Drei Dinge diese Woche

1. House of David folgt auf The Chosen

House of David, eine Serie, die auf Israels König David basiert, wird jetzt auf Amazon Prime gestreamt. Die Serie, die am 28. Februar Premiere hatte, steht bereits auf Platz 4 der Prime Charts in Deutschland.

Warum die Serie für Gesprächsstoff sorgt: House of David ist ein Epos mit acht Episoden, das Davids frühes Leben und den Niedergang von König Saul, seinem Vorgänger, umspannt. Obwohl die Serie einige Figuren völlig neu erfindet und sich bei anderen große kreative Freiheiten nimmt, bleibt sie der zentralen Erzählung des Alten Testaments treu. Durch die Gandalfeske Version des Propheten Samuel, der wild behaart mit seinem Spazierstock durch die Wüste taumelt, stellt die Serie den Gott Israels als Hauptfigur in den Mittelpunkt aller Geschehnisse. Unser Partner Axis fasst zusammen: »Wer The Chosen geliebt hat, wird House of David noch mehr lieben.«

Frag deine Jugendlichen: Was hältst du von House of David?

2. Fitness ersetzt Stille Zeit

Immer mehr Jugendliche trainieren im Fitnessstudio oder an Outdoor-Geräten. Krafttraining bleibt weiterhin Trend Nummer 1, gefolgt von Laufen und sozial-meditativen Gruppenaktivitäten wie Pilates und Yoga. Mit KI und VR wird das Fitness-Erlebnis der Gen Z noch besser auf den Körper abgestimmt.

Warum dieser Trend alles verändern wird: Der Fitness-Trend hat wie kein anderer das Potenzial, junge Menschen an einen Lifestyle der Selbstoptimierung zu binden. Da Fitness so viele positive Auswirkungen auf Körper und Psyche hat, wissenschaftlich nachgewiesen und in den Medien gefeiert, kommt man aus seinen Fängen fast nicht mehr heraus. Während noch vor einigen Jahrzehnten der Körper durch Spielen, sportliche Wettkämpfe, helfendes Anpacken bei sozialen Aktivitäten und durch körperliche Arbeit »nebenbei« trainiert wurde, fokussiert man nun laborhaft auf die Stärkung einzelner Muskelgruppen. Ein schlechtes Gewissen bei Nicht-Training oder im schlimmsten Fall die Fitness-Sucht gehören zu den weniger schönen Auswirkungen.

Umgekehrt bietet Fitness auch ein riesiges Potenzial für Kirchen. Fitness bringt junge Leute zusammen, die sich als unfertig ansehen, die Veränderungswillen haben und die offen für Gemeinschaft und für das Evangelium sind. Fitnesspastoren wie »der breiteste Pastor Deutschlands« boomen. Und so manch ein Fitnesstrend wie z.B. SPIRIT Dance Meditation hat das Potenzial, die Stille Zeit zu revolutionieren und komplett mit Fitness zu integrieren. Diese Mischung aus Tanz und Meditation kombiniert Fitness, Achtsamkeit und Gemeinschaft und kann sehr gut mit christlichen Elementen durchgeführt werden. Wer macht mit?

Frag deine Jugendlichen: Wie stehst du zum Fitness-Trend??

Jugendliche haben geantwortet:

Ich gehe viel ins Gym, vor allem weil es mir Spaß macht und die sichtbaren Fortschritte ein gutes Gefühl geben, auch wenn nur ich sie bemerke. Viele meiner Freunde sind auch im Gym oder machen Home Workouts. Durchs Gym hab ich auch angefangen, mich viel mit meiner Ernährung zu beschäftigen, das war mit vielen Höhen und Tiefen verbunden. - M.
Fitness: Home Workouts mit Sascha Huber. 😅 - S.
Ich betreibe Selbstoptimierung durch gesunde Ernährung, Home Workouts und Journaling. Ausserdem nehme ich mir bewusst Vorbilder und lerne von einzelnen Eigenschaften von ihnen. - P.
3 x die Woche Klettern und vegetarisch leben ist mein normaler Alltag. - R.
Persönlich bin ich im Bereich Home Workout tätig. Was ich von anderen aus meinem Umfeld mitbekomme ist es meistens Gym und/oder Fußball. Bei der Ernährung würde ich sagen, ich versuche mich einfach bewusst zu ernähren und versuche meinen Fleischkonsum herunterzufahren und trinke keine Milch mehr. Esse aber trotzdem noch oft genug das, worauf ich Lust hab. 😅 - P.
🥗
Orthorexie ersetzt gesunde Ernährung
Die einen sind süchtig nach Fitness, die anderen nach gesunder Ernährung. Der Ausdruck Orthorexie ist gemäss Wikipedia »der vorgeschlagene Name für das Krankheitsbild einer Essstörung, bei der die übermäßige Beschäftigung mit der Qualität der Lebensmittel aufgrund selbst auferlegter Regeln zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen führen kann.«

3. Dopaminfasten ersetzt Osterfasten

Beim Dopaminfasten geht es darum, sich von Verhaltensweisen zu distanzieren, die sogenanntes »billiges Dopamin« ins Gehirn spülen: Glücksgefühle, die nicht durch eigenes körperliches Handeln, sondern durch passiven Konsum entstanden sind.

Warum Dopaminfasten am Puls der Zeit ist: Gen Z kann mit der Fastenzeit vor Ostern inhaltlich nichts anfangen, ereifert sich aber wie kaum eine Generation, verschiedene Arten der Selbstdisziplin ins Leben zu integrieren. Manche verzichten beim Dopaminfasten bewusst auf Gaming, Zucker, Pornografie, Masturbation, Online-Shopping. Am meisten gefeiert wird der Digital Detox, also das Weglegen des Smartphones oder die strikte Reglementierung der eigenen Bildschirmzeit. So deinstallieren zum Beispiel viele weibliche Jugendliche Instagram auf ihrem Smartphone und gehen höchstens noch über den Browser rein. Wir sehen eine Generation, die für neue Probleme neue Lösungen findet.

Frag deine Jugendlichen: Hast du schon einmal einen Digital Detox gemacht? Wie hast du es erlebt?

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