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Lobpreis im Livestream: So gelingt digitale Anbetung auf YouTube [9 Tipps]

Lobpreis im Livestream: So gelingt digitale Anbetung auf YouTube [9 Tipps]

Dieser Artikel wurde von Daniel Oesterle zusammen mit Janina Crocoll und Bastian Rauschmaier von SoulDevotion verfasst. SoulDevotion befähigt junge Menschen, dem Vorbild von Jesus in allen Lebensbereichen zu folgen.

Wie viele andere Gemeinden und Werke haben auch wir im Zuge der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen Online-Angebote entwickelt. Das Schöne daran ist, dass wir jetzt Menschen ortsunabhängig und auch zeitlich flexibel erreichen.

Als Teil der Arbeit von SoulDevotion haben wir im letzten Jahr vermehrt digitale Anbetungszeiten über YouTube live gestreamt oder vorproduziert und eine zweitägige Online-Anbetungskonferenz durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis

Unsere Best-Practice-Tipps für einen gelungenen Lobpreis-Livestream

In einer (nicht repräsentativen) Umfrage haben wir Feedback von 150 Leuten zwischen 17 und 50 Jahren eingeholt, die ab und zu Anbetungs-Streams anschauen. Aus den Ergebnissen und unseren Erfahrungen haben wir ein paar Empfehlungen formuliert. Wir hoffen, dass sie dir auch in deiner digitalen Jugendarbeit, Kirche und Gemeinde weiterhelfen.

9 Tipps für eine ideale digitale Anbetungszeit

  • 01 Sie startet zwischen 19.00 -19.30 Uhr (bei Eltern von kleineren Kindern ab 20:00 Uhr)
  • 02 Sie bietet die Möglichkeit, die Mitwirkenden persönlich kennenzulernen, beispielsweise durch eine Vorstellung der Moderation
  • 03 Sie ist in der Audioqualität möglichst hochwertig
  • 04 Sie legt den Schwerpunkt auf bekannte Songs
  • 05 Sie enthält einen kurzen, lebensnahen Impuls
  • 06 Sie gibt Raum für stille Zeiten, welche Zuschauenden für sich persönlich nutzen können.
  • 07 Sie dauert zwischen 45 und 60 Minuten
  • 08 Sie hat einen klar kommunizierten zeitlichen Rahmen
  • 09 Sie kann Möglichkeiten zur Interaktion bieten, sollte darauf allerdings nicht den Fokus legen, weil diese nur von 1/3 der Zuschauenden aktiv genutzt werden

Was wir sonst noch gelernt haben

  • Wenn Interaktionsmöglichkeiten genutzt werden, müssen diese sinnvoll eingebunden sein. Am besten werden Tools genutzt, die einer reinen Abstimmung dienen bzw. simple Informationen abfragen (ein gutes Tool ist zum Beispiel Slido).
  • Die Moderation sollte nicht vernachlässigt werden. Es hilft, sich dabei zu überlegen, was ein guter Gastgeber tun und sagen würde.
  • Lobpreislivestreams sollten einen Raum für Tiefgang und Leichtigkeit bieten.
  • Im Zusammenhang mit Worship-Livestreams waren vielen Befragten die folgenden Begriffe wichtig: Freude, Begeisterung, Auftanken, Spaß, Tiefe.

Auf der Suche nach Technik- und Equipment-Tipps fürs Livestreaming?

Wenn du mehr über die technischen Aspekte von Livestreams für die Gemeinde lernen willst, empfehlen wir dir die Online-Kurse unserer Freunde von der Simplex-Akademie.


Wir freuen uns, über deine Tipps zu dem Thema Livestreams. Welches Set-Up nutzt ihr? Was hat sich bei euch bewährt? Teile deine Erfahrungen in unserer Facebook-Gruppe für Jugendleiter.

Foto von Jesus Loves Austin auf Unsplash

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