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[Jugendleitermail 244] Leben für Gott

Hallo!

Mich hat die Geschichte von Timotheus letzte Woche begeistert. Er war ein junger Erwachsener, den Gott echt gebraucht hat.
Ein paar Gedanken dazu unten in der Andacht „Für Gott leben“

Ich wünsch dir für diese Woche, dass Gott dich segnet – dass er dich zum Segen setzt für die Menschen, die dir anvertraut sind.

Der Allmächtige sei mit dir!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zum Nachdenken

Nachdem Paulus die Stadt Derbe besucht hatte, erreichte er schließlich Lystra. Dort trafen sie Timotheus, einen jungen Christen. Seine Mutter, auch eine Christin, war jüdischer Abstammung, sein Vater ein Grieche.
In der Gemeinde von Lystra und Ikonium war Timotheus als zuverlässig bekannt und geschätzt.
Nach ihrem Aufenthalt in Lystra zogen sie durch die Provinzen Phrygien und Galatien. Aber der Heilige Geist ließ sie erkennen, dass sie in der Provinz Asia zu dieser Zeit Gottes Botschaft noch nicht verkündigen sollten.
Apg. 16,1-2+6

2. Leben für Gott

Drei Dinge sind mir wichtig geworden an diesem jungen Erwachsenen Timotheus:

1. Nimm bewußt Menschen wahr, die dich prägten
Timotheus hatte eine gläubige Mutter (und auch Großmutter). Man kann nicht genug dankbar dafür sein, wenn man einen Vater, eine Mutter oder Großeltern hat, die gläubig sind.
Irgendwo hat jeder in seinem Leben Menschen, die ihn vom Glauben her geprägt haben. Ein Prediger, eine Diakonisse, ein Jungschar- oder Jugendleiter.

Das sind Menschen, die für mich beten, die Vorbild sind für mich. Menschen, die mir zeigen, was Glauben heißt. Nimm die Menschen wahr, die dich geprägt haben – und danke dafür!
Wenn du also wissen willst, wie du für Gott leben sollst – dann schau die, die dein Leben geprägt haben – und heute noch prägen. Menschen, die dir Vorbilder im Glauben sind. Und lerne von ihnen.

2. Arbeite ich an meinem Charakter - Lasse ich daran arbeiten?
Im Vers 2 lesen wir: „In der Gemeinde von Lystra und Ikonium war Timotheus als zuverlässig bekannt und geschätzt.“ Wenn wir uns fragen, ob wir bereit sind für Gott zu leben, müssen wir uns die Frage gefallen lassen: „Arbeite ich an meinem Charakter?“ Bin ich bereit, mich von Gott verändern zu lassen?

Timotheus war bereit dazu. Timotheus war ein junger Mann – vielleicht 18 oder 19 Jahre alt. Vielleicht sogar etwas jünger. Trotz seiner Jugend war er geschätzt und ein junger Erwachsener, auf den man sich verlassen konnte. Ein Mann mit Charakter, der bereit war, sich von Gott gestalten zu lassen. Wie einen Rohdiamanten, den man schleift – so ließ sich Timotheus von Gott schleifen.

Bist du auch bereit dazu? Wenn du für Gott leben willst – dann ist es notwendig, den Charakter von Gott schleifen zu lassen. Es geht nicht darum, perfekt zu sein – sondern ob ich bereit bin zur Veränderung!

3. Was ist, wenn Gott dich an Grenzen führt?
Vers 6: Sie zogen aber durch Phrygien und das Land Galatien, da wurde ihnen vom heiligen Geist verwehrt, das Wort in der Provinz Asien zu predigen.

Das muss man sich mal überlegen: Gott beauftragt einen Paulus und Timotheus (und noch ein paar andere) loszuziehen und das Evangelium zu verkündigen. Sie lassen alles hinter sich – begeben sich auf gefährliche Reisen. Timotheus lässt sich sogar noch beschneiden.

Und dann kommen sie in die Provinz Asien, sie wollen den Menschen das Evangelium bringen, sie wollen Menschen zu Jesus führen – und Gott sagt: NEIN! Hier wird nicht gepredigt. Hier soll das Wort Gottes nicht gesagt werden. Hier sollen die Menschen noch nicht vom Evangelium hören.
Für was sind wir denn dann losgegangen? Für was haben wir alle Sicherheiten aufgegeben? Für was hab ich die Einschnitte hingenommen? Was soll das – Gott?!?

Ich selbst hatte auch schon solche Zeiten in meinem Leben, wo ich an mir selbst und an Gott gezweifelt habe. Wo ich den Eindruck hatte, er zeigt mir einen Auftrag, er schickt mich los – und dann laufe ich wie gegen eine Wand.

Was machen Paulus und Timotheus.
=> Sie geben nicht auf – und gehen erst mal nach Troas (und nicht nach Hause)
=> sie bleiben sensibel für Gottes Reden
=> Dadurch werden sie vorbereitet auf den neuen Auftrag => Die Missionierung Europas

Für Gott leben – dieser Abschnitt soll uns herausfordern:
1. Bewusst Menschen wahrnehmen, die mich prägten!
2. Arbeite ich an meinem Charakter?
3. Was ist, wenn Gott an Grenzen führt?

3. Tipp für die Praxis

NARNIA – Die Reise auf der Morgenröte: Impulse auch für die Teen- und Jugendarbeit

Viele Kinogänger nehmen die Narnia-Geschichten einfach als Fantasy-Unterhaltung wahr. Auf einen zweiten Blick lassen sich jedoch Parallelen zum christlichen Glauben entdecken. Der Autor C.S. Lewis der die originale Buchreihe schrieb, hat in die Geschichten viele Motive und Symbole einfließen lassen, die biblische Wahrheiten verdeutlichten. Im Film ‚Die Reise auf der Morgenröte‘ kommen Themen wie Erlösung, Umgang mit Versuchung, Identität und Neuanfang vor, die bildgewaltig veranschaulicht werden. Das Booklet der DVD vom Hänssler Verlag erläutert diese Themen und verknüpft sie mit entsprechenden biblischen Texten.

Mehr Infos unter:
www.scm-haenssler.de/narnia-film

4. Echt witzig

Was sagt man, wenn der Magen nach einem Gurken-Salat-Essen grummelt?
„Das kommt mir spanisch vor“


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de findest du alle bisherigen Jugendleitermails – Du kannst auch nach Stichworten suchen mit unserer Suchfunktion.
Viel Spaß beim Stöbern!
Stephan Münch – EC-Bayern

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