Kategorien: Gruppenstunden

Jeremia 13,16 – „Point of no return“

„Gebt dem Herrn, eurem Gott, die Ehre, ehe es finster wird und ehe eure Füße sich an den dunklen Bergen stoßen und ihr auf das Licht wartet, während er es doch finster und dunkel machen wird.“ Jeremia 13,16

Es wird eine Zeit kommen, inder du keine Entscheidungen mehr treffen kannst – dann wird über dich entschieden. Dieses Motiv zieht sich durch das gesamte Buch Jeremia. Er wird zum Volk Israel gesandt um sie wachzurütteln. Menschen müssen sich ändern, wenn sie sich Gott nähern wollen ist seine Botschaft. Aus Kapitel 7,16-20 wissen wir, das die Leute Aufgaben verteilt haben um sich einem Opferkult für eine Himmelsgöttin zu beteiligen. Das Anbeten und Opfern für Götter mag für uns Westeuropäer heute etwas fremd sein. Doch die Bibel nennt auch andere Varianten von Götzen, Geld zum Beispiel.

Was sollen die von Jeremia angesprochenen Menschen denn ändern? – Gott soll Hauptperson ihrer Anbetung sein, und sonst keiner. Er soll zum Pol werden, an dem sich ihre gesamte Lebensgestaltung ausrichtet.

Was passiert wenn man sein Leben nicht an Gott ausrichtet? – Früher oder später geht man an dieser Haltung zugrunde und scheitert, spätestens vor Gott: Kann etwa ein Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine Grube fallen? (Lukas 6,39)

Für das Volk kam nach einigen Jahren dann schließlich der „Point of no return“, der Punkt an dem es kein Zurück mehr gab. Nebukadnezar der wie ein überkochender Topf aus dem Norden über das Land herfiel und das Volk nach Babel in die Kriegsgefangenschaft führte wurde von Gott als Gerichtsinstrument gebraucht. Es hätte nicht sein müssen, aber das starre und egoistische menschliche Herz erzwang Gottes Gericht damals.

Von Jesus wissen wir, das auch unser Leben auf einen solchen „Point of no return“ zusteuert. Er wird wiederkommen, bzw. wir werden am Ende unseres Lebens vor ihm stehen und uns vor ihm verantworten müssen.

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