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Worum geht es eigentlich im Alten Testament?

Eine kurze Übersicht:
„Im Mittelpunkt des AT stehen Gottes Worte und Taten: das Werk seiner Schöpfung, die Erwählung Abrahams und der Erzväter, die Erlösung Israels aus Ägypten, der Bundesschluss am Sinai, die Führung durch die Wüste und die Gabe des Landes Kanaan, schließlich die Erwählung Davids und seiner Dynastie. Gottes Taten begegnen wir auch in seinem Eingreifen in die Geschichte, beispielsweise wenn er Heil durch Gericht wirkt: der Fall Samarias, die assyrische Bedrohung Judas, das babylonische Exil und der nachexilische Neuanfang sind dafür Beispiele.“
„Gottes Taten werden bezeugt, besungen, gefürchtet, neu erhofft und geglaubt. Wer von ihnen hört, wird eingeladen, sein Leben ebenfalls unter Gottes gute Weisungen zu stellen (Ps 1), der Weisheit zu Folgen (Spr 2), Gottes Taten zu vernehmen und sich diesem Gott in Gehorsam und Vertrauen zu unterstellen. Gottes Taten und Worte sind alles andere als vergangenes, bloßes „historisches“ Faktum. Sie sind voller Geist und Leben und verlieren ihre Bedeutung nicht.“

Quelle: Manfred Dreytza, Walter Hilbrands, Hartmut Schmid, Das Studium des Alten Testaments, Eine Einführung in die Methoden der Exegese. Wuppertal [TVG] 2. Überarbeitete Auflage 2007, S.15.
Foto: shlomaster

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