Drei Dinge diese Woche

1. Keine Lust auf Liebe?

Worum es geht: Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche der Gen Z seltener romantische Beziehungen eingehen als frühere Generationen.

Warum das wichtig ist: Eine Studie aus dem Jahr 2019 ergab, dass Zehntklässler, die nicht daten, häufig bessere soziale Kompetenzen und Führungsqualitäten zeigen und weniger zu Depressionen neigen als Gleichaltrige, die in Beziehungen sind. Einige Jugendliche beschreiben romantische Gefühle sogar als etwas, das man besser vermeiden sollte – wie eine Krankheit.

Frag deine Jugendlichen: Sollte man als Zehntklässler besser konsequent nur platonische Freundschaften pflegen, um zu vermeiden, in eine komplizierte »Situationship« oder ungesunde Beziehung hineinzurutschen? Was denkst du?

🤳 Gesprächsstarter: Was man stattdessen tun sollte (YouTube)

Worum es geht: Viele Jugendliche der Gen Z fühlen sich überfordert von den ständig wechselnden Konsum-Trends.

Warum das wichtig ist: Falls es dir schwerfällt, mit angesagten Modetrends, neuen Trinkflaschen oder Games mitzuhalten – du bist nicht allein. Soziale Medien wie TikTok erzeugen enormen Druck, stets aktuell zu sein. Das führt bei Jugendlichen häufig zu Angst und FOMO, verstärkt durch die Erwartung, ständig neue Dinge zu kaufen. Besonders belastend ist das für junge Menschen, die finanziell oder zeitlich nicht mithalten können.

Frag deine Jugendlichen: Hast du manchmal das Gefühl, neuen Trends hinterherrennen zu müssen? Welche Trends waren vorbei, bevor du überhaupt das Geld dafür hattest?

🤳 Gesprächsstarter: Die New York Times hat das hier richtig toll zusammengefasst.

3. Podcasts beliebt wie nie

Worum es geht: Ob stundenlange Podcasts, Twitch-Streams oder YouTube-Shows – Gespräche sind zum bevorzugten Medium geworden, um Inhalte zu konsumieren und weiterzugeben.

Warum das Mut macht: Im Gegensatz zu Vorträgen oder Artikeln, die vorbereitetes oder »gefrorenes« Wissen liefern, entfalten sich Gedanken in einem Gespräch live – für alle Beteiligten.

»Ein Gespräch bietet dir und deinem Gesprächspartner die Möglichkeit, gemeinsam Bedeutung zu schaffen, ein gewisses Verständnis komplexer Themen zu erlangen und allein durchs Durchsprechen Ordnung ins Chaos zu bringen.« —Tope Folarin, Autor und Medienkritiker

Wer Teenager liebt – als Eltern, Leiter oder Mentoren – kann durch echte Gespräche nicht nur Orientierung geben, sondern Jugendlichen zeigen: Du wirst ernst genommen. Du darfst mitgestalten.

Frag deine Jugendlichen: Welche Podcasts hörst du – und warum? Was macht einen guten Podcast aus? Wie wäre es, Gespräche mit Jugendlichen so zu führen, als wären sie Podcastgäste?

🤳 Gesprächsstarter: Zusammenfassung des Themas in Satire.

🎧 Song des Jahres? »APT.« von Rosé und Bruno Mars

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