6 Tipps für Jugendleiter:innen, die davor bewahren können auszubrennen

Via den Blog von Tim Schmoyer, bin ich auf diesen Gastbeitrag von Ashley Engleford aufmerksam geworden. Sie liefert sechs gute Tipps für Jugendleiter:innen, die davor bewahren können auszubrennen.  Schließlich ist es ja wichtig in den täglichen Aufgaben eines Jugendleiters nicht unterzugehen.

1. Der erste Tipp ist: Sei ein Listenmacher.

Wir können unserem Gedächtnis ja nicht immer ganz vertrauen, oder? Daher sind kleine Listen unersetzlich. Ashley empfiehlt drei verschiedene Notizhefte zu haben: eines für die »schnellen Notizen«, eines für wichtige Treffen mit Leuten und eines mit To-do-Listen. Bei der To-do-Liste solle man vor allem darauf achten, dass man die Aufgaben so nummeriert, dass sie nach Prioritäten geordnet sind. Man darf sich nicht die schönsten Sachen zuerst aussuchen, sondern soll nach der Priorität von #1 bis #5 usw. gehen. Tue die wichtigsten Sachen zuerst! Vergiss nicht, dir die Heftchen jeden Morgen und jeden Abend durchzusehen um erledigtes zu streichen und dein Gedächtnis auf den neusten Stand zu bringen.

2. Tipp Nr.2 ist zu delegieren.

Niemand ist in der Lage alles alleine zu erledigen. Klar, auf Adrenalin kann man vieles – aber nicht sehr lange. Gott hat dir in der Gemeinde eine Vielzahl von Leuten bereitgestellt, die mehr können, als Snacks verteilen und Spiele organisieren. Diese Leute haben oftmals gute Ideen, die sie einbringen wollen. Da ist es nötig, dass etwas Kontrolle aufgibst und bereit bist in einem Team zu arbeiten. Frag nach ihrer Selbsteinschätzung bezüglich ihrer Gaben und lass sie sich einbringen. Nur durch viele verschiedene Gaben und Typen können auch viele verschiedene Jugendliche angesprochen werden.

3. Hole dir einen Gabentest für junge Menschen

Der nächste Tipp geht Hand in Hand mit dem vorigen. Eine unserer Verantwortungen als Jugendleiter ist, die Jugendlichen auszurüsten um Gott zu dienen. Hilf deinen Jugendlichen ihre geistlichen Gaben und Fähigkeiten zu finden, zu entwickeln und einzusetzen. Hole dir einen Gabentest für Jugendliche (z.B. hier), drucke ihn aus und lass ihn von deinen Jugendlichen zu Hause ausfüllen und zum nächsten Treffen mitbringen. Es ist gut, wenn du die Ergebnisse zu Hause untersuchst. Mache dir Notizen, wer in welchem Bereich herausragend einsetzbar wäre. (Und wenn du eine große Jugendgruppe hast, delegiere diese Aufgabe an einen deiner Jugendleiter). Finde einen Weg, dass jeder Jugendliche regelmäßig mitarbeiten und kreativ sein kann. (Wenn du eine große Gruppe hast, dann könntest du dir ein Rotationssystem ausdenken, bei dem jeder mindestens einmal im Monat dran ist, einen Dienst zu tun). Erkundige dich dann alle drei Monate oder so nach dem Stand der Jugendlichen: Was gefällt ihnen? Was nicht? – Und nimm dann die nötigen Änderungen vor.

4. Der vierte Tipp ist, eine Akte für jeden Jugendlichen anzulegen.

Jede Akte sollte die kompletten Kontaktinfos beinhalten,  alle Erlaubnisbewilligungen der Eltern (z.B. fürs Schwimmen), Infos zu Allergien, geistlichen Gaben, wahrgenommene Aufgaben, Probleme, Anliegen, Familienleben und so fort. Alle paar Monate sollten du und deine Jugendleiter die Akten mal durchgehen und sichergehen, dass alles auf dem neusten Stand ist. Ein Infobogen über einen Jugendlichen kann von unschätzbarem Wert sein.

5. Der fünfte Tipp ist, ein Sammler zu werden.

Ein Sammler ist einer,

  • der sich gute Artikel und Storys aus Zeitschriften ausschneidet,
  • der die besten Blogs und Webseiten besucht, um sich Material für seine Arbeit zu besorgen
  • der sich gute Veranschaulichungen die er gehört hat sofort aufschreibt, und so weiter.

Entwickle ein Ordnungssystem für deine Notizen, wo du sie verstauen kannst, bis du sie wirklich brauchst. Wenn eine Sache in verschiedene Kategorien passt, dann Kopiere sie einfach und ordne sie überall dort ein, wo du sie gebrauchen könntest. Nachdem das Material nutzen konntest, schreib das Datum auf die Rückseite, damit du es nicht allzu bald wieder nutzt.

6. Und der letzte Tipp ist, einen Jugend-E-Mail-Account einzurichten.

Bei der E-Mail-Adresse ist es wichtig, dass der Name der Jugendarbeit darin auftaucht, und dass du sie regelmäßig überprüfst (täglich: morgens, mittags, abends). Lass die Jugendlichen wissen, wann du sie immer checkst, damit sie abschätzen können, wie lange sie auf eine Antwort warten müssen. Das ist auch eine der Aufgaben, die delegiert werden können.

Bonus: Lege dir ein Dienst-Handy zu

Zweitens, wenn die Finanzen (und deine Gemeindeleitung) es zulassen, dann schaffe dir ein Arbeits-Handy an. Das können die Jugendlichen kann in Notfällen anrufen. Manchmal ist Reden angebrachter als E-Mailen. Wenn du ein großes Jugendleitungsteam hast, kannst du das Handy in wöchentlichen Schichten immer einem anderen Leiter anvertrauen.

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