Erziehung: Selbstvertrauen wird überbewertet

Erziehung: Selbstvertrauen wird überbewertet

Laut einem Artikel in The Atlantic erscheint es zwar naheliegend, sich in der Erziehung auf das Selbstwertgefühl seiner Kinder zu konzentrieren, aber viele Eltern verstehen grundlegend falsch, wie (und warum) sie ihre Kinder zu Selbstvertrauen ermutigen sollten.

Sind Eltern zu sehr auf das Selbstwertgefühl ihrer Kinder fixiert?

Beispielsweise werden Kinder oft übermäßig für die Ergebnisse ihrer Bemühungen gelobt. Stattdessen sollten Eltern lieber ehrliches Feedback geben und die Bemühungen ihrer Kinder anerkennen. So können Kinder lernen, dass sie nicht immer perfekt sein müssen, und dass Scheitern und Probleme uns dabei helfen können, uns weiterzuentwickeln.

Selbstvertrauen wird überbewertet.

Wie die Autorin betont, ist ein gesundes Selbstwertgefühl zwar wichtig, aber es hindert Kinder nicht unbedingt daran, mit zunehmendem Alter eine Vielzahl anderer Probleme zu entwickeln. Und umgekehrt zeigen Studien, dass man auch ohne ausgeprägtes Selbstbewusstsein ein erfülltes und stabiles Leben haben kann. Manche Sprachen haben nicht mal ein Wort dafür.

—Andy und das MRJ Team


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Beziehungsfragen: Wie sieht ein gesundes Selbstwertgefühl eigentlich aus? Wenn deine Jugendlichen an Selbstvertrauen und ein gesundes, bescheidenes Selbstbild denken, wer kommt ihnen da in den Sinn? Wie möchte Gott, dass wir uns selbst sehen, und wie können wir sicherstellen, dass wir diese Perspektive beibehalten?

Dieser Artikel erschien zuerst im MRJ Newsletter mit freundlicher Unterstützung von Axis.

Tags: 🧸 Erziehung, 🗣️ Identität, 🌻 Life

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