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Facebook analysiert: Macht Liebe wirklich glücklich?

An Tagen wie dem Valentinstag stellen sich Datenanalysten die Frage, ob Liebe wirklich glücklich macht. Die Betreiber des weltweit größten sozialen Netzwerks Facebook haben das jetzt genau untersucht.

Im Januar untersuchten sie eine Woche lang alle englischsprachigen Status-Updates. Anhand der darin enthaltenen Wörter wurde beurteilt, ob es sich um eine positive oder eher negative Nachricht handelt. Gleichzeitig wurde der Beziehungsstatus der Personen betrachtet, um allgemeine Aussagen über die Zufriedenheit in einer Beziehung treffen zu können.


Wie erwartet, sind Personen in einer Beziehung oder Ehe glücklicher als alle anderen Menschen. Zudem sind verheiratete Paare noch glücklicher als Paare, die nur in einer Beziehung leben. Allerdings spielt dabei auch das Alter eine Rolle. Andere Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen im Alter allgemein glücklicher werden. Da die meisten verheirateten Personen älter sind, ist dies also nicht verwunderlich.


Eine Überraschung hält die Studie aber dennoch bereit: Wer sich in einer offenen Beziehung befindet, scheint furchtbar unglücklich zu sein. Sogar die positiven Status-Updates sind in ihrer „Wertung“ unglücklicher als die Nachrichten der Leute, die ihren Status mit „verwitwet“ oder „es ist kompliziert“ angeben. Zudem sind sie deutlich unglücklicher als Singles. Verwitwete Personen zeigen allgemein sehr wenige Emotionen, weder positiv noch negativ.


Männer scheinen in offenen Beziehungen unglücklicher zu sein als Frauen. Das ergibt auch Sinn, schließlich geben 40 Prozent mehr Frauen als Männer an, dass sie eine offene Beziehung führen. Männer scheinen in Beziehungen glücklicher zu sein als ihre Frauen – in einer Ehe dagegen ist es genau umgekehrt.


Sehr mysteriös ist die Tatsache, dass die Personen, die keinen Beziehungsstatus angeben, im Durchschnitt um 50 Prozent negativer eingestellt sind als alle anderen Menschen. „Was ist es, das diese Menschen so verbittert macht?“, fragen die Datenanalysten.

Quelle: winfuture.de

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