Wie du Jugendliche fürs Camp einlädst: 5 gängige Ausreden und Antworten

Wie du Jugendliche fürs Camp einlädst: 5 gängige Ausreden und Antworten

Dieser Artikel wurde von Drew Hill verfasst und zuerst von unseren Freunden bei younglifeleaderblog.org veröffentlicht, die die christliche Jugendarbeit in den USA fördern. Deutsche Version von Olivia Felber mit Andy Fronius.

Das Sommer-Camp steht vor der Tür und es ist an der Zeit, dass sich deine jungen Freunde aus der Mittel- und Oberstufe für die beste Woche ihres Sommers anmelden!

In dieser Serie schauen wir uns die Top 5 Ausreden von Jugendlichen an, warum sie nicht ins Camp fahren wollen, und wie du darauf antworten kannst.

  1. Meine Freunde gehen auch nicht hin
  2. Ich habe kein Geld
  3. Meine Eltern lassen mich nicht
  4. Ich habe da schon was anderes vor
  5. Ich habe Angst vor dem Unbekannten

Ausrede Nummer 1: Meine Freunde gehen auch nicht hin

Das ist die mit Abstand größte Ausrede, und sie macht Sinn. Wir würden nicht zu einer zweistündigen Party gehen, geschweige denn zu einer einwöchigen Freizeit, wenn keiner unserer Freunde dabei wäre. Warum sollten wir also von unseren jungen Freunden aus der Mittel- und Oberstufe genau das erwarten?

Die Lösung: Bringe sie dazu, mit einer Gruppe von Freunden zu gehen

Mir ist das bisher erfolgreich mit einer anfangs kleineren Bitte gelungen. Von Jugendlichen zu verlangen, Hunderte von Euros zu bezahlen und eine Woche ihres Sommers zu opfern, ist eine große Anfrage. Jugendliche zu einer Grillparty im Garten einzuladen, ist viel leichter zu umzusetzen.

Warum lädst du nicht eine Gruppe der Jugendlichen, mit denen du arbeitest am nächsten Wochenende zu einem gemeinsamen Abendessen ein? Gemischte Gruppen können sogar besser funktionieren, denn wenn du die Mädels dazu bringst zu kommen, werden die Jungs auch kommen wollen und umgekehrt. Nachdem ihr euch beim Abendessen vergnügt habt, kannst du sie zu einer kurzen Überraschungspräsentation einladen.

Hier sind einige wichtige Hinweise für die Präsentation:

Vollständige Transparenz

Beginne mit einer kleinen Ansprache: »Ok, ich will ehrlich zu euch sein, ich habe euch heute Abend zum Essen eingeladen, und ich habe so viel Spaß mit euch, dass ich nicht will, dass es aufhört. Ich möchte nun den Moment nutzen und euch bitten, zusätzlich zu den 2 Stunden, die wir heute Abend zusammen verbringen, mir 20 Minuten zu geben, um euch davon zu überzeugen, diesen Sommer 200 Stunden mit mir zu verbringen.«

Camp-Video

Es gibt viele gute Camp-Promovideos und du kannst auch Clips von älteren Camps zeigen, an denen deine Jugendgruppe teilgenommen hat. In diesen Videos kommen tatsächlich Leute vor, die sie kennen oder von der Schule her wiedererkennen. Klar, es wird ein paar der Überraschungen verderben, aber das ist ein kleiner Preis für die starke Wirkung, die es hat. Ein Camp-Video zeigt ihnen, was sie verpassen könnten.

Teilnehmerbericht

Bitte eine Person, die an einem früheren Sommercamp teilgenommen hat, ein paar Gründe zu präsentieren, warum alle hinfahren sollen. Hilf dieser Person bei der Vorbereitung und übe den »Pitch« mit ihr.

Überkommuniziere

Gib ihnen nicht nur die Anmeldeformulare für das Camp, sondern schicke ihnen auch einen persönlichen Brief mit nach Hause, in dem du detailliert auf Finanzielle-Förderung und auf mögliche Fragen der Eltern eingehst.

Nächster Schritt

Gib ihnen einen sofortigen nächsten Schritt mit Anreiz. Sprich mit deinen Vorgesetzten und schau, ob du an Camp-Stipendien kommen kannst. Alternativ empfehle ich dir das Geld über eine Fundraising-Aktion, wie die von Fundmate selbst zu sammeln. Dann biete den ersten beiden Personen, die dir ein ausgefülltes Formular zusammen mit der Anzahlung bringen, 50 € Rabatt auf das Camp an. Sobald du zwei Dominosteine umgeworfen hast, beginnt der Rest zu fallen.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die meisten Schüler der Mittel- und Oberstufe ihre Freunde NICHT anrufen und sagen werden: »Lass uns zusammen auf das Camp hier fahren.« Nur wenige haben dazu das nötige Selbstvertrauen. Aber wenn man sie in einen Raum bekommt und alle gleichzeitig mit dem Kopf nicken, schwindet die Angst alleine dazustehen schnell dahin.

Wie Rindercella sagen würde: »Die Goral der Meschichte ist…«

Stelle zuerst eine kleinere Bitte

Anstatt eine Anzahlung für ein Camp und eine Woche ihres Lebens zu verlangen, überzeuge sie, dir zwei Stunden ihrer Zeit für einen Gratis-Burger zu geben. Sobald du ihre Aufmerksamkeit in einer kleineren, neutralen Umgebung gewinnen kannst, hast du die Gelegenheit, eine größere Anfrage zu stellen.

Wie du auf die anderen Ausreden reagierst, erfährst du unter den unten stehenden Links:

  1. Meine Freunde gehen auch nicht hin.
  2. Ich habe kein Geld.
  3. Meine Eltern lassen mich nicht.
  4. Ich habe da schon was anderes vor.
  5. Ich habe Angst vor dem Unbekannten.

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Schlagwörter: 🌙 Camping, 🧶 Beziehungen

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