Mit der Jugendgruppe zur Anti-Corona-Demo?

Bei den 40.000 waren ganz viele ganz normale Menschen dabei, die wirklich und ernsthaft gegen Coronamaßnahmen demonstriert haben. Deren gutes Recht das ist und wegen derer man sich eigentlich nicht aufregen bräuchte, wenn es da nicht zwei Probleme gäbe…

#FreeFortnite und Apple vs. Epic Games

Worum es geht: App-Entwickler möchten mehr Freiheit auf Apple Geräten. Das App-Store-Monopol, bei dem Apple 30 % Steuer verdient, wackelt. Werden bald Apps auch von anderen Quellen aufs iPhone kommen können? Unter dem Hashtag #FreeFortnite mobilisiert Epic Games aktuell weltweit Gamer, um gegen die App-Store Monopol Stellung von Apple vorzugehen.

Was ist passiert? Epic vertreibt seit Jahren sein erfolgreichstes Spiel »Fortnite« für mobiles Gaming in den Stores von Apple und Google. Dafür verlangen beide jedoch eine Provision. Bei Apple sind das 30 % des App-Preises sowie der gekauften digitalen Inhalte. Wird bei Fortnite In-Game also Content verkauft, streicht Apple dafür immer 30 % ein. Diese Geschäftspraxis hat Epic nun satt und startete in den letzten Wochen einen PR-Stunt. Sie provozierten Apple, indem sie ein eigenes Bezahlsystem am App-Store vorbei in Fortnite selbst einbaute. Das verstößt gegen die allgemeinen Geschäftsbedingungen, und so wurde Fortnite von Apple aus dem Store gebannt. Google zog wenig später nach. Fortnite war in Folge auf allen iOS Geräten unspielbar. Epic reichte Klage dagegen ein und startete zeitgleich einen Werbeclip, der an Apples eigene Werbung aus den 1980ern erinnern sollte. Apple wird dort als unerbittlicher Imperator gezeigt, der von einem mutigen Fortnite Charakter herausgefordert wird.

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#FREEFORTNITE Video, dass an Apples Werbung von 1984 erinnert.

Nicht zum ersten Mal wird Apple wegen der strikten App-Store-Politik angegriffen. Auch Spotify machte auf den Umstand aufmerksam, dass Apple auch bei Abos und digitalen Verkäufen immer 30 % einbehält. Auch bemängeln Kritiker dieses Umstandes, dass nicht transparent genug ist, warum Amazon Prime Video davon ausgenommen ist. Apple argumentiert dagegen mit der Sicherstellung des Jugendschutzes und der qualitativ hochwertigen Inhalte. Sollte Epic mit seiner Klage Erfolg haben, dann wäre Apple nicht mehr der einzige Anbieter von Apps im App Store, sondern auch andere Plattformen wie Microsoft X-Cloud oder der Epic Game Store könnten Spiele und Inhalte für Apple Geräte bereitstellen.

Zum Diskutieren: Frage deine Jugendlichen, ob sie Fortnite auf dem Smartphone vermissen und ob sie das Verhalten von Apple gegenüber Epic als ungerecht finden.

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Top 50 Spiele für Jugendarbeit

Wir haben Jugendleiterinnen und Jugendleiter gefragt: Was ist euer Ready-To-Go, wenig Vorbereitung und kein-Material-notwendig-Spiel, auf das ihr in solchen Situationen zurückgreift? Bewährte Spiele für Jugendgruppen? Und Dutzende von euch haben uns ihre beliebtesten Gruppenspiele für Jugendarbeit zugeschickt. Danke!

Offener Brief an Politik und Presse: Nehmt die Interessen Kinder und Jugendlicher wahr!

Wer die aktuelle Diskussion rund um Corona und Lockerung der Maßnahmen verfolgt, könnte den Eindruck bekommen: Kinder und Jugendliche werden entweder als Corona-Party-Feiernde und Virenschleudern oder als Schülerinnen gesehen.
Kinder und Jugendliche brauchen mehr denn je unseren Einsatz, um ihre Anliegen und Bedürfnisse zum Thema zu machen. Erhebst du mit uns deine Stimme?

Wir können etwas dagegen tun. Gemeinsam. Hier. Jetzt:

Wir haben die Petition »Offener Brief an Politik und Presse: Nehmt die Interessen Kinder und Jugendlicher wahr!« gestartet und möchten dich um deine Unterstützung bitten, indem du deine Unterschrift hinzufügst.

Unser Ziel ist es 100 Unterschriften zu erreichen. Wir brauchen deine Unterstützung.

Kinder und Jugendliche sind doof?!

Wer die aktuelle Diskussion rund um Corona und Lockerung der Maßnahmen verfolgt, könnte den Eindruck bekommen: Kinder und Jugendliche werden entweder als Corona-Party-Feiernde und Virenschleudern oder als Schülerinnen gesehen. 

Andere grundlegende Aspekte des Lebens von Kindern und Jugendlichen (Familie, Sozialkontakte, Peergroup etc.) scheinen absolut keine Rolle zu spielen. 

Auch der Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, des ehrenamtlichen Engagements ist bei allen Verordnungen zur Lockerung – wenn überhaupt – auf dem letzten Platz. 

Daran, dass Kinder und Jugendliche gefragt und beteiligt werden, wenn es um Bereiche geht, die sie betreffen, braucht man gar nicht erst zu denken. 

Das macht mich sehr betroffen und ärgert mich! 

Gerade die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (also der Bereich, in dem du dich engagierst) gibt ihnen einen sicheren Rahmen und feste Bezugspersonen, um Ängste auszudrücken und zu verarbeiten, Unsicherheiten zu diskutieren und Hilfe zu bekommen. Und sich mit anderen über die Situation und das Leben auszutauschen. 

Wir wissen und leben: Kinder und Jugendliche sind weitaus mehr als nur Schüler. Sie haben ein Recht darauf, dass sie als ganze Person gesehen, geachtet und ernst genommen werden. 

Da dies augenscheinlich aber aktuell nicht geschieht, habe ich einen offenen Brief verfasst. An Politikerinnen und Redakteure. Damit sich viele Menschen, die über Jugendliche berichten oder über sie entscheiden, mit der Frage auseinandersetzen, was Kinder und Jugendliche wirklich brauchen. 

Aufruf: Wenn du mit dem Inhalt dieses Briefes übereinstimmen kannst, schicke ihn an einen Politiker aus deinem Umfeld (beispielsweise an lokale Bürgermeister und Landtags- oder Bundestagsabgeordnete) und an einen Redakteur einer lokalen Zeitung (oder die gesamte Redaktion). So kannst du die Stimme erheben für Kinder und Jugendliche in deiner Stadt/Region. Gemeinsam können wir damit wirklich etwas bewegen!

Ein offener Brief

Sehr geehrte(r) Frau/Herr …,

die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und bestimmt unseren Alltag seit Monaten. Ich bin froh und dankbar, dass sie sich engagieren und so mit vielen anderen dazu beitragen, dass wir in Deutschland, aber auch in der Welt als Ganzes, möglichst gut durch diese Krise kommen. Auch, dass aktuell immer mehr Lockerungen besprochen und beschlossen werden wobei parallel dazu eine Risikoabwägung stattfindet, freut mich sehr.

Gleichzeitig enttäuscht mich der Blick auf den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in dieser Krise und auch in der Lockerungsdiskussion sehr. 

Wir erleben aktuell eine außerordentliche Marginalisierung von Kindern und Jugendlichen, die in der Debatte (wenn überhaupt) als Schlusslicht vorkommen. Aus mir nicht verständlichen Gründen werden Kinder- und Jugendliche scheinbar als nicht systemrelevant eingestuft, und dementsprechend behandelt. Während für Erwachsene viele Alltags- und Freizeitmöglichkeiten (Fitnessstudios, Bars, Cafés, Reisen) wieder erlaubt sind, werden Kinder und Jugendliche weiter stark aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt. 

So wird unter anderem das Thema der Sommerferien und eventuelle Verschiebung so diskutiert, als gäbe es nichts für die Kinder, wenn die Schule nicht da ist. Wie vielfältig das Angebot freier Träger hier ist und wie wichtig Sommerferien mit Ferienspielen, Freizeiten, Freunde treffen, und Raum für Langeweile für Kinder und Jugendliche sind und wie das ermöglicht werden könnte – Fehlanzeige in der Diskussion. 

Generell fällt auf, dass Jugendliche sowohl in den Medien, als auch in der Lockerungsdiskussion, nur als Schüler, sprich als »zu Qualifizierende« auftauchen. Sicher ist Schule wichtig. Aber sie ist nur ein Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Die Reduzierung des Jugendalters auf eine Vorbereitungsphase für das eigentliche Leben, ist eine geradezu sträflich eingeengte Sicht, die wesentliche Aspekte außer Acht lässt. Genau das nehmen Jugendliche wahr und fühlen sich missverstanden.

Auch scheinen Erwachsene laut einer Befragung zu denken, dass sie viel schwerer unter den Folgen der Krise zu leiden hätten, als Kinder und Jugendliche (die ja Corona-Ferien hätten – das sei doch toll). Das offenbart leider ebenfalls eine Sicht auf Kindheit und Jugend, die die Realität nicht beachtet. Viele Themen finden dabei wenig Resonanz, wie etwa die Fragen wie geht es

  • Jugendlichen im Übergang zwischen Schulformen, zu Ausbildung und Studium,
  • Jugendlichen die in Wohngruppen oder allein leben,
  • Studierenden, die wieder zu ihren Eltern ziehen mussten,
  • Geldnot wegen fehlender Nebenjobmöglichkeiten,
  • drohender Jugendarbeitslosigkeit
  • und nicht mehr vorhandenen Möglichkeiten sich mit Gleichaltrigen zu treffen.

Auch die Unsicherheit von Jugendlichen, wie es mit den Angeboten der Arbeit für Kinder und Jugendliche weitergehen wird, die für viele Halt, Anker und starker Bezugspunkt sind, ist dann kein Thema. (Damit wird gleichzeitig ehrenamtliches Engagement klein gemacht, denn in fast allen Lockerungsverodnungen sind Treffen Jugendlicher ausschließlich mit einer hauptberuflichen Fachkraft möglich.)

Statt Kinder und Jugendliche in der Diskussion ernst zu nehmen, mit einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Konzepte für funktioniere Schule und Alltag außerhalb der Schule zu erdenken, werden Kinder und Jugendliche oft als Virenschleudern oder Corona-Party-Feiernde verunglimpft.

Kinder und Jugendliche in prekären Lebenslagen oder mit Behinderung sind aktuell kaum mitbedacht. Von Teilhabe und einem Leben in Würde kann man da vielerorts leider nicht mehr Ansatzweise sprechen. 

Wenn es stimmt, dass sich in der Krise zeigt, was uns wirklich wichtig ist, dann sieht es bedauerlicherweise so aus, als wären Beteiligung, Partizipation und Inklusion, sowie die echte Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen bei uns unwichtig. Vielleicht zeigt die Krise da aber auch nur ein bereits existierendes Problem deutlicher. Beispielsweise bereits bei Fridays for Future wurde Jugendlichen keine Expertise oder lautere Motive zugesprochen. 

Wir als Mitarbeitende in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen engagieren uns leidenschaftlich für »unsere« Kinder- und Jugendlichen. Die aktuellen Verordnungen erschweren es uns unverhältnismäßig, für sie da zu sein und gemeinsam mit ihnen diese Pandemie zu durchleben und meistern zu können. 

Deswegen bitte ich sie, leisten sie einen Beitrag dafür, dass junge Menschen erleben: Wir sind genauso wichtig, wie etwa »die Lufthansa!« Überlegen und arbeiten Sie bitte mit uns daran, 

  • wie Kinder und Jugendliche mit ihrer Lebenswelt wahr- und ernst genommen werden können, 
  • wie sie gefragt und beteiligt werden können,
  • wie sich jugenddiskriminierende Aussprüche verhindern lassen und Kinder und Jugendliche im stattdessen Würdigung erfahren,
  • wie ehrenamtliches Engagement und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen neu und ihrem Wert entsprechend in öffentlichen Entscheidungen einbezogen wird.

Ich lade Sie ein: Gehen Sie als Vertreter unseres Systems auf die jungen Menschen zu. Hören Sie zu und machen Sie sich zum Vertreter junger Menschen und ihrer Anliegen.

Vielen Dank!

Erstunterzeichner:

Heiko Metz, Marburg

Noch mehr Ideen

Was kannst du noch tun, um die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in dieser Krise deutlich und sichtbar zu machen? 

  • Äußerungen von Jugendlichen mittels Hashtag #offenerbriefjugendarbeit sammeln (Warum soll meine Gruppe wieder öffnen? Meine Ideen zur Schulöffnung. Und, ich brauche Sommerferien für »Name des Projekts«). Teilt diese Statements auf Social Media, druckt sie aus und hängt sie überall in der Stadt auf, oder übergebt sie der Bürgermeisterin in einem Schnellhefter (und  vergesst nicht die Presse dazu einzuladen). 
  • Kinder und Jugendliche Ideen, Anliegen, Anfragen an Politik und Presse schicken lassen und diese per Beamer an eine Hauswand an einer belebten Straße projizieren. Auch hier sollte die Presse nicht fehlen.
  • Bei der aej findest du weitere Informationen, Ideen und Material etc.

Wenn du noch weitere Ideen für solche Aktionen hast, schreib sie uns gern als Kommentar zu diesem Beitrag.

Wenn du den offenen Brief nutzt und eine Antwort bekommst, teile sie ebenfalls mit der Community in den Kommentaren.

Wenn du diesen offenen Brief einfach nur »mitunterzeichnen« willst, schreib uns deinen Namen und deine Stadt in die Kommentare, dann nehmen wir dich als Unterzeichner mit auf. 

Gemeinsam können wir Kindern und Jugendlichen die Stimme in unserem Land geben, die sie verdienen!

— Dein Heiko 

Foto von Josh Barwick auf Unsplash

Dunning-Kruger-Effekt: Warum alle Anderen inkompetent sind

Populärwissenschaftlich nennt man diese Kombination aus Inkompetenz und Ignoranz den Dunning-Kruger-Effekt. Entstanden ist diese Beschreibung aus einer Studie zum Verhältnis von Selbsteinschätzung und Fähigkeiten/Kompetenzen. Die Probanden bekamen Aufgaben zu lösen. Hinterher sollten sie zusätzlich einschätzen, wie gut sie die Aufgaben wohl gelöst haben.

»I can’t breathe« – Deine Stimme gegen Rassismus

Einer der traurigsten Anlässe überhaupt, sich mit einem Thema zu beschäftigen, ist der Tod eines Menschen. Der völlig sinnlose und anscheinend bewusste Mord eines Polizisten an einem Menschen. Einem Menschen, der wehrlos auf dem Boden lag und der qualvoll erstickt ist. Einem Menschen, dem unfassbares Unrecht angetan wurde und der jetzt tot ist. Tot, weil er schwarze Haut hatte. George Floyd.

Links, Ideen und Tools für Online Jugendarbeit

In diesem Megapost zu Online Jugendarbeit findest du Links, Ideen, Tools und Tipps für deine digitale Jugendarbeit. Mehr Ideen kannst du in unserer Facebook Community für Jugendarbeit entdecken.

Bewährte Tools für digitale Jugendarbeit

Bewährte Tools, die sich für online Jugendarbeit eignen.

Canva – Social Media Beiträge erstellen: Verwende die Drag-and-Drop-Funktion und professionelle Layouts von Canva, um konsistent beeindruckende Designs zu erstellen.

OBS Studio: Gratis und open source Software für Videoaufnahmen und Live-Streaming.

OBS Camera: Nutze diese kostenpflichtige App für 17,99 € um dein iPhone für Livestream Übertragungen in OBS Studio zu nutzen.

Anchor.fm: Mit dem kostenlosen Podcasting Tool Anchor lassen sich Podasts für die Jugendgruppe einfach aufzeichnen und auf bekannte Plattformen wie Spotify oder Google streuen. Der Mr. Jugendarbeit Podcast wurde mit Anchor erstellt.

Actionbound: Gestalte mobile Abenteuer und interaktive Guides für Smartphones und Tablets. Beispiel: Mit diesem Actionbound »Ostergeschichte für Familien« kannst du die Ostergeschichte erleben. Mit spannenden Geschichten, Liedern, Rätseln und vielem mehr.

Hackatlon Projekte – #glaubengemeinsam: Die Idee war, an einem Wochenende Teams zu bilden, die auf kreative Weise in kürzester Zeit ein Projekt erstellen. Die vorgestellten Projekte kannst du jetzt hier einsehen.

Livevoice.io Online Calls übersetzen: Wenn du einen Mitarbeiter für die Übersetzung abstellen kannst, könnte das vielleicht würde passende Lösung sein, um einen Zoom Call in einer weiteren Sprache anzubieten. Ich habe es bisher für Übersetzungen auf Konferenzen genutzt.

Kahoot: Kann für Evaluation, Quizshows und auch für das Quiz von zu Hause aus genutzt werden.

Scribbl.io: Ein kostenloses Mehrspieler-Zeichen- und Ratespiel. Ein Spiel besteht aus ein mehreren Runden, in denen man ein bestimmtes Wort zeichnen muss, während andere es versuchen zu erraten, um Punkte zu erhalten! Die Person mit den meisten Punkten am Ende des Spiels wird dann zum Gewinner gekrönt!

Ideen für die digitale Gruppenstunde

Ideen zur Umsetzung einer digitalen Gruppenstunde.

Kochwahnsinn: Das sind Benni und Maxi am Herd! Die beiden Jugendreferenten aus dem evangelischen Jugendwerk in Württemberg versuchen die Teens und jungen Erwachsenen mit auf eine kulinarische Reise zu nehmen, die sie dann selbst auch Zuhause nachkochen können. Dabei erklären sie alles Schritt für Schritt und haben immer wieder Lust etwas Leckeres zu kochen.

Chef de Cuisine: Von Underkath und Jugendseelsorge AKJ Albis: Jugendliche kochen ihren Kollegen und Freundinnen eigene Lieblingsspeisen über einen Live-Stream auf YouTube vor.

Slime DIY Pakete: Schleim selber machen, indem du Slime Päckchen mit allen Zutaten vorbereitest, und den Schülern samt Zoom Einladung nach Hause lieferst. Stellt euren eigenen Schleim her. Packanleitung: 120ml Kleber, 80ml flüssige Stärke in Plastikbeuteln. Ein paar Süßigkeiten als Beigabe. Die Schüler können dann Glitzer, Färbemittel oder Rasierschaum aus ihrem Haus hinzufügen.

Schleim selber machen

Interaktive Jungschar zu Hause vom CVJM Rechtenbach: Zur gewohnten Gruppenzeit setzen sich die Teilnehmer an den Computer oder ans Handy. Sie haben dann die Wahl, Texte zu lesen oder anzuhören. Es gibt Lieder, eine Geschichte, einen Aktionsvorschlag und Vorschläge zum Beten. Außerdem Empfehlungen für Hörspiele und Bücher.

»Escape the Page« Online-Escaperoom: Ihr kennt sicher den Escape-Room. Leider alle gerade zu. Mit Escape the Page kommt auch zu Hause der Rätselspaß nicht zu knapp. 😀Die einfache Variante sollte ab 9 Jahre machbar sein.

Alphakurs Online: Die Alpha Youth Video Series ist der Glaubenskurs für Jugendarbeit. Jetzt für Online Meetings optimiert.

Spiele für Online Zoom Calls

Spiele-Tipps für online Jugendarbeit.

Filmtitel:

  1. 🔎🐠
  2. 👻🔫🔫
  3. 🤓⚡➕⛰️👴🏻
  4. 💩💃
  5. 🤴🦁
  6. 🎈🏡👴👦

Redewendungen

  1. 🕧🔸👄
  2. 🐦✋🕊️🏠
  3. 🙈🐔🌾
  4. 🐱❌🏠💃🐹
  5. ✋🧼✋
  6. 🍎👇🌳

Songtitel

  1. ☺️🤪 (engl.)
  2. 👏👏
  3. ❌👩❌😭 (engl.)
  4. 💃👸 (engl.)
  5. 🐼: 1️⃣🌍
  6. ☀️😫😎💡💡 (engl.)

Zoom Alternativen für Jugendarbeit

Eine Schnellübersicht der Plattformen für Online Jugendarbeit.

Instagram Challenges für Jugendliche

  • Quarantäne Bingo: Weitere Beispiele von Quarantäne Bingo gibt es hier in unserer Facebook Gruppe.
  • Waterbottleroundhouse-Kick: Wasserflasche mit dem Fuss öffnen
  • Kleidungsstückchallenge: Wie viele Oberteile kannst du anziehen?
  • BottleFlip Challenge: Flasche kehren: Wie oft hintereinander?
  • Iss eine ganze Zitrone Herausforderung, Filme dich und verzieh keine Miene!
  • Guezli/Oreo-Challenge: Auf Stirn und »Runteressen«
  • Aufstehen, mit Wasserflasche auf dem Kopf
  • Einmal um den (stabilen) Tisch klettern
  • Toilettenmonster-Challenge
Toiletten Monster Challenge

Neue Ideen für Online Jugendarbeit

Neue Ideen um bestehende Angebote auf das nächste Level zu bringen. Methoden und neue Ideen kennenlernen und für die eigene Praxis weiter entwickeln.

Jungschar @ Home auf Jungscharwerkstatt.de: Eine Ideen & Aktivitätensammlung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Follow Your Calling – Materialien für deine Jugendgruppe von CJ-Lernen.de: Eine 10-teilige Serie für Online-Jugendarbeit. Jede Woche erstellt CJ-Lernen.de Fragen für Kleingruppen passend zu einem kurzen Videoimpuls. Ziel ist es, dass Jugendliche ihrer Berufung näherkommen.

Influencer Pool von AGJE: Die Arbeitsgemeinschaft Jugendevangelisation hat eine Liste mit christlichen Influencern zusammengestellt. Die Sinnfluencer sind nach Themenbereichen sortiert.

Mr. Jugendarbeit Blog: Wir veröffentlichen jede Woche neue Ideen, Ermutigung und News für Jugendarbeit in unserem Blog.

Mr. Jugendarbeit Newsletter: Annähernd 2000 Abonnenten erhalten im Newsletter für Jugendleiter, Eltern und Lehrer einen wöchentlichen Einblick in die Welt von Teenagern. Wir berichten über neue Trends und geben euch gute Fragen für die Beziehungspflege mit euren Jugendlichen.

Virtueller Zoom Hintergrund: Peppe deine Videokonferenzen mit ausgefallenen Video- oder Foto Hintergründen auf. Virtuelle Disney Zoom Hintergründe gibt es hier. Und hier findest du eine Sammlung beliebter Hintergründe.

Keine Schüler zum Zoom Call erschienen? Hier sind ermutigende Worte von Hailey, einer ehemaligen Kollegin von mir.

Mr. Jugendarbeit Facebook Gruppe

Vernetze dich mit Jugendleitern: In unserer Facebook-Community für Jugendarbeit tauschen wir Ideen aus und helfen einander weiter. Bist du auf der Suche nach einem passenden Spiel oder einer Andacht für deine nächste Gruppenstunde? Schau dir an, was andere Jugendleiter schreiben. Wir freuen uns auf dich!

Hast du Tipps oder Ideen für Online Jugendarbeit, die du mit Jugendleitern teilen möchtest? Wenn ja, kannst du dich hunderten von Jugendleitern anschließen und deine Ideen in der Mr. Jugendarbeit Facebook Gruppe teilen.

16 Tipps für Online Jugendarbeit

Als Jugendleiter ist es uns wichtig, unser Leben mit unseren Schülern zu teilen. Wie wir das tun, muss in dieser herausfordernden Zeit anders aussehen. Die meisten Jugendlichen sind nach wie vor auf YouTube, Instagram, TikTok und Snapchat – wie kann man Schüler auf diesen Plattformen ansprechen?

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Hier sind 16 Tipps für digitale Jugendarbeit, wenn nur noch Online-Kontakte möglich sind.
Überlege dir, welche Inhalte du mit ihnen teilen möchtest, aber auch, wie sie mitdiskutieren und sich einbringen können.

»Aus Liebe zu euch waren wir nicht nur dazu bereit, euch Gottes rettende Botschaft zu verkünden, sondern auch unser ganzes Leben mit euch zu teilen. So sehr hatten wir euch liebgewonnen.« 1. Thessalonicher 2,8 

Instagram-Übernahme: Lasse einen Mitarbeiter deinen Jugendgruppen-Instagram-Account für einen Tag übernehmen. Die Teamer erstellen kurze, lustige Elemente, die im Laufe des Tages zur Story beitragen. Schauspieler machen solche Aktionen oft als Marketingaktionen für ihre Filme.

Zusammenfassungen von Andachten: Erstelle eine Instagram-Frage, in der du die Jugendlichen bittest sich an Jesus-Geschichten zu erinnern, die sie dieses Schuljahr in der Jugendgruppe gehört haben. Lade am darauffolgenden Tag ein Video hoch, in dem du eine einminütige Zusammenfassung dieser Andacht wiedergibst.

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Virtuelle Schnitzeljagd: Lade deine Teenager zu einem Video-Gruppen-Chat ein. Rufe einen Gegenstand auf, den sie in ihrem Haus finden müssen. Wer als Erster mit dem Gegenstand zurück vor den Bildschirm kommt, hat die Runde gewonnen. Schaue dir auch https://www.goosechase.com/ für Schnitzeljagd-Ideen an.

Insta-Andachten: Erstelle wöchentliche einminütige Impuls-Videos.

Virtuelles Camp-Nachtreffen: Laden deine Zeltgruppe zu einem Gruppen-Call auf FaceTime, Zoom, Skype, Teams, Discord oder WhatsApp ein. Spreche über Camp-Erinnerungen – die lustigen Abenteuer, aber auch über das, was der Referent erzählt hat. Schaut euch gemeinsam das Camp-Video oder Fotos vom Camp an.

Instagram Challenges: Stelle drei Wochen lang jeden Tag eine neue Aufgabe auf. Lade die Schüler dazu ein, Videos und Fotos mit deinem Hashtag zu posten. Beispiel-Posts: Tag 1 – Vervollständige ein Puzzle und lade ein Foto oder Zeitraffer-Video davon hoch. Tag 2 – Poste die Top-5-Lieder, die du gerade hörst. Tag 3 – Poste ein Foto von einem deiner Lieblingsspielzeuge aus der Kindheit.

Mitarbeiter-Vorstellungsrunde: Stelle deine Teamer vor. Lass sie über allgemeines über sich sprechen, aber auch lustige Einzelheiten, die für Schüler interessant sein könnten. Überlege, diese auch auf deinem Facebook-Konto zu posten, damit Eltern deine Mitarbeiter kennenlernen können. 

Online-Spiel-Turniere: Spiele Online-Spiele wie Mario Kart mit deinen Schülern. Spielt Werwolf auf http://play.werwolfonline.eu/Werwolf.php oder Mafiosi. Jackbox Games ist eine englischsprachige Sammlung von Online-Spielen https://jackboxgames.com/ – Prüfe die Spiele vorher, da einige nicht immer geeignet sind.

Quiz-Challenges: Erstelle ein Quizspiel mit Kahoot https://kahoot.com/, das viele Schülern bereits aus der Schule bekannt ist. Biete dem Gewinner eine Pizza oder etwas Besonderes mit Gratis-Lieferung nach Hause an. Mit LiveReacting https://www.livereacting.com/ kannst du einen Quiz-Livestream auf YouTube oder Facebook übertragen bei dem die Antworten der Teilnehmer automatisch ausgerechnet werden.

Insta-Umfragen: Erstelle eine tägliche Umfrage oder stelle Fragen in deinen Instagram-Storys. Biete den teilnehmenden Jugendlichen eine Ziehung für kleine Tombola-Preise an.

Virtuelle Picknicks: Mache ein Picknick in deinem Garten oder auf deinem Balkon und lade die Jugendlichen ein, sich von ihrem Garten aus der Gruppe per Video-Chat anzuschließen.

Online-Schule: Viele Jugendliche haben online Unterricht. Biete online-Nachhilfe oder Ermutigung an.

Geburtstagsfeiern: Wenn ein Schüler Geburtstag hat, bitte die Teamer und Jugendlichen, Geburtstagstexte und Instagram-Geschichten zu schicken. Verschicke ein Geburtstagsgeschenk mit einer handgeschriebenen Karte eines Mitarbeiters per Post.

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Virtuelles Bibelstudium: Starte eine Jüngerschaftsgruppe per Video-Call. Helfe den Schülern, mehr über Jesus zu erfahren. Hilf Jugendlichen, Jesus besser kennenzulernen.

Bibel-App Lesepläne: Mitarbeiter und Schüler können mit Hilfe von Bibelleseplänen gemeinsam lesen. Wenn ihr einen Plan als Gruppe durchführt, könnt ihr Kommentare hinterlassen und euch untereinander austauschen. 

Mit deinem Leitungsteam beten: Trefft euch als Leitungsteam bei einem Zoom-Call oder einer FaceTime-Gruppe, um für eure Jugendlichen namentlich zu beten.

Vergiss nicht die Schüler, die kein Handy, Internet-Zugang oder Instagram haben. Wie wirst du sie erreichen? Vielleicht wäre es an der Zeit die Adressen auszugraben und einen Postkartenmarathon oder so zu starten.

Wir möchten deine Ideen hören! Wie bleibst du im Kontakt mit deinen Jugendlichen? Lass es uns in der Facebook Gruppe wissen.

Ein Brief an Jugendleiter, deren Schüler nicht im Online-Club aufgetaucht sind

Sie sind nicht gekommen. Sie haben deine WhatsApp Nachricht ignoriert. Deinen Zoom-Club gemieden. Sie haben sich nicht auf Instagram Live zugeschaltet.

Das tut weh. Es ist schwer. Aber es definiert nicht deinen Erfolg in den Beziehungen, die du in den letzten Jahren oder Monaten aufgebaut hast.

Für Leiter und Mitarbeiter, die die Instagram und Zoom-Call-Screenshots anderer mit Dutzenden von Schülern sehen, die zu ihrer Online-Veranstaltung gekommen sind. Es ist in Ordnung jede Emotion, die Sie danach empfunden hast zu akzeptieren… Ich weiß, meine war Eifersucht.

Mein Team und ich möchten, dass auch unsere jugendlichen Freunde in Brooklyn einen bildschirmfüllenden Zoom-Anruf erleben. Aber im Moment können sie das nicht. Wegen des beschränkten Zugangs zu Computern und dem Internet… wegen des Schocks, den sie in der der Stille der Dinge bewältigen müssen… weil ihre Grundbedürfnisse im Moment nicht gedeckt sind.

Und es fühlt sich einfach ungerecht an.

Ich weiß, es ist frustrierend. Wenn es so scheint als ob die ganze Welt in einem Zustand der Angst und Verzweiflung steckt… Wenn du versuchst, online »aufzutauchen«, um die Hoffnung und den Frieden zu überbringen, die nur Jesus bringen kann… Und wenn du die Club-Einladungen und die »Wie-geht’s-dir-Nachrichten« verschickst und alles, was du zurückbekommst, sind Lesebestätigungen.

Gib nicht auf. Und verpasse es nicht in deiner Frustration auf den Heiligen Geist zu hören.

Ich bete, dass wir nicht »ausharren«, weil wir den Lügen des Feindes zuhören, wenn er uns mit seiner listigen Taktik in die Geschäftigkeit ablenkt. Ich bete, dass wir in der Wahrheit bleiben, die der Herr uns in dieser Zeit als Leiter zu sagen versucht. Während dieser Pandemie müssen wir von einem überquellenden Ort der Gnade und Wahrheit aus leiten und dienen. Wenn wir unsere Tage damit verbringen, um unseren Wert zu kämpfen, einen Wert, der auf Vergleichen mit anderen Menschen beruht, werden wir am Ende erschöpft und verbraucht sein.

Ich weiß, wie verlockend es ist, in einer Zeit der Not und Panik weiterhin intensiv zu arbeiten. Als Jugendleiterin habe ich das am vergangenen Wochenende getan. Ich hatte vergessen, auf die süße Wahrheit des Geistes zu hören. Und dann hatten wir den »Online-Club«. Wir saßen da und warteten… und KEIN EINZIGER Schüler tauchte auf.

Langsam wurden die Lügen immer lauter.

»Was hast du das ganze Jahr über gemacht?«

»Haben die Beziehungen, die du aufgebaut hast, überhaupt etwas bedeutet?«

»Das war eine dumme Idee!«

Was sind die Lügen, die du gerade hörst?

Was sind die Wahrheiten, in denen du verwurzelt werden musst, bevor du wieder in den Kampf ziehen kannst?

Der Herr ruft uns dazu auf, im Leben der Teenager präsent zu sein… Aber zuerst ruft er uns auf, uns seiner Gegenwart bewusst zu werden.

Gib nicht auf. Der Heilige Geist wird uns führen. Es kann sein, dass wir unseren Zoom-Club oder unsere Insta-Kampagnen nicht gleich beim ersten Mal richtig hinbekommen, aber denke daran, dass wir nicht nach unserem Zeitplan arbeiten, sondern nach Gottes. Und seine Wege sind immer perfekt. Und er ist immer treu.

Hast du ermutigende Gedanken oder Ideen während dieser Zeit, die du mit Jugendleitern teilen möchtest? Wenn ja, kannst du dich hunderten von Jugendleitern anschließen und deine Ideen in der Mr. Jugendarbeit Facebook Gruppe teilen.

Hailey Porth

Autorin

Hailey Porth ist Young Life Bereichsleiterin in Bedstuy Brooklyn, New York.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserer Partnerseite, dem Young Life Leader Blog.