[Jugendleitermail 498] Meine Vorbilder im Glauben – Teil 7

Hey!

Es lohnt sich mitten im Alltag einfach mal innezuhalten und aufzutanken. Wir wünschen dir, dass diese Jugendleitermail so eine Auftank-Station in deiner Woche ist. Dir Gottes reichen Segen in allem, was du tust – und nicht tust …

Dein Heiko und Stephan

Ein Wort der Ermutigung

„Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“ Galater 6, 7b + 10

Koste es, was es wolle

Es gibt viele Menschen, die mich in meiner Kindheit und Jugend geprägt haben. In meiner Zeit des jungen Erwachsenenseins begegnete mir immer wieder eine neue Art von Jugendleitern: Jugendleiter, die mich aufgrund unterschiedlicher Umstände, nur für eine kurze Zeitspanne kennengelernt haben und in mich investiert haben, obwohl sie eigentlich keinerlei Verantwortung für mich hatten. Einen dieser Jugendleiter lernte ich in meinem Praxissemester kennen: Timotheus Liebscher.

Mein Praxissemester machte ich bei einem Verein, der mit einer Gemeinde zusammenarbeitete, aber der Jugendleiter der Gemeinde hatte keine direkte Zuständigkeit für mich. Trotzdem investierte er in mich und gab mir Aufgaben, in denen ich mich ausprobieren und wachsen durfte. Dadurch kam es, dass er mir während eines Planungstreffens spontan vorschlug zu predigen. In der Situation reagierte ich erstmal nicht darauf, weil es zu spontan kam, also vertagten wir das Thema. In einem späteren Gespräch kamen die Fakten: Da mich bisher weder der Jugendleiter, noch einer der Pastoren jemals bei einer Andacht oder ähnlichem gehört hatte und auch die Verantwortlichen des Vereins sich verständlicherweise nicht dazu äußern konnten, konnte mich niemand einschätzen. Auch eine frühere Predigt, die ich als Text verschickte, änderte nichts daran. Außerdem wurde die Zeit für den entsprechenden Gottesdienst knapp und es hätte mich kein Leiter begleiten können.

Über dies war es wichtig, dass der Jugendleiter mal wieder predigte. Die Chancen standen also gleich null. Timotheus Liebscher teilte mir diese Fakten ehrlich mit, bot mir aber trotzdem an, mal eine Predigt zu schreiben und ihm zu halten. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass dabei entdeckt würde, dass ich eine Gabe des Predigens hätte, würde man weitersehen. Ich sagte zu. Er hörte sich meine Predigt an und gab mir ein ehrliches Feedback, dass mir sehr weiterhalf. Allein deshalb hatte es sich schon gelohnt, eine Predigt zu schreiben. Doch dabei blieb es nicht. Er entdeckte meine Gabe des Predigens und sprach mit dem zuständigen Pastor. Beide suchten nach einem Weg, um mich ohne Zeitdruck fördern zu können. Das Ergebnis: Ich sollte das Feedback in die Predigt einarbeiten und die Predigt in einer Tochtergemeinde zu einem späteren Zeitpunkt halten.

Das bedeutete für Timotheus Liebscher: Mehr Arbeit ohne Profit! Aber davon ließ er sich nicht abhalten, bot mir seine Begleitung an und setzte sich dafür ein, dass mir eine Tochtergemeinde ermöglichte, dort zu predigen. Diese Herzenshaltung prägt mich. Ich will nicht nur auf das schauen, was ich durch eine langfristige Begleitung von Kindern und Jugendlichen in sie säen und später vermutlich davon profitieren darf, sondern ich will bereit sein, auch in diejenigen zu investieren, die ich nur eine kurze Zeit kennenlernen werde und für die ich vielleicht noch nicht einmal verantwortlich bin. So, wie Timotheus Liebscher in mich investiert hat. Koste es, was es wolle.   

Tipp für die Praxis

Gibt es Menschen in deiner Jugend, die nur für kurze Zeit da sind, aber die davon profitieren können, wenn du in sie investierst? Es lohnt sich, in sie zu investieren, auch wenn es für dich mehr Aufwand als Nutzen bedeutet!

Echt witzig

Sagt die Mutter zu ihrer Tochter: „Mach die Musik leiser – du störst Papa bei deinen Hausaufgaben!”

Fünf Tipps für mehr Kreativität

Du kennst das bestimmt: Als Jugendleiter sind wir immer wieder gefordert, Inhalte abzuliefern. Die Mitarbeiter und Jugendlichen vertrauen darauf, dass wir uns bestmöglich vorbereiten. Sei es bei Predigten, Spielaktionen, Seminaren oder Glaubenskursen. Wir sind in der Rolle der Inhaltsersteller und müssen uns vorbereiten. Im Besten Fall haben wir dafür ausreichend Zeit, aber der Gemeindealltag sieht oft so aus, dass wir spontan sein müssen oder so viel um die Ohren haben, dass nur wenig Zeit bleibt, sich vorzubereiten.

Aus meiner eigenen Berufspraxis kenne ich oft das Phänomen, dass eben auf Knopfdruck nichts kommt. Ich brauche Zeit um Ideen zu entwickeln und sie umzusetzen. Wenn du auch so wie ich in der Rolle des Inhaltsersteller bist und für viele Projekte und Aufgaben kreativ sein musst, dann habe ich fünf Tipps für dich.

 

Sorge für Abwechslung und Pausen

Wo arbeitest du? Am Schreibtisch oder am Küchentisch? Im sitzen? Abwechslung hilft dir, auf frischen Wind in deinen Gedanken zu kommen. Versuche doch mal im stehen zu arbeiten. Den Ort zu wechseln. Wenn du mit einem Notebook arbeitest, kannst du dir ganz einfach neue “Räume” suchen. Ich selbst arbeite gerne von Cafés aus. Als Homeworker ohne Büro tut es gut, Menschen um mich herum zu haben. Allein dieser Ortswechsel bringt mir neue Gedanken und Ideen. Oder mache einen kreativen Spaziergang. Sorge für Abwechslung in deiner Arbeitsorganisation, in dem auch mal den Rhythmus wechselst. Hilft es dir, den Vormittag frei zu haben? Oder bist du gerade morgens total kreativ? Finde deinen passenden Rhythmus und die Arbeitsumgebung, in der du im “Flow” bist. Das heißt, alles um dich herum verschwindet und du wirst bildlich gesprochen eins mit der Aufgabe.  Achte auch auf regelmäßige Pausen. Alle 60 Minuten, Fünf Minuten den Kopf frei kriegen, hilft schon enorm. Sich bewegen, strecken oder auch mal im stehen weiterarbeiten. Kreativ sein kann man nicht Acht Stunden am Tag. Finde deinen eigenen Arbeits- und Pausenrhythmus.

 

Die richtigen Tools

Tools sind wichtig, keine Frage. Aber sie sind nicht das “Allheilmittel” um produktiver oder kreativer zu sein. Dennoch können sie dich unterstützen.  Wenn du passende Tools für dich gefunden hast, dann behalte sie. Jeder Wechsel der App, Software oder Methode, fordert Einarbeitungszeit. Hast du was passendes gefunden, dann bleibe dabei!

Wenn du aber auf der Suche nach hilfreichen Tools bist, dann empfehle ich dir zwei Stück:

Das erste ist Evernote. Dieses mächtige Notizwerkzeug ist kostenlos und perfekt geeignet um unterwegs Ideen festzuhalten. Ausführlicher blogge ich über Evernote hier

 

Das zweite Tool ist die MindMap. Du kennst sie sicher. Sie halten fest, was dir zu Themen für Gedanken und Ideen kommen. MindMaps strukturieren und anders als im Brainstorming kannst du mit dieser Struktur anschließend arbeiten. Moderne MindMap Software kann Fotos, Text, Links und sogar Videos mit einbinden. So schaffst du dir Übersicht und Anknüpfungspunkte für weitere Ideen. Ein tolles MindMap-Tool findest du unter www.mindmeister.de 

Dieses webbasierte Tool kannst du von jedem PC aus benutzen und mit der passenden App auch über dein Smartphone oder Tablet ansteuern. In der kostenlosen Version kannst du drei MindMaps speichern und über die Sharing-Funktion mit anderen Mitarbeitern daran arbeiten und teilen.

 

Eliminiere Ablenkungen und fokussiere dich

Während unseres Arbeitsalltags werden wir regelrecht bombardiert von E-Mails und Nachrichten. Da klingelt das Telefon oder Handy, eine Nachricht kommt rein und unser E-Mail Programm meldet sich zwischendurch immer lautstark zu Wort. Wenn du konzentriert arbeiten musst, dann sorge dafür, nicht gestört zu werden. Es dauert im Durchschnitt Zehn bis Fünfzehn Minuten um nach einer Unterbrechung wieder das Aufmerksamkeitslevel zu erreichen, dass du vor der Unterbrechung hattest. Deshalb ist es gut, von vornherein Störungen zu minimieren. Mach mit dir selbst eine störungsfreie Zeit und Zone aus. Ich selbst nehme mir am morgen immer Zehn bis 30 Minuten Zeit, E-Mails zu beantworten. Danach schalte ich mein WLAN aus und versuche fokussiert weiterzuarbeiten. Das Internet lenkt mich sehr leicht ab, deshalb gibt es bei mir diese “Internet freie” Zeit. Mein Handy bleibt an, aber lautlos und ohne aktivierte Benachrichtigen. Diese Internet frei und möglich störungsfreie Zeit begrenze ich. Mal eine Stunde, mal ein ganzer Vormittag – je nachdem an was ich arbeite und wie ich mich konzentrieren kann.  Da ich ein Homeoffice habe, gibt es zwischen meiner Frau und mir die Vereinbarung, dass ich bei einer geschlossenen Tür, nicht gestört werden will. Ist sie offen und ich arbeite trotzdem, freue ich mich natürlich sehr über ihren Besuch in meinem “Büro”.

 

Haushalte mit deiner Energie

Sich acht Stunden am Stück zu konzentrieren ist unmöglich. Auch wenn wir viel um die Ohren haben und in Verzug geraten sind, können wir Kreativität nicht auf Knopfdruck erzeugen. Mit deiner Energie zu haushalten meint, regelmäßige Pausen einzubauen und Kreative Hochs zu nutzen. Wann kannst du besonders kreativ sein? Neue Energie kannst du auch bekommen, wenn du etwas ganz anderes tust, den Kopf frei machen kannst. Zum Beispiel beim Sport, Jogging oder wie ich, beim Arbeiten mit Werkzeug. Eine Tätigkeit, die dich ganz anders fordert, sorgt dafür, den Kopf frei zu machen und Energie zu sammeln. Wenn du mal nicht kreativ sein kannst, dann ist das eben so. Punkt. Versuche nicht, da was zu holen, wo nichts ist. Nutze lieber diese für dich “unproduktive” Zeit für Routine Aufgaben oder eben frei zu machen. Gönn dir was Gutes, gerade nach anstrengenden Tagen.

 

Woher bekommst du deinen Input?

Die wichtigste Frage im Zusammenhang mit Kreativität. In unserer Rolle als Jugendleiter sind wir wie beschrieben, immer gefordert, etwas abzuliefern. Aber woher kommen die Ideen? Es ist, meiner Meinung nach, wichtig, dass du für dich einen gesunden Umgang mit Geben und Nehmen findest. Ich selbst lese verschiedene Blogs über Jugendarbeit. Auch schätze ich den Austausch mit Kollegen und Freunden sehr, die mich immer wieder auf neue Ideen bringen. Gute Bücher zu lesen  und Podcasts zu hören, ist genauso wichtig. Viele gute Impulse über Jugendarbeit findest du hier bei holynetwork.de

Zum Schluss, aber nicht weil es unwichtig ist, sondern weil es für mich das Wichtigste überhaupt ist: Regelmäßige Zeit mit Gott. Klingt einleuchtend und wenn man als Jugendreferent unterwegs ist, dann ist es doch klar, dass man mit Gott lebt. Mit Gott leben und für Gott zu arbeiten sind aber zwei unterschiedliche Sachen. Oft verliere ich vor lauter Aktion, Gott aus den Augen. Deshalb versuche ich regelmäßig Bibel zu lesen, für Projekte und Menschen zu beten und für mich und mein Leben Gottesdienste zu besuchen oder Predigten zu hören, die ich persönlich höre – und nicht Jobmäßig.

 

 

Pfandraising – Geld sammeln für die Jugendarbeit

Fundraising in deiner Jugendarbeit

Kennst du das? Der alte Beamer pustet so laut Luft, dass ihr den Ton des Videos nicht mehr hört? Oder der Jugendraum soll schöner werden, aber es fehlt an Geld für Farbe und Möbel?

In der Jugendarbeit gehts auch ums Geld. Sei es für deine eigene Jugendarbeit oder ein Spendenprojekt, dass ihr als Jugendgruppe unterstützen wollt. Hier stelle ich dir ein einfaches aber effektives Fundraising Tool vor: das “Pfandraising” . Du weißt bestimmt schon um was es geht – Pfandflaschen. Stell einfach in eurem Jugendraum oder Gemeindehaus eine große Tonne auf! beschriftet mit einem Plakat für welches Projekt hier gesammelt wird. Zum Beispiel “Dein Pfand für Asylbewerber”. Ihr als Jugendgruppe und alle die mitmachen wollen sammelt dann mehrere Wochen für diesen Zweck. Pfandflaschen gibt es ja überall und Teens sammeln bestimmt über die Woche schon einiges an Energydrinkdosen und Cokeflaschen. Zwischendurch lohnt es sich, den Sammelbehälter für die Pfandflaschen zu leeren, damit die Schlange am Mehrwegautomaten im Supermarkt nicht unendlich lang wird und ihr den Zorn der heimischen Bevölkerung nicht auf euch zieht. Steckt euch als Jugendgruppe ein Ziel, wieviel Geld ihr sammeln wollt. Das motiviert mit jeder neuen Flasche. Du kannst das ganze auch mit mehreren Jugendgruppen als Challenge spielen: “Wer kassiert am meisten Pfand?”

“Pfandraising”- jeder kann mitmachen und ihr könnt als Jugendgruppe was richtig Gutes tun.

Foto von criswatk via sxc.hu

Fünf Ideen für Jugendarbeit in der Postmoderne

Wir Jugendleiter merken, dass sich was verändert in unserer Jugendarbeit.

Klassische Formen von Jugendarbeit, bei denen Jugendliche konsumieren können und wir leitende Mitarbeiter alles machen, verlieren zunehmend an Attraktivität. Ein neuer Zeitgeist bedeutet neue Wege Jugendarbeit zu machen. Dabei zeigt sich, dass wir  trotz aller neuer Medien und weiterer Begleiterscheinungen, wie das ständige Updaten von News in sozialen Netzwerken, ein großes Pfund haben, mit dem wir wuchern können: echte Beziehungen.

Echte Beziehungen, Räume geben zum Zeit miteinander verbringen, sinnvolle Freizeitgestaltung und eine Message, die für das eigene Leben unglaublich wichtig ist. Das ist es, was Jugendarbeit meiner Meinung nach in unserer Zeit ausmachen sollte.

Wie kann das gelingen? Fünf Ideen dazu:

Woher kommt deine Zielgruppe?

Teen- und Jugendarbeit muss sich an das Milieu richten, aus dem deine Zielgruppe kommen soll. Was willst du für Jugendliche erreichen? Gemeindeteens kommen meist aus einem gutbürgerlichen Milieu. Oder willst du deine Türen öffnen für Menschen mit ganz anderen Hintergründen? Zum Beispiel Hedonisten, Performer oder Experimentalisten. Woher kommen deine Teens und Jugendlichen? Was bewegt sie? Was ist ihr Kontext, sind ihre Lebensumstände? Finde Antworten auf diese Fragen und konzeptioniere deine Jugendarbeit anhand des Kontextes deines Stadtteils oder Dorfes.

Arbeite mit postmodernen Begleiterscheinungen.

Soziale Netzwerke können dir bei der Organisation helfen. Du erreichst schneller deine Jugendlichen und kannst darüber auch Themen für Impulsreihen sammeln, kurz was abklären und Projekte oder Freizeiten bewerben. Teens und Jugendliche suchen nach Erlebnissen! Verbringe mit ihnen Zeit, erlebt was gemeinsam, stellt euch realen Abenteuern und kombiniert Erlebnispädagogik mit christlichen Inhalten. Vermittle Jugendlichen ein Stück Spiritualität. Besucht besondere “heilige” Orte,  betet gemeinsam und öffnet euch für den Heiligen Geist. Beziehe Teens und Jugendliche bei der Themenwahl der Impulse mit ein. Was interessiert sie? Und vor allem: Sind deine Themen alltagsrelevant?

Wir erleben in der Jugendarbeit einen Trend zur Unverbindlichkeit. Ist demnach eine wöchentliche regelmäßige Gruppe das Richtige? Oder geht es auch über Projektarbeit? Für die Projektarbeit wirst du einfacher Mitarbeiter begeistern können aber wichtig ist es, regelmäßige und nicht immer wechselnde Kontakte zu den Teens und Jugendlichen zu halten. Beziehung entsteht aus Kontinuität.

Fordere Teens und Jugendliche heraus. 

Gib deinen Jugendlichen eine Bühne. In vielen Jugendgruppen gibt es das Entertainment für die Teilnehmer. Zurücklehnen, relaxen und am Ende des Abends nach Hause gehen. In deinen Teens und Jugendlichen steckt viel Potential. Entdecke es mit ihnen gemeinsam und schaffe Räume, in denen sie sich ausprobieren können. Zum Beispiel was aus ihrem Leben erzählen, eine Andacht halten, das Musikteam organisieren, ein Theaterstück aufführen oder sich selbstständig um Werbung und Technik kümmern. Fange mit einem gemeinsamen Projekt an, in dem du die Teens und Mitarbeiter einbindest. Gib Teens und Jugendlichen ein gutes, konstruktives Feedback und ermutige sie, ihre Stärken auszubauen. Dabei ist es wichtig, dass deine Teilnehmer einen sicheren Rahmen brauchen. Gib ihnen einen sicheren Ort, an dem sie sich ausprobieren können und Gottes Gaben in ihrem Leben entdecken können.

Erlebe mit ihnen Gemeinschaft.

Echte Gemeinschaft und Beziehungen sind etwas,  mit dem wir Teens und Jugendliche immer wieder begeistern können. Neben allen Facebookfreunden können unsere Teilnehmer in der Jugendarbeit “face to face” Beziehungen erleben. Gemeinschaft spiegelt Jugendlichen, wie sie ankommen, was sie drauf haben. Gemeinschaft ermutigt, baut auf und unterstützt. Zeige deinen Teens und Jugendlichen wie echte, tragfähige Beziehungen funktionieren und hilf ihnen, wenn die reale und virtuelle Gemeinschaft sie angreift und fertig machen will. Und gemeinsam erlebte Abenteuer schweißen zusammen!

Erzähle (biblische)Geschichten.

Geschichten begeistern Menschen. Heute ist das genauso. Zwar haben Fernseher und YouTube-Clips Geschichtenerzähler abgelöst, doch das sollte dich nicht abschrecken, es trotzdem zu versuchen. Zugegeben, es braucht einen guten Geschichtenerzähler um zu begeistern, aber wenn du das bist oder so jemanden kennst, dann versuche es doch mal. Erzähle Jesus Geschichten, erzähle, was Gott in deinem Leben veranstaltet, welche Fragen du hast und welche Erfahrungen du sammelst. Lass Gott in deinen Geschichten für Teens und Jugendliche persönlich werden und zeige ihnen, wie spannend es ist, mit Gott zu leben. Denn obwohl die Bibel für viele vestaubt und antiquiert ist, spricht sie trotzdem aktuelle Gefühle der Menschen an. Es geht um Annahme, Liebe, Zugehörigkeit und Sinnsuche.

Video-Training: Ziel #4 Gottes Wort weitergeben

Im 4. Teil der Serie geht es um den Kern der christlichen Jugendarbeit: Gottes Wort weitergeben. Dieses 4. Ziel ist aufgeteilt in 3 Elemente: 1. Ein Bibelgespräch leiten, 2. Die Andacht – Wie mach ich eine Andacht und wie vermeide ich die häufigsten Fehler und 3. Bibelarbeitsmethoden: Wie motiviere ich andere zum mitarbeiten.

Hier geht’s zur offiziellen Webseite der 10 Ziele – www.10ziele.de.

Und hier zum Fragebogen zu Ziel #4 für das Vorbereiten bzw. Nacharbeiten der Lektion: Fragebogen Ziel #4

Video 1: Ein Bibelgespräch leiten

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Video 2: Die Andacht: Verwende das EVA-Prinzip

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Video 3: Bibelarbeitsmethoden

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Video-Training: Ziel #3 Inspirierende Gruppenstunden

Im 3. Teil der Serie geht es um die Qualität der Gruppenstunden. Warum ist es so wichtig spannende und inspirierende Gruppenstunden zu gestalten? Warum lohnt es sich, ordentlich Mühe und Zeit in die Vorbereitung zu investieren? Ein Thema dass uns wöchentlich beschäftigt!

Hier geht’s zur offiziellen Webseite der 10 Ziele – www.10ziele.de.

Video-Training: Inspirierende Gruppenstunden

Video 1:

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Video 2:

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Video 3:

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Video 4:

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Video-Training: Ziel #2 Zur Mitarbeit motivieren

Im 2. Teil der Serie geht es um die Motivation zur Mitarbeit. Wie bekomme ich Jugendliche dazu mitzuarbeiten anstatt nur zu konsumieren? Warum ist es so wichtig andere zur Mitarbeit zu motivieren? Ein spannendes Thema für jede Jugendarbeit!

Hier geht’s zur offiziellen Webseite der 10 Ziele – www.10ziele.de.

Um das Thema zu reflektieren kannst du diesen Fragebogen für Ziel 2 nutzen.

Video-Training: Zur Mitarbeit motivieren

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Video-Training: Ziel #1 Gute Gemeinschaft erleben

In diesem ersten Teil des Video-Trainings von der Christlichen Jugendpflege geht es um gute Gemeinschaft: Wie können wir für eine gute Stimmung in unserer Gruppe sorgen? Können wir gute Gemeinschaft überhaupt produzieren? Und warum ist Gemeinschaft für die Jugendlichen so wichtig?

Hier geht’s zur offiziellen Webseite der 10 Ziele – www.10ziele.de.

Um das Thema zu reflektieren kannst du diesen Fragebogen für Ziel 1 nutzen.

Video-Training: Gute Gemeinschaft erleben

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Praktische Impulse für eine gute Gemeinschaft
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Video-Training für Jugendleiter: 10 Ziele für eine lebendige Jugendarbeit

„Das Beste, das du einem Jugendlichen schenken kannst, ist eine gute christliche Jugendgruppe!“ Die Jugendreferenten der Christlichen Jugendpflege wollen Mitarbeitern helfen, eine lebendige Jugendgruppe aufzubauen.

Nach vielen Gesprächen mit Jugendlichen und Mitarbeitern haben sie das Konzept „10 Ziele der Jugendarbeit“ entwickelt. Die wichtigsten Inhalte dieser Schulung veröffentlichen sie jetzt in kurzen Schulungsvideos. Diese werden unter www.10ziele.de veröffentlicht und bei holysheep.de regelmäßig vorgestellt. Und das komplett kostenfrei!

Einen ersten Einblick bekommt ihr im Trailer zur Serie. Wir von Holysheep.de freuen uns sehr auf dieses Video-Trainingsprogramm.

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Folgende Themen werden in dieser Serie behandelt:

  • Gute Gemeinschaft erleben
  • Zur Mitarbeit motivieren
  • Inspirierende Gruppenstunden
  • Gottes Wort weitergeben
  • Das Anliegen für Evangelisation wecken
  • Das Herz für Jesus gewinnen
  • Geistlich Interessierte fördern
  • Gemeinsam Gemeinde leben
  • Mitarbeiten mit Leidenschaft
  • Zielorientierte Leitung

5 Fragen an … Antje Bockhacker, Organisatorin vom BUJU 2013

Hallo Antje,

du bist im OrgaTeam vom BUJU 2013 in Erfurt. Das Motto der Veranstaltung in
diesem Jahr ist “Abräumer” zu dem ihr verschiedene Referenten eingeladen habt. Herzlichen Dank, dass Du dir die Zeit nimmst unsere 5 Fragen an Dich zu beantworten!

1. Welche Erwartungen habt Ihr an das BUJU?

Mit dem BUJU startet für die Jugendlichen eine Zeit, in der sie auf andere Art und Weise Gott kennenlernen können. Wir erwarten, dass Gott in dieser Zeit handelt und sich den Teens und Jugendlichen so zeigt, dass er in ihre Lebenssituation hinein spricht. Wir sind davon überzeugt, dass es nichts Besseres gibt als ein Leben mit Jesus. Er selbst sagt, dass er der Weg ist, der zum Vater führt und mit dem wir Leben in Fülle –  grenzenloses Leben – haben. Das haben wir erlebt und das wünschen wir uns für jeden einzelnen Teenager/Jugendlichen, dass er Jesus kennenlernt und begreift, wie cool ein Leben mit Gott selbst ist.

2. Wie sieht das konkrete Angebot auf dem BUJU 2013 für die Teilnehmer aus?

Das Herzstück des BUJU im Programm sind mit Sicherheit die fünf Zentralveranstaltungen, in den wir Gott feiern und von ihm lernen. Neben den Zentralveranstaltungen gibt es auf dem kompletten Messegelände verteilt viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Da ist für jeden Geschmack was dabei. Sport, Action, Tiefgang, Seminare, Musik und mehr. Ein besonderer Programmpunkt ist „BUJU&DU“. Hier können die Teilnehmer selbst die Bühne rocken mit dem Talent, das sie gerne zeigen möchten. Nähere Infos zum Programm findet man unter www.buju.org.

3. Was ist das Highlight auf dem BUJU 2013?

Komm vorbei und finde das für Dich selbst herausJ. Mein Highlight sind die vielen verschiedenen Menschen auf dem BUJU. Die Begegnung mit den Teilnehmern aber auch mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern. Aus ganz Deutschland und unseren Nachbarländern. Das ist für mich das wertvolle am BUJU – zu erleben, dass egal wo auf der Welt wir leben, Jesus derjenige ist, der verbindet.

4. Wie plant man so ein großes Event?

Wow, gute Frage. Mit viel Geduld, Zeit und genialen Mitarbeiterteams. Tatsächlich ist es so, dass wir als Gesamtleitung bereits 1,5 Jahre vor dem BUJU mit den ersten Planungen beginnen. Eine gute Idee ist für uns ein Gedanke, der von Gott kommt und wo wir gemeinsam mit ihm auf dem Weg sind, das nächste BUJU passend und gut für die Teilnehmer zu planen.

5. Welche Impulse erhofft Ihr Euch für die Teenager- und Jugendarbeit in den Gemeinden durch das BUJU 2013?

Wir wünschen uns, dass vom BUJU junge Menschen nach Hause gehen, die für sich festgemacht haben, dass sie Jesus nachfolgen wollen. Die ihr Leben nach dem ausrichten, der das Beste für sie vorgesehen hat. Die ihr Leben nach den Ideen gestalten, die Jesus für sie vorgesehen hat. Das wünschen wir uns für die einzelnen Teilnehmer vom BUJU. Wir glauben, dass dadurch auch die Teenager- und Jugendarbeiten vor Ort verändert werden. Weil Teens und Jugendliche von dem verändert werden, der Grund für alle Teenager- und Jugendarbeit in den Gemeinden ist.