petrus läßt den Busfahrer eintreten, der Pfarrer muss draußen warten.
„Wieso wird der Fahrer bevorzugt?“ fragt der Pfarrer.
Petrus erklärt: „Bei deinen Predigten haben die Leute geschlafen, aber bei seinen Fahrten haben alle im Bus gebetet.“

Neueste Beiträge

18 Kennenlernfragen: Mit diesen Fragen brichst du das Eis in jeder Gruppe

Wie ein Reh im Scheinwerferlicht schauen mich acht Augenpaare an. Es ist der erste Abend…

29. April 2021

Gottes Meisterwerk: Warum du kreativer bist als du denkst

Viele Menschen halten sich nicht für »kreativ« – aber da liegen sie falsch. Wir alle…

20. April 2021

Das Lockdown-Paradox: Wie bekomme ich mein Zeitgefühl zurück?

Wir leben in einer seltsamen Zeit, die wenig Struktur und Neues bietet. Wie können wir…

16. April 2021

Sex, Verzweiflung, Mord und die Unterstellung eines rassistischen Motivs

Die Nachrichten über Waffengewalt aus den USA scheinen kein Ende zu nehmen. Vor zwei Wochen…

6. April 2021

Gute Nachricht schlecht verpackt? Das muss nicht sein [4 Tipps]

Evangelisation muss nicht zum Fremdschämen sein. Wie können Jugendleiter:innen das Teilen des Evangeliums jungen Menschen…

25. März 2021

Bringen wir Jugendlichen bei, ihre Sünden zu bekennen oder zu verbergen?

Machen wir unsere Kinder zu Heuchlern? Schaffen wir ein Umfeld, in dem Teens das Gefühl…

17. März 2021