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5 Gründe warum es Teenager schwer fällt, gute Gewohnheiten zu entwickeln

In der Teenie-Zeit entwickeln sich Gewohnheiten für das Leben. Was sind die Probleme, die eine Entwicklung von guten Gewohnheiten torpedieren? Hier sind mal 5 Punkte, die ein Problem darstellen können.

#1. Fehlende Zeit
Es macht mich fertig zu sehen, wie beschäftigt unsere Schüler sind. Während ich älter werde, scheint es, als ob die Schüler mit denen ich arbeite mit Verantwortungen überhäuft werden, weit über dem Level, der vor ein paar Jahren als normal angesehen wurde. Sport, so scheint es, ist der Hauptmissetäter. Neben den unzähligen außerschulischen Aktivitäten und den Stunden an Hausaufgaben, welche unsere Kinder jeden Abend haben, fällt es schwer Zeit zu schaffen für das bedeutsame Gebet und das Studium der Schrift. Es ist aber auch nicht so unmöglich wie manche es uns weiß machen wollen. Aber es ist eine echte Herausforderung!

#2. Fehlende Verbindung zur Schrift
Eines der größten Hindernisse für Schüler (besonders jüngere) ist einfach die normale Herausforderung etwas Geschriebenes zu lesen. Vor einiger Zeit fragte ich einen Schüler aus meiner Kleingruppe, wie seine persönliche Bibellesezeit aussieht. Er nutzte ein Andachtsbuch, welches ihm aufgab Psalm 104 zu lesen. Er sagte, er hätte einfach Schwierigkeiten das gesamte Wort auf sein Leben anzuwenden. Ich sah mir den Psalm an: „Dort bauen die Vögel ihre Nester; der Storch hat sein Heim im Wachholder. Die hohen Berge gehören den wilden Ziegen; Die Felsen sind ein Zufluchtsort für die Klippschliefer.“ Ich sagte ihm, dass ich total verstehen kann dass er ein wenig überfordert ist. (Die Situation nutzte ich, um ihn zu erinnern, dass wir uns in so kleinen Gruppen treffen um solche Fragen zu beantworten.)
Die Bibel ist für Jugendliche wie auch für Erwachsene herausfordernd. Eine unserer Aufgaben ist es, Schülern zu helfen, die Schrift zu verstehen und anzuwenden. Es ist wichtig um gute spirituelle Gewohnheiten zu entwickeln.

#3. Kultureller Konflikt 
Seien wir ehrlich, die Art von Tugenden die wir unseren Schülern beibringen wollen (Gebet, Bibellesen, Evangelisation, Dienst usw.), ist komplett entgegengesetzt zu der Kultur, in der sich Jugendliche wiederfinden. Ihnen zu helfen, diese Dinge wertzuschätzen, ist ein erster Schritt – sogar bevor wir sie anleiten diese zu lernen.

#4. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist schwierig
Wir müssen mit den Eltern arbeiten, um den Schülern geistliche Gewohnheiten beizubringen. Aber obwohl sie sich um die geistlichen Gewohnheiten kümmern wollen, fühlen sie sich oft nicht fähig auf ihre Kinder aufzupassen oder haben einfach keine Zeit.
Ich tendiere dazu, meinen Kopf über solche Eltern zu schütteln, aber ich muss mehr Verständnis zeigen. Es sind Eltern die zwei oder drei Schüler in der Oberstufe haben. Diese Eltern haben Karrieren. Sie haben ein Kind im Schulchor, eins in der Musikband und eins das Fußball spielt. Sie chauffieren und organisieren, müssen Mahlzeiten zubereiten und sicherstellen, dass die Hausaufgaben erledigt sind. Das alles nach einem harten Arbeitstag. Und oft fehlt ihnen dann die Energie, um sich darum zu kümmern, dass ihre Kinder an dem Tag eine gute Zeit des Bibelstudiums hatten.
Ist das ideal? Nein! Aber es ist in vielen Fällen Realität. Aus diversen Gründen erhalten wir nicht die Vorteile aus solchem Zusammenarbeiten, die wir uns versprechen, wenn es darum geht unseren Schülern gute geistliche Gewohnheiten beizubringen.

#5. Unsere sündige Natur
Lasst uns nicht vergessen, dass wir alle, unsere Schüler und wir, einen ständigen Hang zur Selbstsucht und Auflehnung haben. Wir suchen Gott nicht immer. Wir suchen häufig unsere eigene Bequemlichkeit. Sich selbst überlassen würden unsere Schüler eher „The Voice“ schauen oder „Call of Duty“ spielen oder über ihr Lieblingsteam auf Kicker lesen, als im Gebet mit Gott zu sprechen und in der Bibel zu lesen. Darum wird es geistliche Disziplin genannt. Es bedarf Einsatz. Und da wir mit Schülern arbeiten, die jung im Glauben sind, begegnet uns das häufiger.

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