Kategorien: Beziehungen

Starke Jugendarbeit mit Ziel „Himmelreich“

Wer wünscht sie sich nicht? -Eine gesunde und starke Jugendarbeit. Um seine Jugendgruppe so stabil zu machen braucht es neben dem Schwerpunkt der Bibel als Hauptautorität noch die „visuelle Fixierung“ auf den Himmel. So nenne ich es jetzt einfach mal. Schaut man sich auf der Welt in gesunden Jugendgruppen um, ist das eines ihrer Hauptkennzeichen. Da geht es dann nicht um einen schönen Jugendraum, nicht um Musikrichtungen, nicht um exklusive Freizeiten. Versteht mich nicht falsch: Das alles kann eine Jugendgruppe ja ruhig beschäftigen. Aber die „visuelle Fixierung“, ja das Ziel einer Jugendgruppe sollte der Himmel sein. Warum, macht Clive Staples Lewis auch in diesem Zitat deutlich:

„If you read history you will find that the Christians who did most for the present world were precisely those who thought most of the next. It is since Christians have largely ceased to think of the other world that they have become so ineffective in this.“ – C. S. Lewis

Ist das biblisch? – Ja, klar! Es ist so, dass Jesus das Hauptthema des Alten Testaments ist. Das beansprucht er selbst fünf Mal im Neuen Testament. Nämlich in Hebräer 10,7, Johannes 5,39, Matthäus 5,17, Lukas 24,27 und Lukas 24,44. Und so wie man das Alte Testament auf ihn weisend lesen muss, so muss man auch das Neue Testament von ihm her verstehen.

Paulus findet die passenden Worte dafür in der Bibel:

„Da ihr mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der Christus auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite sitzt. Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist, nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. Denn ihr seid dieser Welt gegenüber gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen; doch wenn Christus, euer Leben, in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt.“ Kolosser 3,1-4 Neue Genfer Übersetzung

Auch die Christen in Kolossä (Kolosser 1,5) waren Angespornt von der Hoffnung auf das, was Gott im Himmel für sie bereithält!

Ganz praktisch: Es wird eine Herausforderung seine Prioritäten als Jugendleiter immer wieder neu an den richtigen Zielen zu orientieren. Am besten schreibt man sich mal auf, welche Schwerpunkte man in den Andachten machen möchte. Einer der Schwerpunkte sollte sein, aufzuzeigen was man vom Glauben an Jesus Christus hat. Immerhin ist das ja einer der häufigsten Fragen unserer postmodernen Gesellschaft: „Was habe ich davon?“ – Und dann immer wieder die Zukunft im Himmel beschreiben so wie sie uns in der Bibel gezeigt wird. Schon gewusst, dass es im himmlischen Jerusalem Straßen aus transparentem Gold geben wird? Transparentes Gold! – Schonmal gesehen?

Neueste Beiträge

18 Kennenlernfragen: Mit diesen Fragen brichst du das Eis in jeder Gruppe

Wie ein Reh im Scheinwerferlicht schauen mich acht Augenpaare an. Es ist der erste Abend…

29. April 2021

Gottes Meisterwerk: Warum du kreativer bist als du denkst

Viele Menschen halten sich nicht für »kreativ« – aber da liegen sie falsch. Wir alle…

20. April 2021

Das Lockdown-Paradox: Wie bekomme ich mein Zeitgefühl zurück?

Wir leben in einer seltsamen Zeit, die wenig Struktur und Neues bietet. Wie können wir…

16. April 2021

Sex, Verzweiflung, Mord und die Unterstellung eines rassistischen Motivs

Die Nachrichten über Waffengewalt aus den USA scheinen kein Ende zu nehmen. Vor zwei Wochen…

6. April 2021

Gute Nachricht schlecht verpackt? Das muss nicht sein [4 Tipps]

Evangelisation muss nicht zum Fremdschämen sein. Wie können Jugendleiter:innen das Teilen des Evangeliums jungen Menschen…

25. März 2021

Bringen wir Jugendlichen bei, ihre Sünden zu bekennen oder zu verbergen?

Machen wir unsere Kinder zu Heuchlern? Schaffen wir ein Umfeld, in dem Teens das Gefühl…

17. März 2021