Kategorien: BeziehungenTrends

[Jugendleitermail 296] Der Hirte

Hallo!

Das ist die letzte Jugendleitermail vor der Sommerpause. Ich wünsch dir eine gute Sommerzeit. Man braucht einfach mal Zeit, um abzuschalten, neu aufzutanken. So hat uns Gott gemacht – und deswegen nimm dir diese Zeit ganz bewusst. Ganz ohne Stress.

Gottes Segen dir – bis zum 12.09.!
Dein
Stephan

1. Ein Wort zur Ermutigung

Ein Lied Davids. Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen.
Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen.
Psalm 23,1+2

2. Der Hirte

Bastie war etwa 7 oder 8 Jahre alt und lebte in einem kleinen Dorf in den Schweizer
Bergen.
Er war ein Hirtenjunge und den ganzen Sommer mit seinen Schafen draußen unterwegs. Bei seinen Schafen fühlte er sich wohl, da war er zuhause. Aber im Winter musste er in die Schule gehen. Das gefiel ihm gar nicht, denn Rechnen, Lesen und Lernen, das war nicht seine Stärke. Und so kam es oft vor, dass er oft auf der Schulbank saß, aus dem Fenster schaute und vom Sommer in den Bergen und seinen Schafen träumte.

Aber nicht nur der Lehrer versuchte Bastie etwas beizubringen, auch der Pfarrer bemühte sich um ihn. Doch vergeblich, Bastie konnte einfach wenig behalten. An einem Nachmittag saß der Pfarrer mit Bastie zusammen im Klassenzimmer.

„Bastie“, sagte er, „schau dir doch einmal die Finger deiner Hand an. Mit ihnen
kannst du dir einen wichtigen Satz aus der Bibel merken. „Der Herr ist mein Hirte“, sagte der Pfarrer. „Für jedes Wort nimmst du einen Finger – und fängst mit dem Daumen an: Der Herr ist mein Hirte.“ Besonders wichtig ist der Ringfinger – denn Jesus will auch dein Hirte sein.“

Ein ziemlich harter Winter brach herein und es fing stark an zu schneien. Bald lag überall meterhoch Schnee und das kleine Dorf wurde von der Außenwelt abgeschnitten. An einem Abend war Bastie draußen – aber kam nicht mehr nach Hause – vergeblich warteten die Eltern bis spät in die Nacht und alarmierten schließlich einen Rettungstrupp. Auch der Pfarrer schloss sich der Suchmannschaft an.

Und so machten sie sich auf den Weg, um Bastie zu suchen. Es dauerte lange, bis sie ihn endlich fanden. Eine Lawine hatte den Weg verschüttet und so fand er den Weg nach Hause nicht mehr. Er lag erfroren in einer kleinen Schneehöhle. Er hatte sich den Mantel über den Kopf gezogen, und es sah aus, als wäre er friedlich eingeschlafen. Aber was war denn das? Das war ja seltsam… Der Pfarrer entdeckte es als erster: Mit seiner linken Hand hielt Bastie den Ringfinger seiner rechten Hand ganz fest. „Warum hält der Junge den Ringfinger so umklammert?“ fragten die Männer.

Auf einmal fiel es dem Pfarrer wie Schuppen von den Augen – und mit bewegter Stimme sagte er: „Ich habe ihm beigebracht, den Psalm 23 mit seinen fünf Fingern zu zu beten – und er hat ihn wohl immer wieder gebetet: „Der Herr ist MEIN Hirte.“ Und an dem Wort „MEIN“ Hirte hat er sich besonders festgehalten.

Da wurden die Männer ganz still und trugen den kleinen, leblosen Körper zurück ins Dorf. In die Trauer mischte sich auch Trost – denn der einfache und kleine Bastie war bei Seinem Hirten angekommen.

(Quelle: unbekannt)

3. Ein Tipp für die Praxis

Es gibt eine neue Seite für christliche Filme: www.holytube.de
Besonders empfehlenswert: die Kategoprie „inspirational“ http://holytube.de/?cat=6
Kleiner Tipp: Unter allen Holytube Fans werden im Juli 2012 den DVD-Film “Ziemlich beste Freunde” verlost. Jeder der bis zum 31. Juli 2012 eine “Gefällt mir” Angabe gemacht hat und Fan von Holytubes Facebook Seite ist, nimmt automatisch an der Verlosung teil.

4. Echt witzig

Zehn Jahre lang betet Herbert jedes Wochenende: „Lieber Gott, lass mich doch bitte diesmal in der Lotterie gewinnen.“ Immer vergeblich. Als er es eines Tages wieder versucht, ist plötzlich sein Zimmer in strahlende Helligkeit getaucht, und eine Stimme sagt: „Gib mir doch eine Chance, Herbert. Kauf dir um Himmels willen endlich ein Los.“


Suchst du eine Andacht – brauchst du Input für dich selbst?
Unter http://www.jugendleiternetz.de findest du alle bisherigen Jugendleitermails – Du kannst auch nach Stichworten suchen mit unserer Suchfunktion.
Viel Spaß beim Stöbern!
Stephan Münch – EC-Bayern

Neueste Beiträge

18 Kennenlernfragen: Mit diesen Fragen brichst du das Eis in jeder Gruppe

Wie ein Reh im Scheinwerferlicht schauen mich acht Augenpaare an. Es ist der erste Abend…

29. April 2021

Gottes Meisterwerk: Warum du kreativer bist als du denkst

Viele Menschen halten sich nicht für »kreativ« – aber da liegen sie falsch. Wir alle…

20. April 2021

Das Lockdown-Paradox: Wie bekomme ich mein Zeitgefühl zurück?

Wir leben in einer seltsamen Zeit, die wenig Struktur und Neues bietet. Wie können wir…

16. April 2021

Sex, Verzweiflung, Mord und die Unterstellung eines rassistischen Motivs

Die Nachrichten über Waffengewalt aus den USA scheinen kein Ende zu nehmen. Vor zwei Wochen…

6. April 2021

Gute Nachricht schlecht verpackt? Das muss nicht sein [4 Tipps]

Evangelisation muss nicht zum Fremdschämen sein. Wie können Jugendleiter:innen das Teilen des Evangeliums jungen Menschen…

25. März 2021

Bringen wir Jugendlichen bei, ihre Sünden zu bekennen oder zu verbergen?

Machen wir unsere Kinder zu Heuchlern? Schaffen wir ein Umfeld, in dem Teens das Gefühl…

17. März 2021